wie weit geht notwehr? (sachlich)

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9 Antworten

er darf sich wehren ich würde dann aber a ausdem weg gehen und wenn a dann im krankenhaus ist musst du nichts zahlen.aber du musst beweisen das es not wehr war

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ein messer dabei zu haben, ist nicht verboten, solange es keine bestimmten messer sind, deren führen in der öffentlicket verboten ist....so, aber nun zur eigentlichen frage...fakt ist, das erstmal natürlich überhaupt eine notwehr vorliegt (siehe hierzu http://dejure.org/gesetze/StGB/32.html). ich habe an anderer stelle schon einmal versucht, den paragraphen ausführlich zu erklären, das war so lang, das mache ich jetzt nicht nochmal, aber die definition sollte man sich auf jeden fall angucken, denn das fehlen nur eines tatbestandmerkmales, und schon ist es keine notwehr mehr!!. aber in diesem speziellen beispeil nehmen wir an, das eine notwehrsituation vorliegt, dann darf b sich so lang verhältnissmäßig wehren, bis der angriff aufhört. notfalls darf er sich mit einem messer wehren, aber er darf den a nicht über gebühr verletzen. also das messer in den bauch ist nicht, aber das messer in den oberschenkel zum beispiel, das dürfte gehen. b darf a eben keinen übermäßigen schaden zufügen, er darf ihn zwar kampfunfähig machen, aber nur so, das dieser nicht selber schwere schäden nimmt. oder eben solange sich wehren, bis a aufhört. b könnte sich auch mit tränengas wehren. in der notwehrsituation ist dies erlaubt.

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Kommentar von Reiswaffel87
07.03.2011, 22:21

Ob man, während man mit einem Baseballschläger angegriffen wird, in der Lage ist das Messer gezielt zu führen wage ich zu bezweifeln. Klar kann das Messer auch in den Bauch. Wäre dann eben im Einzelfall zu prüfen, man kann es aber nicht per se verneinen.

Auch geht es nicht um "Verhältnismäßigkeit", sondern "Erforderlichkeit" und kein in krasser Weise unangemessenes Mittel.

"aber nur so, das dieser nicht selber schwere schäden nimmt." Wo steht das denn bitte? Der Angreifer muss in Kauf nehmen, dass sich sein Opfer wehrt und hat dann ggf. eben Pech gehabt.

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Wenn ich selbst in diese Situation kommen würde, würde ich zusehen, dass ich Land gewinne. Und das ziemlich flott. Dazu verpflichtet bin ich aber nicht, denn es gilt der Grundsatz "Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen." Gesünder ist es dennoch manchmal... ;o) Selbst schon erlebt.

Nun aber zum Rechtlichen. Notwehr ist eine Handlung, die erforderlich ist um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwehren. Die Verteidigungshandlung muss erforderlich sein. Das heißt, dasss es kein milderes Mittel geben darf, dass genau so geeigent ist um den Angriff sicher abzuwehren. Man muss sich als Angegriffener aber dabei keinem Risiko aussetzen. Auch ist es keineswegs so, dass man mit gleichen Waffen kämpfen muss oder ähnliches. Das hat zur Folge, dass ein Angreifer, der einen mit Pfefferspray attackiert ggf. auch getötet wird.

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ähm ich öffne das alles mal jetzt. wie ihr euch denken konntet, ist mein fall genau so :D

ich probiere A einfach aus dem weg zu gehen :)

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Notwehr ist Strafrecht, Schmerzengeld ist ziviles Recht. Hat nichts miteinander zu tun.

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Man darf sich wehren. Wirkt aber unglaubwürdig, wenn man Waffen dabei hat, ein Messer zum Beispiel. Das ist nämlich verboten. Besser, man geht solchen Auseinandersetzungen aus dem Weg. Das ist nicht feige, sondern klug.

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Notwehr richtet sich nicht an einem Niveau aus.

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Ja, B darf sich mit einer Waffe wehren. Es gibt dazu ein sehr schönes Video, wo Polizisten gegen Rechtsradikale vorgehen. Plötzlich haben die Rechten Baseballschläger in der Hand und dann haben die Polizisten plötzlich Pistolen in der Hand 'lol' Da waren die Machtverhältnisse sehr schnell relativ klar^^

Notwehr bedeutet, daß man das mildeste zur Verfügung stehende Mittel verwendet, um einen Angriff sicher zu beenden oder zu verhindern. Das kann auch bedeuten, daß man ein deutlich härteres Mittel einsetzt als das Angreifer selbst - wenn einem eben nix anderes zur Verfügung steht, was ebenfalls sicher zum Erfolg führt. Und das kann dann eben auch bedeuten, daß man Waffen einsetzt. Selbst wenn der Angreifer dabei am Ende stirbt, dann hat er eben Pech gehabt. Das Recht muß NIE dem Unrecht weichen.

Und selbstverständlich hat der Angreifer natürlich keine Ansprüche gegen den Angegriffenen^^

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Kommentar von colt1212
07.03.2011, 21:47

schön erklärt. DH. mit ner definierung des paragraphen wäre es noch ne lehrbuchmäßige antwort...ich weiss...die ist zu laaaang

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Nö aber du must beweisen das das notwehr war

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Kommentar von Shanti123
07.03.2011, 21:35

ist ein zeuge, welcher gleichzeitig mein freund wäre, beweis genug?

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Kommentar von trixieminze
14.03.2011, 15:07

Die Anklage ( Staatsanwalt ), muß beweisen.

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