Wie weiß man ob es der,die oder das ist?

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11 Antworten

Allumfassende Regeln gibt es dazu nicht, aber durchaus ein paar Hilfestellungen: Bestimmte Nachsilben z.B. gehen immer mit einem bestimmten Genus einher. Auch von der "Wortbedeutung" her lässt sich manchmal (!) mehr oder weniger sicher auf ein bestimmtes Genus schließen.

http://mein-deutschbuch.de/genusbestimmung.html

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Es gibt eine ganze Reihe von Regeln dafür, leider haben die aber alle Ausnahmen. Beispiele (mit Ausnahme):

Nomen, die auf "e" oder "a" enden, sind weiblich (Bote)

Nomen, die auf "um", "chen" oder "lein" enden, sind sächlich

Nomen, die auf "er" enden, sind männlich (Mutter).

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Kommentar von imehl47
02.03.2017, 20:12

Nomen, die auf "e" oder "a" enden, sind weiblich (Bote)

Was schreibst du denn hier? Du nennst doch ein männliches Substantiv, denn es heißt doch  DER Bote,


Nomen, die auf "er" enden, sind männlich (Mutter).

Weißt du nicht, dass es  DIE Mutter heißt, die bekanntlich weiblich ist?

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Nein, leider ist das ein Problem für viele Menschen, die Deutsch lernen möchten, und zwar für solche, die aus dem Ausland kommen, aber sogar auch für solche, die hier aufwachsen:  man muss fast bei jedem Substantiv (Hauptwort) mit lernen, ob es nun männlich, weiblich oder sächlich ist.

Einer der Gründe für das Sprichwort: "Deutse Sprak swere Sprak" .....

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Kommentar von Thelema
03.03.2017, 19:55

Ich glaube, wenn man sich die Schreibung, die Bedeutung und die gesamt Grammatik des Wortes merken kann, kommt es darauf auch nicht mehr an. Die meisten Sprachen haben übrigens ein grammatisches Geschlecht. Die Hegemonie des Englischen, das nur noch Reste von Grammatik aufweist, verzerrt da wohl etwas die Wahrnehmung.

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Nein, das muss man im Prinzip mit jedem Wort einzeln lernen...

Diminutiv ist sächlich, das ist eine Regel.

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Hallo,


leider gibt es zum richtigen bestimmten Artikel (Nominativ) im Deutschen nur sehr wenige Regeln. Außerdem gibt es zu jeder Regel wenigstens eine Ausnahme – Ausnahmen bestätigen die Regel!



Das Geschlecht richtet sich nach dem biologischen Geschlecht:



die Frau – die Lehrerin, die Ärztin, die Fremde, aber: das Mädchen



der Mann – der Techniker, der Lehrer, der Kater, der Fremde



weiblich (= die) sind die Endungen



- heit (Freiheit, Menschheit)



- tion (Information, Kalkulation)



- keit (Heiterkeit, Einsamkeit)



- tung / ung (Zeitung, Vermutung, Meinung, Betonung)



- t (Fahrt, Naht) aber: der Bart



- e (Zunge, Reise, Freude) aber: der Junge etc.



- schaft (Mannschaft, Bekanntschaft)



- ei (Bäckerei, Schreinerei, Bücherei)



männlich (= der) sind die Endungen



- er (Finger, Fehler) aber: das Fenster, die Leiter



- ling (Frühling, Sperling)



sächlich (= das) sind wiederum die Endungen



- chen / -lein wiederum sind Mädchen, Mäuschen, Tischlein, Entlein



chen und lein machen die Wörter klein! heißt es im Deutschen.



