WIe weit darf eine Religionslehrerin gehn?

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25 Antworten

Zu 1.: Grundsätzlich nichts dagegen zu sagen, wenn ich nicht davon ausgehen müsste, dass sie das Thema sehr einseitig bearbeitet.

Zu den anderen Punkten: es ist davon auszugehen, dass die Lehrerin extrem hart drauf ist, was Religion anbelangt. Spätestens bei den Embryos in Plastikeiern müsste aber auch dem Letzten auffallen, dass mit der Frau irgendwas nicht stimmt.

Die Positionen, die sie vertritt, sind nicht Lehrplankonform, und die Art und Weise schon gar nicht. Auch wenn hier aus der ultrareligiösen Ecke Zustimmung hörbar wird: sie ist mit dieser Vorgehensweise als Lehrkraft nicht mehr tragbar.

Zwei Fragen noch: Um welche Art von Schule handelt es sich? und....Wie sehen das deine Mitschüler?

  1. Sekundarschule, und meine mitschüler finden auch das die spinnt mit ihren märchen....
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Die Positionen, die sie vertritt, sind nicht Lehrplankonform, und die Art und Weise schon gar nicht. Auch wenn hier aus der ultrareligiösen Ecke Zustimmung hörbar wird: sie ist mit dieser Vorgehensweise als Lehrkraft nicht mehr tragbar.

Nochmal, was genau ist nicht Lehrplan konform und warum ist sie als Lehrkraft nicht mehr tragbar?

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@riara

Ich denke nicht, dass du etwas lernen willst, riara. Schlechte Erfahrungen.

Deswegen schlage ich dir vor, die Geschichte jemandem zu zeigen(ausdrucken?), der sich mit den Rahmenrichtlinien auskennt, und/oder weiß, was psychischer Druck ist, und dir erklären kann, wieso man dergleichen in öffentlichen Schulen gegenüber Schülern in der Form nicht anwenden darf. Und ich dachte, du bist halbwegs firm in Gesetzen. Denke ich auch immer noch.

Auch gegen Schwule zu wettern wäre angesichts der Gesetzeslage(und sonst auch) nicht tragbar. Ich erwarte eigentlich schon, dass du das Problem, bei allen sonstigen Differenzen zwischen unseren Sichtweisen, siehst.

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@frank1968

@TrueBloodFan

Ok, dann noch bitte die Art des Unterrichts(katholisch, evangelisch....) und das Bundesland. Ich sage dir dann, an wen du dich wenden solltest.

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@frank1968

Ich denke nicht, dass du etwas lernen willst, riara. Schlechte Erfahrungen.

Und ich denke nicht, dass Du mir etwas beibringen kannst...In jedem Fall ist Deine Entrüstung vielleicht sogar echt, nur ist das alles - wie immer - stark überzogen, rechtlich hast Du völlig unrecht, ob nun der Fragesteller hier einen Käse erzählt ist unerheblich, aber so etwas spielt Dir in die Karten und das nutzt Du leidlich aus, selbst wenn man dazu die Tatsachen verbiegen muss, das Curriculum kennst Du auch nicht, noch die Vorschriften, die von jeweiligen Kultusministerium für den Reli-Unterricht als Rahmen zu verstehen sind...

Unterm Strich... netter Versuch...:-))

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@riara

Wenn ich die Rahmenrichtlinien nicht kennen würde, riara, hätte ich sicher anders reagiert. Und ich habe mich ausdrücklich nicht auf das Curriculum bezogen. Nochmal: Nicht die Themenwahl ist das Problem, sondern die Art und Weise.

Und bitte zeig jemandem, der sich auskennt, die Beschreibung, ehe du dich weiter auf mich einschießt.

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@frank1968

Hey danke nochmals! Diese Frau war auch noch des öfteren eher negativ aufgefallen, wodurch sie gezwungen war einen eher "softeren" Lehrplan durchzuführen:

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leben ist ein kostbares gut... das ist wohl wahr... und ich bin kein leichtfertiger mensch, wenn ich nicht alle überzeugungen dieser lehrerin teile....

mir ist die form der übermittlung ihrer meinung sehr suspekt....

aber leider ändert man solch schwarz-weiß geprägte meinungen dieser menschen nicht durch diskusionen...

du hast nur 2 möglichkeiten, dies ohne großes aufhebens zu überstehen...:

  • du wechselst in ethik

  • du denkst dir deinen teil und lässt es über dich ergehen...

gegen die frau zu protestieren bringt vermutlich nicht viel und du wertest sie nur auf und bestätigst sie für sich selbst..

Mir scheint, die Lehrerin ist etwas zu sehr auf das Thema Tod fixiert, aber grundsätzlich ist es schon in Ordnung, Schülern den Wert des Lebens nahe zu bringen und sie auch zum Nachdenken anzuregen.

