Wie weit darf/kann sich eine Bankkauffrau/mann bei einem Geldtransfer äußern?

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9 Antworten

Wenn Dein Freund volljährig ist und das Sparbuch auf ihn läuft, hat die Bankangestellte überhaupt keine Berechtigung, Kommentare von sich zu geben. Noch dazu vor anderen Leuten - von Diskretion hat die Gute wohl noch nichts gehört... Ich hätte den Vorgesetzten verlangt und dies zur Sprache gebracht! Rechtens ist das auf jeden Fall nicht. Aber wer weiß, was dahintersteckt? Vielleicht ist die Bankangestellte eine gute Freundin der Eltern und meint, sie hätte das Recht, sich derart einzumischen!

Solange wir nur vom Hören Sagen wissen, dass das Sparbuch auf den Namen deines Freundes lautet und auch sonst kein Sperrvermerk drauf war, ist alles weitere auch pure Spekulation.

Ich denke dass die Kommentare zur Eigentümerschaft schon irgendwie ihren Grund hatten. Und die Frage, was er mit dem - großen ? - Geldbetrag machen möchte, ist doch das normale Interesse der Bank an ihrem Kunden.

Dass die Filiale der Bank etwas undiskret eingerichtet ist, dürfte dem knappen Platzangeobt geschuldet sein. Aber das hat nun wirklich nichts mit dem Geldsystem als solches oder gar "Moral" zu tun.

Dass die Frau gesagt hat, dass das Geld nur von den Eltern stammen könne, war höchst unprofessionell und so etwas sollte eigentlich nicht vorkommen.

Die Frage danach, was man mit dem Geld macht, ist üblich. Es könnte sein, dass sich dadurch etwas ergibt, was für die Bank relevant sein kann (z.B.: Kauf eines Autos - Autoversicherung). Natürlich sollte das nicht in einem solchen Gesprächsverlauf passieren und auch mit etwas Intimität, damit andere Kunden das nicht mitbekommen.

Bei Minderjährigen könnte evtl. interessant sein der sog. § 110 BGB. Dann darf er nur über übliches Taschengeld bei Käufen verfügen.

Aber wenn er volljährig ist, gibt es bei Bargeschäften beim Verkäufer evtl. eine sog. "Geldwäsche"-Überprüfung, wenn er bar statt per Überweisung oder Scheck große Summen bezahlt, das tangiert aber nicht die Bank, sondern dann den Verkäufer, der ihm Etwas verkauft & hohe Barsummen dann rechtfertigen muß

Wenn er darüber verfügen kann, kann er sich gern über die Mitarbeiterin beschweren, vor allem, wenn andere Kunden so ein Gespräch mitbekommen. So was hatte ich damals auch bei der Sparkasse - meine Mutter übrigens auch

wollte die gute Frau noch wissen was er damit machen wird

Das ist nicht unüblich. Besonders bei höheren Geldbeträgen wird hier oft nachgefragt. Ein Gesichtspunkt ist, den Kunden vor Schaden zu bewahren. Einem Senioren wird man möglicherweise raten, Geld zu überweisen anstatt mit 10000 Euro durch die Stadt zu laufen. Und man wird ihn sicher zu einem Gespräch bitten, wenn erklärt wird, man müsse das Geld dringend einem Freund des Enkels geben, weil der Enkel in Schwierigkeiten steckt. Jeder kennt genug Betrugsmaschen, auf die man hineinfallen kann - und deswegen wird eben mal nachgefragt. Ergeben sich Verdachtsmomente, versucht man, den eigenen Kunden vor einer unüberlegten Handlung zu schützen.

Nach meiner Meinung war das echt eine Frechheit!<

Das ist richtig und es hätte auch eine direkte entsprechende Reaktion erfolgen sollen.

Eigentlich hat es der Bankkauffrau nicht zu interessieren, was er damit machen will. Sie dachte bestimmt, dass sie es mit euch machen kann, weil ihr noch jung (?) seid.

Man könnte sich bei ihrem Vorgesetzten beschweren. Ob es das euch Wert ist, müsst ihr selbst wissen...

catchan 02.09.2014, 15:39

Für die Bank kann es von Interesse sein, nämlich wenn sich daraus etwas ergibt, wo die Bank ein Geschäft machen will.

Aber ob das Geld von ihm selbst kommt oder von Mami und Papi ist unerheblich.

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Auch Bankangestellte haben ja eine Verantwortung und sie hatte ganz sicher ihre Gründe dafür.

Hallo,

er sollte sich als Betroffener bei dem Kreditinstitut beschweren.

Schöne Grüße

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