Wie weit darf eine Betreuerin im Umgang mit dem Betreuten gehen betreffend der Hilfe bei Problemen mit der Sexualität?

4 Antworten

Das hat erst einmal mit dem Betreuungsverhältnis nichts zu tun, denn wenn der zu Betreuende den Wunsch hat, eine andere Person möchte sich mal sein Penisproblem ansehen, dann ist es erst einmal unabhängig, ob die andere Person eine Betreuerin ist oder nicht. Es ist eine Vertrauensfrage. Außerdem schaut sich die Betreuerin in deinem geschilderten Beispiel nicht von sich aus den Penis an, sondern auf Bitten des Betreuten. Und bitten kann er jede Person darum, wenn er das möchte.

Anders sieht es aus, wenn eine fremde Person durch Auftrag einer Behörde (zum Beispiel Sozialstation o.ä,) sich um einen Menschen kümmern soll, der sich alleine nur schwer helfen kann, besonders wenn es darum geht, ihm auch beim Waschen, Baden oder Duschen zu helfen. Wenn der Hilfebedürftige nicht in der Lage ist, sich so zu säubern, wie es angebracht werde, also konkret, wenn er selbst seine Vorhaut beim Waschen nicht zurück ziehen könnte, dann muss die betreuende Person auch diese Aufgabe übernehmen und den Penis berühren und säubern. Das hat dann nichts mit sexueller Belästigung oder ähnlichem zu tun. Auch eine Krankenschwester muss die männlichen Patienten entsprechend waschen, wenn sie selbst dazu nicht in der Lage sind.

Die Betreuerin muß dem Betreuten unmißverständlich klar machen, daß nur ein Arzt für solche Fälle zuständig ist.

Eine Untersuchung oder Diagnose Stellung ist keine Betreuung und beinhaltet nicht den Betreuungsvertrag.

Habe ich selbst schon klar gestellt. Es soll nur mal um kurz ansehen gehen, weil der Betreute es eben will, da ihm Arztbesuche gänzlich unangenehmer sind! Es geht nicht um eine Diagnose oder eine richtige Untersuchung!

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Da beide über 18 Jahre alt sind können sie machen was sie wollen. Das hat aber nichts mit dem Arbeitsverhältnis zu tuen.

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@Papassohnnemann

Es ist aber so, dass es während der Arbeitszeit sein soll, weil es ja schließlich auch zur Arbeit gehört (theoretischer Annahme vorrausgesetzt). Das soll kein sexuelles Vergnügen im Privatleben nach der Arbeit sein. Es geht bei Ernsthaftigkeit darum, dass sich die Betreuerin den Penis kurz ansieht, ihn kurz anfasst vielleicht und dann möglicherweise sagt, dass man das Problem so lösen kann oder ein Termin beim Urologen notwendig sein wird.

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Sofortige Wohnungsräumung wegen ungültigem Mietvertrag?

Hallo zusammen,

ich habe vor einem halben Jahr einen Mietvertrag mit einem älteren Herrn abgeschlossen. Er besitzt ein Haus und hat mir das Dachgeschoss vermietet (abgeschlossener Bereich vom Rest des Hauses). Die Miete hab ich ihm immer Bar in die Hand gedrückt gegen Quittung.

Kürzlich musste er ins Krankenhaus, dort wird er wohl noch ein paar Wochen sein. Ein mir wenig freundlich gesonnener Nachbar, hat mich bei dieser Gelegenheit darüber in Kenntnis gesetzt, dass meinem Vermieter die Geschäftsfähigkeit entzogen wurde, darum sämtliche Verträge ungültig seien und er die Betreuerin meines Vermieters informieren wird, was er letztenendes auch getan hat.

Jetzt liegt mir gerade das Schreiben einer Anwältin vor, ich würde mich "seit geraumer Zeit ohne Erlaubnis bzw. vertragliche Grundlage in den Räumlichkeiten des Betreuten aufhalten" Dem Betreuten, fehle die Geschäftsfähigkeit, wodurch er nicht in der Lage sei, wirksame Verträge zu schliessen. Sie räumt mir "kulanterweise" eine Frist ein, die Wohnung bis ende nächster Woche (!) zu räumen, sonst würden weitere Maßnahmen ergriffen.

Kann ich in dem Fall wirklich einfach so von heute auf morgen vor die Tür gesetzt werden? Die Anwältin gibt weder an, in wessen Auftrag sie handelt (sollte wohl das Vormundschaftsgericht sein) noch ob der Betreute wirklich komplett unmündig ist nach einem bestimmten Beschluss. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, gibt es inzwischen eine Menge Abstufungen der Geschäftsfähigkeit und auch Leute, die auf Anweisung betreut werden, sind nicht komplett Geschäftsunfähig.