Ich sehe da nichts was für Religionslehrer-Verhältnisse übertrieben ist. Es sind halt diese verdrehten christlichen Vorstellungen, die dir deine Lehrerin eintrichtern will. Sterbehilfe, Selbstmord, Abtreibung, Tod und Wiederauferstehung sind typische Themen im Reliunterricht. Über Sinn und Unsinn des religiösen Hintergrunds lässt sich zweifellos streiten, aber den hast du ja ohnehin verschlafen. ;-)

Was das mit den Embryos sollte, kann ich so zusammenhanglos nur vermuten. Ging wahrscheinlich um die Entstehung neuen Lebens.

  1. Finde ich ok. Das ist ein sehr essentieles Thema, mit dem man sich beschäftigen sollte. Habe ich auch sehr intensiv beahndelt das Thema.

  2. Das ist ihre persönliche Meinung. Sie scheint sehr religiös zu sein. Sie kann es euch zwar im Sinne der Religionslehre vermitteln, aber nicht vorschreiben dies auch so zu akzeptieren oder als Meinung zu übenehmen.

  3. Das geht natürlich garnicht und ist völligst unsensibel. Da sollte sie mehr Empathie aufbringen. Sowas geht natürlich überhaupt nicht!

4.Geht dranicht! Egal in welcher Altersklasse, ich finde das muss nicht sein. Auch wenn alles künstlich ist und nicht echt.

  1. Sehr fragwürdiger Film. Ich würde mich da mit dem Schulleiter auseinander setzen und meine Bedenken äußern. Am besten mit deinen Eltern zusammen.

Ich denke jeder Lehrer hat so seine eigene Methode um Kindern etwas richtig nahe zu bringen! Wir hatten früher auch so eine Religionslehrerin! In manchen Teilen hat sie mit Sicherheit auch Recht, manche Dinge sind vielleicht etwas übertrieben! Aber wenn euch als Schüler das wirklich total übertrieben ist und gegen den Strich geht würde ich mal sagen setz ihr euch mit eurer Lehrerin mal hin und sagt ihr das! Und wenn ihr das dann "egal" ist was ihr zu sagen habt dann gehts zum Rektor/Rektorin und dann wird des da nochmal gesagt! Spätestens dann wird sich was ändern!

Generell darf jede Person bis zu einer natürlichen Grenze gehen.

Wo ist die Grenze für die Religionslehrerin? Da gibt es das Grundgesetz: §2, Sittengesetz.

Und da diese Frau ja scheinbar der christlichen Religion zugewandt ist, dann bitte aber komplett. 1. Timotheus 2.12 ist da ziemlich eindeutig, denn er besagt, dass es Frauen nicht gestattet ist, zu lehren oder über einen Mann Gewalt zu haben - (ihn rumzukommandieren).

Das hat zwar Paulus geschrieben - aber als Apostel ist er anerkannt und damit Sprachrohr Gottes. Damit bleibt dieser Frau nur eines: ihren Job an den Nagel zu hängen oder ihre Religion. Beides gleichzeitig geht leider nicht. Sorry, ich habe das Buch nicht geschrieben.

Paulus sagt, dass eine Frau in der Gemeinde nicht lehren darf. - Als Predigerin! Sie darf sehr wohl als Lehrerin Religion lehren, ebenso wie jede Mutter ihren Kinder eine Lehrerin in vielen Dingen ist. - Auch zu religiösen Themen.

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@Testwinner

Eine Schulklasse ist auch eine Gemeinde bzw. eine Gruppe. Und wenn eine Lehrerin eine religiöse Predigt hält, ist das die Aufgabe einer Predigerin. Wenn es sich nur auf eine Religionsgemeinschaft beziehen würde und damit nur ein Gotteshaus gemeint wäre, dürften Frauen quasi überall predigen und lehren - nur nicht in der Kirche? Ziemlich komische Auslegung!

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Die beiden Timotheusbriefe stammen nicht von Paulus. Das würde auch nicnt passen, da es zu seiner Zeit noch Frauen in leitenden Positionen in der Gemeinde gab.

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@mayya77

Liebe Mayya,

ich nehme es erst mal so, wie es in der Bibel steht und da hat Paulus den Brief geschrieben. Ich gehe auch mal davon aus, dass es möglich ist, dass es mehr als eine Person gab, die Paulus hieß. Jesus war in der damaligen Zeit auch kein Name, den es nur einmal gegeben hat. Für die Botschaft der Bibel ist es auch nicht entscheidend, wer die Hand geführt hat, die die Worte zu Papier gebracht hat. Letztlich ist es eine inspirierte Schrift und damit Gottes Wort, aufgeschrieben von wem auch immer.

