Wie weit im voraus muss man eine Mieterhöhung ankündigen?

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5 Antworten

Teile dem Vermieter (per Einwurfeinschreiben) mit, dass du keinerlei Mieterhöhungsverlangen bekommen hast. Er möchte doch Beweis führen, dass ein solches erfolgte und dir zugestellt wurde. In diesem hättest du auch zur Zustimmung aufgefordert werden müssen. Nur damit wäre das MEV sowieso nur rechtswirksam. Die Zustimmungsfrist endete mit Ablauf des zweiten Monats nach Zugang des MEV. Danach hätte der Vermieter die Zustimmung einklagen können. Hat er aber nicht.

Ab Beginn des dritten Monats (bei Zustimmung) nach Zugang des MEV wäre die Mieterhöhung zu zahlen. Beispiel: Zugang September, zahlbar ab 1. Dezember.

Könnte es sich evtl. um eine Anpassung der Betriebskostenvorauszahlung handeln? Und nicht um eine Mieterhöhung? Ich vermute das sogar.

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Kommentar von lrnzth
01.02.2017, 19:47

ja das kann natürlich auch sein. heut hab ich dort niemanden erreicht ich hoffe es klappt morgen aber danke für die Hilfe!!

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Eine Mieterhöhung geht sowieso nicht so einfach.

Angenommen, Du hättest wirklich ein korrektes Erhöhungsverlangen bekommen, hättest Du dem widersprechen können, Du hättest von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen können und Du hättest es ignorieren können. Ignorieren ist das selbe, wie Widerspruch.

In dem Fall müßte Dich der Vermieter auf Zustimmung verklagen.

Ging es nur um eine Erhöhung der Betriebskostenvorauszahlung, kann er Dich anschreiben und darum bitten.

Nun antworte ihm per Brief, dass Du nie etwas bekommen hast. Vielleicht kann er Dir dann belegen, wann ein Einschreiben an Dich raus gegangen und wann es zugestellt worden ist. Den Brief müßte er Dir natürlich auch nochmal zukommen lassen. Kann er das belegen und handelt es sich um Betriebskosten, zahlst Du einfach nach und gut ist's.

War es aber eine wirkliche Mieterhöhung, kommt es sehr darauf an, was in dem Schreiben gestanden war. Wurde es rechtlich korrekt gestellt, solltest Du gut prüfen, ob Du einverstanden bist. Wenn es rechtlich nicht korrekt war, darfst Du es weiter ignorieren. Wenn es korrekt war, aber Du willst nicht so viel Erhöhung akzeptieren, rede erst einmal mit dem Vermieter, ob er bereit ist, mit Dir eine Erhöhung auf dem Verhandlungsweg zu erzielen.

Wenn er dazu nicht bereit ist und ansonsten alles einwandfrei ist, solltest Du die Erhöhung akzeptieren und ggf. eine andere Wohnung suchen, wenn die Miete dadurch für Dich zu hoch wird.

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Wie kommst Du darauf das es um eine Mieterhöhung geht?

Möglicherweise hast Du schlicht 2 x 40 € zu wenig überwiesen.

Ist dem Mieter ein Mieterhöhunsverlangen zugegangen und er macht nicht von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch, ist die erhöhte Miete ab Beginn des 3. Monats nach Zugang des Mieterhöhungsverlanges zu zahlen.

Im Klartext, das Mieterhöhungsverlangen hätte dir im September zugehen müssen.  

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Kommentar von lrnzth
01.02.2017, 18:46

ich hab ja einen Dauerauftrag eingerichtet und anscheinend genügt dieser nicht mehr denn da stand wie viel ich im Dezember und Januar überwiesen hab und wie viel es eigentlich hätte sein sollen. hab aber wirklich nichts bekommen... =/

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So viel ich weiß müssten es 3 Monate sein . 

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3 Monate

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