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kann man eine betreute wg zu einem anderen träger wechseln

Ich habe ein Problem mit meinen Mitbewohnern. Ich lebe in einen betreuten wg für psychisch kranke. Leider kann man hier nicht bestimmen wer einzieht. Leider fehlt es seit längerem an der Hygiene hier. Man redet und redet wohlgemerkt immer freundlich. Leider ist es mittlerweile so ausgeartet dass ich hier beleidigt und bedroht wurde . Ich habe da durch wieder gesundheitliche Probleme. Nun hab ich mit der Betreuerin gesprochen da dies über meine Grenzen geht. Die Aussprache ging nach hinten los. Die Betreuerin die mich seit einem Jahr betreut glaubt mir nicht so recht und sagt ich soll mir meinen Ton überlegen. Es ist so dass sie meinen Mitbewohner der seit vier Wochen hier wohnt mehr glaubt und dieser einen freifahrtsschein bekommt. Also muss ich mir beleidigungen und bedrohung in den eigenen vier Wänden bieten lassen. Kann man eigentlich in eine andere wg von einem anderen träger wechseln und wie läuft sowas ab. Denn dieser träger hält zusammen so dass ein betreuerwechsel nicht soviel bringt. Meine schriftliche beschwerde wird nicht ernst genommen da sie zur Besichtigung war einmal leider hatte ich Samstag geputzt da es nicht so lecker hier war.In ihren Augen übertreibe ich. Danke für die Hilfe.

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Muss ein Berufsbetreuer ein gutes Verhältnis zum Betreuten haben?

Guten Tag,

schon seit längerer Zeit plagt mich und meine Verwandtschaft ein Verwandter von uns, der von einer Berufsbetreuerin betreut wird und seiner eigenen Ansicht nach durch die Hölle geht. Ich habe hier auch schon einmal eine Frage wegen ihm gestellt. Er jammert und jammert. Wenn wir seinen Beschwerden nachgehen können wir auch oft feststellen dass er dies berechtigt tut. Kurz zusammengefasst: Das Verhältnis der beiden ist nichts anderes außer schrecklich. Er ist psychisch krank und kommt mit seinem Leben nicht klar. Seine Betreuerin hat ihn auch schon einmal zwangseinweisen lassen, die Polizei hat ihn in der Siedlung vor den Augen zahlreicher Nachbarn wie einen Schwerverbrecher auf brutale Art und Weise festgenommen, da er sich gewehrt hätte. Als er von der Psychiatrie wieder freigelassen wurde war jedoch nichts besser. Er nahm immer noch die selben Tabletten und alles war beim Alten, außer dass er einen riesigen Schrecken davon getragen hat. Er traute sich anschließend Monate lang nicht mehr aus dem Haus gehen.

Da stellt sich für uns die Frage warum sie das gemacht hat - Kann uns die hier jemand beantworten ? Ihre Antwort war "Suizidgefahr" - Vollkommener Quatsch !!!

Während seines Aufenthaltes in der Psychiatrie hat sein auch in seinem Haus rumgewühlt, den Schlüssel hat sie in seiner Jackentasche gefunden. Durfte sie das eigentlich überhaupt ? Sie hat mehrere Sachen mitgenommen, die es ihrer Meinung nach nie gegeben hat. Seit der Betreuungsbestellung will sie immer nur auf eines hinaus und das ist ein Pflegeheim für den Betreuten und der Verkauf seines Wohnhauses. Auch deswegen glaube ich hat sie ihn zwangseinweisen lassen.

Nun zu meinen Fragen:

(1) Darf ein Berufsbetreuer überhaupt ein schlechtes Verhältnis zu seinem Betreuten haben ?

(2) Jeder Berufsbetreuer hat seinen Beruf freiwillig gewählt, sollte es da nicht eine Regelung geben dass sie entweder mit den Hilflosen klar kommen, ihnen helfen anstatt ihnen Angst zu machen, oder es ganz einfach wieder bleiben lassen ?

(3) Könnte die Betreuung nicht so gestaltet werden dass ein selbstständiger Berufsbetreuer nicht daran triumphiert wenn sein Betreuer ins Betreute Wohnen oder gar ins Heim muss ?

(4) Sind Berufsbetreuer unterschiedlich gut ? Würde ein Betreuerwechsel Sinn machen oder sind die alle gleich ?

Ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen. Alle unsere Angehörige machen Betreuungsverfügungen und Vorsorgevollmachten um verhindern zu können auch eines Tages von einem Berufsbetreuer betreut zu werden. Etwas genauer erläutert ruinieren sich schlechte Betreuer ja im Grunde selbst, denn wenn es so weitergeht dass sich jeder lieber von seinem Feind ehrenamtlich betreuen lässt als von einem Berufsbetreuer haben sie irgend wann keine Betreuten mehr.

Gruß, Der Fragensteller

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