Und wenn Gott so etwas schreibt, wird das wohl seinen Grund haben und ich kenne den Grund und kann dem nur beipflichten, auch wenn das für die Männer mehr Arbeit bedeutet.

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Hey, meiner Meinung nach ist so etwas nicht mehr normal.Gehe mit deinem Freund/in mal zum Direktor und sage ihm dass was du hier hingeschrieben hast. Der wird etwas dagegen machen. Aber so etwas ist in keinerlei Hinsicht mehr normal. LG Marieso99

Ich finde das Verhalten dieser Lehrerin nicht in Ordnung. Die Themen, die sie Euch nahe bringt, sind schon wichtig, doch die Art und Weise, wie und mit welchen Mitteln sie das macht, ist mehr als fragwürdig. Habt Ihr sie schon einmal darauf angesprochen? Was sagen Eure Eltern dazu? Wissen sie davon?

meine eltern wissens, aber sie wissen auch dass ich einen schei*** drauf gebe

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Klar kann man über die Methoden streiten. Aber finde ich in eurer Alterstufe könnt ihr das. Wenn man was erreichen will, muß man manchmal übertreiben.

Jeder Jugendliche denkt irgendwann mal über Selbstmord nach ( ich damals auch) Es tun ist dann meist doch was anderes. Laut Kirche eine Todsünde, also sagt sie es auch so.

Anstatt Abtreibung gibt es auch Verhütung, dass sollte man in eurem alter längst wissen.

Manche Ärzte suggerieren, das wäre ganz einfach. Med. vielleicht - ethisch ist das etwas völlig anderes.

Das mit dem Unfall finde ich eher interessant. Den würde ich den Bekannten zeigen, die sich im Auto nicht anschallen wollen. Oder mal eine Unfallklinik oder Reha von Unfällen besuchen. Das lehrt echt. -

Soll Sie Euch aus der Biebel vorlesen? Und Bilder malen lassen, wie in der Grundschule ?

Grüße

Wir hatten diese Themen auch in der 8. oder 9. Klasse sowie in der Oberstufe. Allerings nicht auf diese weise.

Wir haben über abtreibung gesprochen. die methoden wurden uns gezeigt (auch nicht grade toll) usw. wir habe ndarüber gesprochen was von abtreibung zu halten ist. wann ist ein leben schon ein leben. ist eine zelle schon leben usw.

und dann haben wir über extremfälle und ausnahmen gesprochen wie: "ist es in ordnung wenn eine frau vergewaltigt wird und dadurch schwanger wird abtreibst?"

unsere lehrerin hat und sabei aber nicht ihre meinung aufgezwungen. wir haben halt diskutieren dürfen. was spricht für abtreibung, was dagegen und wenn wir anderer meinung waren als sie wurde dies akzeptiert.

über sterbehilfe hatten wir auch einen film gesehen. auch da haben wir pro und conta diskutiert.

beim thema selbstmord wurden gründe dafür besprochen. z.b. woran liegt es dass die selbstmord rate bei alten menschen am höchsten ist? usw.

ich fand den reliunterricht in der 8/9. klasse aufgrund dieser ethk- themen sehr interessant und das obwohl ich atheist bin. bei uns wurden allerdings diese themen nicht soo sehr mit irgendwelchen göttern erklärt oder verurteilt.

Also das finde ich zwar schon recht merkwürdig und ich denke das diese Lehrerin dringend psychische Hilfe benötigt, aber für euch bedenklich finde ich nur 2 Aussagen hier:

1."abtreibung sei eine todsünde"

2."Nur gott hat das privileg uns das leben zu nehmen."

1.In der Bibel gibt es keine Todsünden. Das ist eine Erfindung der katholischen Kirche. In der Realität gibt es überhaupt keine Sünden. Das ist ein Begriff, der nur religiös Anwendung findet. Da es aber keine Götter gibt, gibt es auch keine Sünden ;)

2.Wieso sollte ein Gott, der alle Menschen liebt, auch nur einem das Leben nehmen dürfen? NIEMAND hat das Recht leben zu nehmen. Und auch hier: Da es keinen Gott gibt ...

oi,oi > DIE erscheint mir aber "sehr abgehoben" ;-)

warum redet ihr nicht mal OFFEN mit der frau > und erklärt ihr, dass euch "diese art von religionsunterricht" NICHT zusagt !

tja..man muß in seinem leben auch mit schrägen leuten zurecht kommen..in diesem fall deine religionslehrerin...eins muß man ihr lassen der unterricht ist nicht langweilig und man lernt eine andere art zu denken kennn und auch zu akzeptieren!! LG ;-)

Ich finde die Einstellung Deiner Religionslehrerin völlig gesund!!!!! Sie möchte Euch beibringen, daß Ihr Euer Leben schätzt und auch nicht leichtfertig mit ungeborenem Leben umgeht!!!!

