Wie weit kann der Arbeitgeber beim Bewährungshelfer Auskunft einholen?

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1 Antwort

Der Datenschutz in Deutschland greift ziemlich weit. Es dürfen nicht einfach so Informationen herausgegeben werden.

Ich denke aber daß der Arbeitgeber ein Recht darauf hat, den Grund der Verurteilung zu kennen, WENN es Auswirkungen auf die Arbeitsleistung hat.

Angenommen du bist wegen Unterschlagung, Betrug und Kreditkartendelikten verurteilt, dann hat der Arbeitgeber daran ein berechtigtes Interesse, wenn du als Buchhalter mit Kassen- und Kontozugriff bei ihm arbeiten willst.

Oder wenn du wegen schwerer Körperverletzung angeklagt wurdest, kommt es nicht so gut, sich als Fachkraft für Sicherheit und Personenschutz zu bewerben. Oder bei einem Sexualdelikt als Kinderpfleger

Frag am besten deinen Bewährungshelfer, der kann dir die notwendigen §§ dazu sagen, weil der muß es wissen.

Edit: WENN du allerdings diesen von der Schweigepflicht entbunden hast, dann darf er über alles Auskunft geben! Dann greift der Datenschutz nicht mehr, da du dich ja einverstanden erklärt hast.

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Kommentar von xXDizeXx
20.12.2015, 11:58

Okay, danke schön erstmal dafür. Ja ich werde ihn am besten morgen mal anrufen. Gruß

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