Das Geschlecht kann an der Bedeutung erkennbar sein:



weiblich:



- Motorradmarken (von: die Maschine) – die Harley-Davidson, die Yamaha



männlich:



- Tageszeiten – der Abend, der Vormittag, der Nachmittag aber: die Nacht



- Wochentage – der Montag, der Freitag, der Samstag



- Monate – der Mai, der Dezember



- Jahreszeiten – der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter



- Himmelsrichtungen – der Norden, der Osten, der Süden, der Westen



- Wetter – der Wind, der Schnee aber: die Wolke



- alkoholische Getränke – der Wein, der Cognac aber: das Bier



- Automarken – der Audi, der BMW



sächlich:



- Farbnamen: das Blau, das Violett



(Quelle u.a.: deutschalsfremdsprache.ch)



Zusammengesetzte Hauptwörter (Nomen, Substantive, Namenwort) bekommen immer den Artikel des hinteren Wortes vorangestellt:



- der Tisch - das Tuch --------> das Tischtuch,



- das Bett - die Decke -----------> die Bettdecke











Bei ins Deutsche übernommenen Wörtern werden häufig Analogien gebildet u. ä.













Welcher Artikel richtig ist, kannst du im Duden (duden.de) nachschauen.



Auch gibt es landschaftliche Unterschiede.



Wo ich herkomme, sagt man z.B. die Fanta,



wo ich jetzt daheim bin, sagt man das Fanta.



Ein lustiger Text zum Thema Artikel im Deutschen:



spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-der-butter-die-huhn-das-teller-a-432890.html


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Daneben ist zu beachten, dass es im Deutschen 4 Fälle gibt, in denen sich die Artikel ändern.

Mache die Frageprobe, um die Fälle zu erkennen:

1. Fall / Nominativ / Werfall: Wer (Was) [kocht Suppe]? -----> Die Mutter kocht Suppe.



2. Fall / Genitiv / Wesfall: Wessen [Schürze ist rot]? -----> Die Schürze der Mutter ist rot.



3. Fall / Dativ / Wemfall: Wem [gibt die Mutter einen Teller Suppe]? -----> Die Mutter gibt dem Kind einen Teller Suppe.



4. Fall / Akkusativ / Wenfall: Wen (Was) [isst das Kind]? -----> Das Kind isst die Suppe.



Vielleicht hilft dir folgender Link:



allgemeinbildung.ch/arb/arb=deu/q_Nomen+Artikel_05_Faelle1.pdf



Neben der Frage-Probe bleibt nur stures Auswendiglernen, da auch immer eine Abhängigkeit vom Genus und vom Singular/Plural besteht.



männlich:



1. der / ein / mein



2. des / eines / meines



3. dem / einem / meinem



4. den / einen / meinen



weiblich:



1. die / eine / meine



2. der / einer / meiner



3. der / einer / meiner



4. die / eine / meine



sächlich:



1. das / ein / mein



2. des / eines / meines



3. dem / einem / meinem



4. das / ein / mein



Mehrzahl (männlich, weiblich, sächlich):



1. die / meine



2. der / meiner



3. den / meinen



4. die / meine



:-) AstridDerPu


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Ja, dafür gibt es eine Regel: Lernen.

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Doch musst jeder Muttersprachler die Regel und Ausnahmen im Gehirn haben. das ist nicht so einfach alle zu bekennen.

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Nein, das muß man lernen.

Es heißt zum Beispiel:  der Rhein, die Mosel, da gibt es keine Logik. Das läßt sich nicht irgendwie ableiten.

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der, die und das sind je nach Verwendung Artikel oder Relativpronomina.

Sie beziehen sich immer auf das grammatische Geschlecht des Substantivs, zu dem sie gehören. 

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mit DER werden männliche, mit die weibliche Subtantive/Dingwörter bezeichnet. Das-sächliche.

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Kommentar von rumar
02.03.2017, 20:22

naja, aber genau das müsste man dann zuerst mal wissen: heißt es nun zum Beispiel  "der Garten" , "die Garten"  oder "das Garten"  ?

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nein ist wie bei manchen anderen sprachen einfach so,dass man das strebern muss

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