Auch für dich: es gibt in Deutschland eine Gesetzgebung an die sich auch religiöse Menschen halten müssen, selbst wenn es ihnen nicht gefallen sollte. Und das ist auch gut so.

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@riara

Abtreibung ist erlaubt, wenn die gesetzlichen Fristen eingehalten werden. Jungen Menschen mit Todsünden zu kommen, wenn man es mit einer durch Gesetzen erlaubten Praxis zu tun hat, dürfte auch dir gegen den Strich gehen, dachte ich zumindest. Und das ist nur ein Punkt.

Aber Gläubige sind ja sakrosankt, und dürfen machen was sie wollen. Ich denke, dass ich bei der Einstellung nicht weiter zu argumentieren brauche. Die Erzählung des Schülers müsste bei jedem halbwegs vernünftigen Menschen, ob gläubig oder nicht, sämtliche Alarmglocken läuten lassen.

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@frank1968

Ob es nun stimmt ist das eine, Abtreibung ist ein furchtbares - gewohnt unmenschliches - Wort für einen Schwangerschaftsabbruch, dieser Vorgang ist aber in diesem Land nicht erlaubt, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich...

Bei mir läuten auf Grund der Beschreibung eines Fragestellers überhaupt keine Alarmglocken, außer, dass ich nie Dein Nachbar sein möchte, Du scheinst eine recht orthodoxe Einstellung zu Gesetzen zu haben...

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@riara

Ich halte einen Schwangerschaftsabbruch auch für etwas, das man möglichst vermeiden sollte, riara. Und Diskussionen sind wichtig. Hier geht es aber um Beeinflussung und psychischen Druck. Sollte die Beschreibung der Wahrheit entsprechen(und davon gehe ich aus mehreren Gründen aus) wird jeder Schulleiter reagieren müssen. Es geht nicht in erster Linie um die Religionslehrerin, sondern um die Kinder.

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@frank1968

@frank Mir geht es um LEBEN und das ist WICHTIGER, als ALLE Gesetze der Welt!!!!

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Die Themen deiner Religionslehrerin sind grundsätzlich nicht zu beanstanden. Schließlich seid ihr im Fach Religion und da gelten die Grundsätze der Lehre der christlichen Bibel.

Wahrscheinlich bist du aber durch die Themen deiner Religionslehrerin überfordert, denn es sind schon etwas "schwierigere" Inhalte der Religion, an denen sich auch manche Erwachsene "stoßen" könnten. Wenn ihr also keine "höhere Klasse" besucht, dann sollte sie euch den christlichen Glauben tatsächlich an anderen Beispielen vermitteln.

Falls doch, dann solltest du tolerieren, dass deine Weltansicht nicht unbedingt mit der von gläubigen Menschen übereinstimmen muss. - Nach Auslegung der Bibel und der Kirche hat deine Lehrerin jedenfalls recht.

Wir sind hier nicht in den USA, wo evangelikale Gruppen in manchen Gegenden versuchen, derartig radikale Positionen durchzusetzen. Hier in Deutschland gibt es einen Lehrplan, und bestimmte Regeln, an die sich auch Religionslehrerinnen halten müssen. Und diese Frau verstößt in einigen Punkten ganz klar gegen die Regeln.

Die großen Kirchen vertreten wesentlich moderatere Positionen, und haben längst gelernt gesellschaftlichen Realitäten Rechnung zu tragen. Es gibt in Deutschland Gesetze, an die sich auch religiöse Menschen halten müssen! Gottseidank!

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@frank1968

@frank1968

Es gibt einfach Menschen die zwanghaft aus ihren eigenen Problemen heraus jede korrekte Antwort "mit Schmutz bewerfen" müssen, nicht ahnend, dass sie sich damit selbst beschmutzen. - Wenn sie keine einfachen Argumente finden, sind sie bereit für ihr mieses Spiel auch andere Länder zu bemühen, wie hier die USA. Wenn diese Menschen dann bei ihrer Ablehnung von Religion noch den Begriff "Gottseidank" bemühen ist dies blanke Ironie und Verhöhnung. Aber so kann man seinen Charakter auch offenbaren.

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@frank1968

Deine Entrüstung ist ja allerliebst, aber vielleicht erklärst Du uns einfach mal was der Lehrplan vorgibt und gegen welche Gesetze man verstößt, wenn man sich verhält, wie es uns diese Frage vorgibt?

Wer anklagt muss das auch rechtlich begründen können, ansonsten ist das pure Polemik...

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@riara

Ich finde das schon fast unfair was du mit Frank1968 machst. Wie soll er beantworten gegen welche Lehrplaninalte und Regeln die Lehrerin vestößt? - Er kennt die Regeln doch gar nicht. Sonst hätte er sie gleich angeführt.

