Wie wehrt man sich gegen eine unbillige Kindesunterhaltsforderung?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Gegenseite kann erstmal schreiben was sie will. Das müssen sie nicht allzu ernst nehmen. Haken sie die Forderungen erstmal als illusorische ab.

http://www.lexikon-familienrecht.de/einkommen-bei-unterhalt/

Die Anwältin ist die Arbeitgeberin der Kindesmutter! Hahaha! Supi oder?

Die Anwältin der Gegenpartei vertritt schon dem Grunde nach die Gegenpartei, wer das ist, kann Ihnen doch egal sein.

Kind 1 , 21 Jahre, hat nach einem Wiederholungsjahr das Fachabi bestanden und macht jetzt eine Ausbildung zum ?, wird noch verheimlicht!

Außerdem besteht natürlich auch ein Auskunftsrecht. So lange keine Ausbildungsnachweise inclusive der Einkommensnachweise vorgelegt werden, wäre die Unterhaltspflicht als solches zu bestreiten.

Wie sie wissen ist die Kindesmutter nicht unterhaltsfähig!

Die Frau ist wirklich Anwältin ? Das heißt nämlich leistungfähig. Und so pauschale Behauptungen müssen sie schon mal gar nicht hinnehmen. Vielmehr ist das Einkommen aufzuschlüsseln und im Einzenen nachzuweisen. Insbesondere wären die Einkommenssteuerbescheide vorzulegen.

Sie erhält vermutlich Wohngeld oder Lastenzuschuss für ihr eigenes Haus und von einer Lohnsteuerrückvergütung will auch keiner was wissen.

Der Wohnvorteil von Immobilien ist beim Einkommen zu berücksichtigen.

2.454,91 € + zumutbare Einnahmen 400,00 € zusammen = 2.854,91 €

Fiktives Einkommen gibt es beim Kindesunterhalt nur beim Mindestunterhalt, d.h. Mangelfall. Einfach 400€ draufrechnen um in der DDT höher zu stufen, geht so also schon mal gar nicht. Kritischer ist da schon die Pensionierung zu betrachten.

Monatliche Bezüge + Ausscheidergeld?

Das Ausscheidergeld ist Einkommen. Es muß natürlich beachtet werden, das es sich um eine einmalige Einnahme handelt. Also solche wäre sie über einen gewissen Zeitraum zu verteilen. Logischerweise kann es natürlich nur zu einen Zeitpunkt beim Unterhalt berücksitigt werden. D.h. nach dem Zeitraum der Aufteilung sinkt die Leistungfähikgkeit und damit ggf. auch der Unterhalt.

Also keine Panik und selbst einen Anwalt einschalten.

@ichweisnix

Ich hatte mit gleichem Schreiben, die gegnerische Anwältin aufgefordert mir Auskunft über die Einkommenssituation ihrer drei Mandanten (meiner Kinder) zu machen. Genauso sollte sie mir Auskunft über die Kindesmutter geben, die sie ja hoffentlich mit gleichem Anschreiben aufgefordert hat ihr gesamtes Einkommen offenzulegen! Die Anwältin hat mit jetzt bei der Zusendung der Unterhaltsforderung den Bafög-Bescheid (Kind2) und eine Lohnabrechnung(Kind 1) über eine laufende Ausbildungsvergütung ohne den Nachweis, ob er zusätzliche Gelder bekommt, wie z.B. Weihnachtsgeld,etc. übersendet. Es geht auch nicht daraus hervor, wo und was für eine anrechenbare Ausbildung gemacht wird. Frage: Ist sie dazu verpflichtet oder hätte ich meine Kinder und die Ex persönlich anschreiben sollen. Das wäre nur unnötiges Papier gewesen, weil die geben nur Auskünfte über ihren Anwalt. So wie auch in der Vergangenheit! Besteht in diesem Zusammenhang keine Interessenkollision bei der Anwältin? Müsste die Kindesmutter nicht einen eigenen Anwalt aufsuchen?

Ergänzende Angaben von Nurzahler: Der so geliebte Titel ist zwar jetzt weg, doch einen Versuch kann die Anwältin ja mal wagen, um erneut vor Gericht zu gehen. Sicher bekäme sie dann ihr Geld von der Staatskasse oder kann man das verhindern? Wer bezahlt meine Anwaltskosten und die Gerichtskosten, wenn sie mit dieser überzogenen Unterhaltsforderung nicht durchkommt? Kann man eine Kostenfestsetzungsklage gegen die Kinder bewirken, falls es zu keiner Unterhaltsverpflichtung kommt? Wann sollte man spätestens einen Fachanwalt einschalten, damit keine Nachteile entstehen? Sollte man zunächst auf den gegnerischen Antrag auf Unterhaltszahlung bei Gericht warten, um überhaupt die Voraussetzung zu schaffen, später seine Kosten wieder zu erstattet zu bekommen? Würde ich jetzt einen Anwalt aufsuchen und die gegnerische Anwältin zieht danach gar nicht vor Gericht, würde ich auf meinen eigenen außergerichtlichen Anwaltskosten sitzen bleiben! Ist das so richtig dargestellt?

Ich denke, ich sollte zunächst noch abwarten, weil erst Anwaltszwang vor dem Gericht ist!

Wer bezahlt meine Anwaltskosten und die Gerichtskosten, wenn sie mit dieser überzogenen Unterhaltsforderung nicht durchkommt?

Die Kosten trägt die Partei, die den Prozess verliert, in der Regel werden die Kosten anteilig in der Höhe des Obsiegens verteilt.

Sollte man zunächst auf den gegnerischen Antrag auf Unterhaltszahlung bei Gericht warten, um überhaupt die Voraussetzung zu schaffen, später seine Kosten wieder zu erstattet zu bekommen?

Nur soweit man sicher ist, das gar kein Anspruch besteht. Ansonsten wären zunächstmal die Auskünfte einzufordern um genau berechnen zu können.

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