Genauso wenig kennt er die "moderateneren Positionen der großen Kirchen" von denen er spricht. Es liest sich zwar wunderschön was er formuliert hat, entbehrt aber jeglichen konkreten Inhalts. Frank kann seine Behauptungen selten belegen. Darf man sagen, er arbeitet gerne mit dem Argument der Täuschung?

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@pasmalle

Ich finde die Position der Lehrerin - sofern die Schilderung der Wahrheit entspricht, was ich bezweifle - auch arg orthodox, nur ist es keineswegs verboten gegen Schwangerschaftsabbruch und Sterbehilfe zu argumentieren, dass man so eine Ansicht im Religionsunterricht nicht vermitteln darf, ist mir neu...:-)

Aber unser lieber Oberatheist argumentiert ja gerne mit der Moral, nur ist es auch ethisch fragwürdig jemanden die Lehrbefähigung abzusprechen und von Gesetzesverstößen zu faseln, seine Wortwahl erweckt tatsächlich den Anschein einer gewissen Kompetenz, sicher kennen wir Ihn da besser...

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@riara

Übrigens:

nur ist es auch ethisch fragwürdig jemanden die Lehrbefähigung abzusprechen

Gilt das auch dann für Kardinal Meissner, wenn er schwulen Theologen die Erlaubnis zum Religionsunterricht entzieht, so wie Mai 2011 geschehen? Oder bekommt der von Dir hier eine Ausnahme?

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@riara

Rahmenrichtlinien für Religionsunterricht lesen, riara!

Aber es geht dir ja um pasmalles Verteidigung, und um die Verächtlichmachung meinerseits......tschuldigung, hatte ich vergessen.

Nochmal: wem es bei der Schilderung nicht kalt den Rücken runterläuft, mit dem ist jede Unterhaltung zwecklos.

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@frank1968

Was sind denn 'Rahmenrichtlinien'?

Ich kenne das Curriculum für Berlin - sollte ich auch als Elternsprecher -, nur möchte ich jetzt gerne mal wissen, wo da steht, man dürfe Schwangerschaftsabbruch nicht kritisieren, bzw. das ganze unter einer etwas strikteren Einstellung vermitteln, so wie ich das lese, gibt es die Einschränkung nicht, nun gleich das Kultusministerium (in diesem Fall Senatsverwaltung) in Alarmbereitschaft zu versetzen ist wohl etwas übertrieben...:-))

Ich gebe gerne zu, dass ich solche Vorgehensweisen durchaus zu kritisieren hätte, allerdings täte ich das in einem einfachen Gespräch, ob es sich dann immer noch so darstellt, würde ich vor der BVG-Klage und dem Rufmord an der armen Lehrerin erst einmal rausfinden...

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@riara

Keine weitere Nebelgranaten...:-)

Aber wen es interessiert, dem sei - als Beispiel - das Curriculum Niedersachsens für das Fach Religion ans Herz gelegt, ich bin gerne bereit den Beweis anzutreten, dass man das in der Frage angesprochene durchaus im Rahmen der Gesetze vorbringen kann, ich bin mir auch sicher, dass die Kollegin sich vorher mit Jemanden abgesprochen hat, Alleingänge in diesem Bereich sind relativ selten, trotzdem kann man seine eigenen Ansichten durchaus einbringen, das gleiche galt ja auch für Politiker bei der Abstimmung zu Paragraph 218...

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_evrel_go_i_12_11.pdf

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@riara

Alleingänge in diesem Bereich sind so selten nicht. Man kann(und sollte!) die Themen anbringen, klar. Querschläger bei den Religionslehrern gibts aber immer wieder, und diese sind wirklich nicht die Regel, möchte ich nochmal betonen.

Wir hatten aber in den letzten 3 Jahren zwei Verfahren laufen. Eines gegen einen rechtslastigen Geschichtslehrer und eines gegen eine ultrachristliche Religionslehrerin. Und da haben auch die Eltern mitgezogen: der Fall war ähnlich gelagert wie der beschriebene.

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@frank1968

Riesen Unterschied!

Jeder Erziehungsberechtigte kann gegen Unterrichtsinhalte vorgehen, wenn das eine große Anzahl von Eltern tun, wird auf jedenfall etwas passieren, das gilt im Besonderen für den Religionsunterricht, denn die jeweiligen Landeskirchen legen einen besonderen Wert auf die Beteiligung der Eltern.

Nur ist es fraglich, ob die Vermittlung von den hier geschilderten Inhalten - minus der subjektiven Ausschmückung - tatsächlich ein Grund sind, gegen die Lehrerin vorzugehen. Innerhalb der EKD gibt es überhaupt keine zwei Meinungen bezüglich dem Paragraph 218, wir sind aktiv in der Beratung, also tragen wir auch die Entscheidungen der Mütter und Familien mit, trotzdem kann eine Theologin die Sache natürlich auf die religiöse Komponente reduzieren, wenn sie das tatsächlich mit den beschriebenen Methoden tut, dann ist das zu kritisieren...

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Hi, was soll daran komisch (lustig) sein? Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen. Punkt. Jetzt sollen sogar postnatale Abtreibungen erlaubt werden. Ggf. kannste also auch als Neugeborenes abgetrieben (ermordet) wrerden. Durch euphemistischen verschleiernden Sprachgebrauch und Rechtssprechung werden diese Tötungsdelikte nur verschleiert: Abbruch statt Abtreibung (einen Theaterbesuch, einen Urlaub kann man abbrechen, aber ein Menschenleben, eine Schwangerschaft? Gruß Osmond http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel-ueber-kindstoetung-ethiker-fordern-post-natale-abtreibung-1.1300098 Zitat: Abtreibung im dritten oder sechsten Monat - oder viel später? Zwei australische Ethiker fordern in einem Aufsatz, auch die Tötung von Neugeborenen zu erlauben - und provozieren damit heftige Reaktionen. Wie kommt jemand auf die Idee, man dürfte Babys töten?

"Wie kommt jemand auf die Idee, man dürfte Babys töten?"

In drei Schritten:

  1. Man koppelt das Recht auf Leben nicht ans Mensch Sein, sondern ans Person Sein.

  2. Man definiert Person als Wesen, das sich seiner selbst bewusst ist, auf die Zukunft bezogene Interessen hat.

  3. Man argumentiert, dass Babys nach obiger Definition keine Personen sind.

Das ist zumindest in groben Zügen die Argumentation von Peter Singer, mit der er begründet, warum man seiner Meinung nach in bestimmten Extremfällen (z. B., wenn ein Baby nach ein paar Tagen ohnehin sterben würde und sein Leben bis dahin von höllischen Schmerzen geprägt wäre) ein Neugeborenes töten dürfe. Muss man nicht teilen (tue ich auch nicht), aber es schadet auch allenfalls der eigenen Unwissenheit, Argumente der Gegenseite zu kennen.

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@Tobias87

Genau! Philip K. Dik schrieb schon vor Jahrzehnten : "die Präpersonen", in dem e diese Thematik anprangert. lgO http://philipkdick.zockt.com/phpBB2/viewtopic.php?t=51&sid=dfda34c701aae8118aa330d6c0b6638f Zitat: diese geschichte - in der beschlossen wird aufgrund der überbevölkerung unseres planeten das abtreibungsalter auf 12 jahre anzuheben - war dicks agressive antwort auf die weltweite veränderung was dieses thema anbelangt

ich weiss nicht sehr viel darüber - nur dass es in österreich auch zirka zu diesem zeitpunkt zur verabschiedung solcher gesetze kam

dick erhielt aufgrund dieser story wieder mal zahlreiche drohbriefe doch legt er tatsächlich gut da..........

wann hat ein mensch eine seele? in der story - aufgrund eines gesetzes - mit 12 jahren dh - die eltern lassen ihre kinder abholen um sie schlafen zu legen

dick beweist damit - dass niemand sagen kann ob ein embryo nach 2-3 monaten eine seele hat oder nicht

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Also ich habe ihn gelesen und suche nach Aussagen, die " über die Stränge schießen " alerdings finde ich keine. Meines Erachtens versucht diese lehrerin euch doch nur mit sehr anschaulichen Mitteln klarzumachen, dass Abtreibung Sünde ist und dass Selbstmord ebenfalls Süde ist. Nun könnte man darüber gertrennter Meinung sein, WIE man dies den Schülern nahebringt. Nach meinem Wissen und meiner Erfahrung mit Jugendlichen ( sehr große Erfahrung ) seid ihr ja nun wirklich nicht unbedingt aus Zucker und vertragt schon ne Menge.Ob nun in Video Spielen oder sonstwo. Interessant wäre ja mal ein Gespräch mit eurer lehrerin, in dem ihr EUREN STandpunkt klarlegt. Das wäre doch eigentlich ein Stundenfüllendes Diskussionsthema.

Da geb ich dir Recht! Allerdings finde ich jetzt z.B. die Aussage im Punkt 3 mit "dann solle man das Kind doch in den Armen der Mutter töten" etwas übertrieben... Das Abtreibung im Prinzip eine Sünde ist ist ganz klar, aber zählt töten nicht auch zu Sünden? Warum solle es dann besser sein, das Kind zu töten wenn es schon lebt? (Ach ich würd der Frau gerne begegnen um mal ein bisschen zu diskutieren :D)

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@Chipsy91

Die Bemeerkung des Arztes in dem Film ist leicht nachvollziehbar:

Je nach Zeit in der der Film spielt, gibt es Risiken bei der Abtreibung (selbst heute noch, auch wenn die nur sehr gering sind). Für die Frau wäre es also auf den ersten Blick klüger, das Lebende Kind zu töten; das Ergebnis wäre ja letztendlich das gleiche. Allerdings sind auch schon Frauen wärend einer Geburt gestorben.

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@Chipsy91

Das mit dem Kind auf dem Arm sollte wohl ( was ich strak annehme ) nur ein ironischer Vergleich sein. So habe ich mal zu einer Frau, die ihren Kinderwagen halb auf die Fahrbahn einer verkehrsreichen Strasse geschoben hatte, gefragt, ob denn Verhütung nicht besser gewesen wäre als Tod durch Auto....

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sie hat mich gefragt ob ich meine beste freundin umbringen würde wenn ich dafür leben könnte ( beim bergsteigen seil durchschneiden) und so weiter!

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@TrueBloodFan

Und was hast du gesagt? Denk mal genau über die Frage nach! Unsere Lehrerin hat un damals auch so Sachen gefragt... Wie weit würde ein Mensch gehen um sein eigenes Leben zu retten? Wo sind die Grenzen oder gibt es überhaupt Grenzen?

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@Chipsy91

Da kann man einfach dipolmatisch antworten. Entweder sagt man, das es der Dame nichts angeht oder man sagt, dass man dies nicht weiß, weil man nie in dieser Situation war.

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@Maraliee

Aber genau das ist es ja was die Lehrerin den Schülern im Prinzip "beibringen" will! Sich auch vorher mit Sachen auseinandersetzen und darüber nachdenken auch wenn man momentan vielleicht nicht in dieser Situation ist! Und das sie das so beibringen will finde ich eigentlich recht gut! Es geht jetzt nicht nur um die Frage wie würdest du in dem Moment reagieren wenn du ein Menschenleben opfern müsstest, sondern im Prinzip allgemein um eure Zukunft! Wenn man vorher über bestmmte Situationen nachdenkt handelt man dann nachher im Falle eines Falles anderst und übergeht somit eine Kurzschlussreaktion die man im Nachhinein vielleicht bereuen würde!

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@Chipsy91

Kompliment Chipsy. Es erscheint mir auch sehr wichtig, sich im VORFELD Gedanken zu machen. Dass die Realität dann völlig anders aussehen kann, bedarf wohl keiner Frage. Manchmal braucht der Mensch drastische Beispiele um den Alltag zu verstehen.

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@Maerchenkiste

Eine Frage an dich Maerchenkiste: was ist wohl wichtiger? Die in diesem Staat herrschenden Gesetze, oder die Bibel?

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@frank1968

Lieber Frank, ich weiß nicht, worauf du dich berufst. Stehen unsere Gesetze im Widerspruch zum Märchenbuch Bibel? Ich würde dir gern ausführlicher antworten, weiß aber nicht so recht, was du damit sagen möchtest.

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@Maerchenkiste

Liebe Märchenkiste, lasse dich nicht von Frank's Kommentaren locken. Er ist ein notorischer Gegner von Religion und vor allem des christlichen Glaubens. In diesem Sinne treibt er sein "Unwesen" schon lange und hängt sich an fast jede Frage und Anwort, die mit Glauben zu tun hat. Er "glaubt" ganz einfach, dass er den "Stein der Weisen" besitzt. - Also am besten ruhen lassen, dann ist allen geholfen. LG

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@Maerchenkiste

Es ist nicht besonders sinnvoll, Argumente deswegen zu ignorieren, weil jemand gefühlt auf der falschen Seite steht, pasmalle!

@Maerchenkiste

Ich hatte nur eine Frage gestellt. Beantwortet hast du sie nicht.

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@Maerchenkiste

Liebe Märchenkiste, lasse dich nicht von Pasmalles Kommentaren verwirren. Er ist ein notorischer Gegner von kritischem denken und vernunftbegründetem Argumentieren. In diesem Sinne treibt er sein "Unwesen" schon lange und hängt sich an fast jeden Kommentar der mit Kritik am Glauben zu tun hat. Er "glaubt" ganz einfach, dass er den "Stein der Weisen" besitzt. - Also am besten weiter konstruktiv kritisieren und gezielt nachhaken, dann ist allen geholfen. LG

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@Daisyfields

Liebe Märchenkiste, lasse dich nicht von Daysifields Geschnatter verwirren. Sie ist eine notorische Gegnerin von kritischem Denken und vernunftbegründetem Argumentieren - und von Religionen.

In diesem Sinne treibt sie ihr "Unwesen" schon lange und hängt sich an fast jeden Kommentar, der Religionen positiv bewertet.. Sie glaubt ganz einfach, dass sie den "Stein der Weisen" besitzt. - Also am besten weiter konstruktiv kritisieren und gezielt nachhaken, dann ist allen geholfen.

LG

mayya77

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@mayya77

Ein bisschen gezieltes Überlegen beim Umbau wäre von Vorteil gewesen. :))

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Aber, das ist doch nett, mit dem kleinen Geschenk.
Embryos im Plastikei, wie süß.

Ich würde mich bis zum Abschluss der Ermittlungen der staatlichen Schulaufsicht revanchieren. Wenn sie Embryos sammelt, wie wäre es dann mit einem exotischen Exemplar? Kleine Gehirnmodelle oder blutige Herzen gibt es übrigens in diesem Shop auch zu kaufen.

Quelle: http://kuerzer.de/xpiyNz4U2 - (Religion, Psyche, Lehrer)

Immerhin wissen wir jetzt wer E.T. getötet hat...furchtbar, vor allem für die Kinder...

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@riara

Da mach Dir man keine Sorgen, um die Kinder .. wenn die so'ne Inhalte und schwarze Pädagogik im Fach Religion unbeschadet überstehen, dann ist das hier ein Klacks.

Kindermord = Abtreibung?
Embryonen in Plastikeiern verteilen?
Geht's noch?

Wo steht denn das in Deinem schlauen Curriculum?
Da steht noch nicht einmal was von Themen wie Sterbehilfe und Abtreibung.

Ohne Darstellung anderer Standpunkte und Sichtweisen, ohne Diskussion ist solche Inhalte und Methoden als Propaganda einzustufen. Kannst ja mal in Dein schlaues Curriculum gucken, oder nimm gleich das von der EKD. Da stehts nämlich explizit drin, dass divergierende Standpunkte zwecks Bildung einer eigenen Meinung vorzustellen sind.

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@holodeck

Aber muss man deswegen gleich solch schreckliche Bilder posten, meine Kinder kennen den Film E.T., nun muss ich jedesmal bei GF ausloggen, wenn die das sehen ist der Schaden für Ihr zukünftiges Leben vielleicht nicht mehr zu kitten...

Du solltest wirklich erst denken, dann solche schrecklichen Bilder posten, nicht jeder ist so hartgesotten wie Du, selbst mir ist ganz komisch, immerhin hatte auch ich als Kind E.T. doll lieb...

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@riara

Siehste, da kannste mal am eigenen Leibe erfahren, was religiöse Dogmen und propagandistische Unterrichtsmethoden in Kinderherzen anzurichten vermögen.

Wenn mein kleiner Alien diese Einsicht bei Dir hervorgerufen hat, dann bin ich schon sehr zufrieden. Hoffe nur, Du kannst diese nun auch auf den Kontext der Fragestellung übertragen.

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  1. ist doch absolut ok.

  2. ist nicht so leicht zu sagen, wenn jemand schwere unheilbare Krankheiten hat, ist es absolut verständlich, gleiches gilt für Sterbehilfe

  3. auch hier muss man differenzieren, es gibt sicher Gründe die eine Abtreibung zulassen , zB Schwangerschaft aufgrund von Vergewaltigung oder das Austragen eines behinderten Kindes.

  4. Das ist nun wirklich ein wenig makaber.

  5. Das würde ich nahezu als lächerliches Märchen bewerten - also den Inhalt des Filmes.

In welchem Schuljahr bist du denn? fünft bis acht-Klässler sollte man mit sowas nicht belasten, ältere Schüler könnten damit umgehen können.

bin diesen sommer fertig. Wir können schon damit umgehen, es nervt nur unglaublich was die da schwafelt....

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zu 4. Ich denke es macht schon Sinn die "Kinder" zu sensibilisieren was es heisst ein Kind abzutreiben. Heute wird es als völlig normal bezeichnet wenn man ein Kind tötet. Dieses Bewusstsein haben viel in dem Alter nicht wie man an den Listen der Abtreibungen sieht.

zu 5. ich kenne diese Geschichte und wenn ich dir sage dass sie kein Märchen sein KANN wirst du es nicht glauben können. Macht nix - ist aber kein Märchen. Und als Lehrer dem Schüler die Wichtigkeit des Todes nahezubringen empfinde ich als lobenswert.

Heute sterben doch die Menschen ohne je über das Unvermeidbare nachzudenken.

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@HerrHagen

Zu fünftens: ich glaube gerne, dass der Mann im Auto 5 Stunden lang tot war - nicht hirntot, denn dann wäre er nicht wiedergekommen.

Nur an die Dinge, die er geträumt hat oder vorgibt erlebt zu haben (zum Beispiel um ins Fernsehen, Internet oder die Zeitung zu kommen), glaube ich definitiv nicht.

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