Wie wehrt man sich am besten gegen miese Tricks und Abzocke durch Inkasso-Firmen?

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3 Antworten

Das ist natürlich Quatsch! Wenn die schriftlich bestätigt haben, dass sie das Geld bekommen haben (wenn vielleicht auch unter falschem Az), müssen die die Zahlungen anerkennen - es sei denn, die haben noch eine weitere Forderung unter eben diesem anderen Az, die durch diese Zahlungen reduziert werden. Abgesehen davon dürften für eine derart niedrige Hauptforderung die anderen Beträge (Kosten pp.) viel zu hoch sein! Jede Inkassofirma muss vom Landgerichtspräsidenten eine Zulassung haben; darauf muss auch auf den Schreiben im Briefkopf hingewiesen werden. An den kann man sich als Aufsichtsbehörde wegen der geschilderten Machenschaften wenden. Vielleicht hilft ja auch - wenn man sich sicher ist, wirklich gezahlt zu haben - die Androhung einer Strafanzeige wegen Betruges oder Untreue oder der Kontaktaufnahme mit der dafür zuständigen Verbraucherzentrale (das wäre die am Sitz der Inkassofirma). Wenn ich so was lese, könnte ich gar nicht so viel essen, wie ich am liebsten kotzen würde...

Das BGH Urteil aus 2005 spricht eine klare Sprache : ................................. BGH URTEIL BGH (Az. VII ZB 53/05).

Zitat:
Die anfallenden Mehrkosten, die durch die Beauftragung eines Rechtsbeistands oder Inkassodienstes im (vorgerichtlichen) Mahnverfahren anfallen, sind neben den Kosten des im streitigen Verfahren beauftragten Rechtsanwalts grundsätzlich nicht erstattungsfähig, unabhängig davon, ob bei Einleitung des Mahnverfahrens mit der Erhebung eines Widerspruchs zu rechnen war oder nicht.
............................

Ergo

verschlumpfte Zahlungen , sofern nicht strittig , immer an den eigentlichen Gläubiger - aber ohne Inkassogebühren

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Hallo kasia814, ich rate dir Kontakt mit einer Verbraucherzentrale aufzunehmen, die wissen, was in so einem Fall zu tun ist. Dagmar

Ich habe erst jetzt diese Frage zufällig gefunden, bin erst kurz hier Mitglied. Wahrscheinlich hilft mein Tip nicht mehr, aber vielleicht anderen, die dieses hier lesen. Ich habe mir einen Musterbrief ausgedruckt, der nur ganz kurz vor ein paar Tagen bei T-online zu sehen war. Wer mich anschreibt, ich bin privat, kann diesen Musterbrief bei mir im PDF-Format zugeschickt bekommen: gerdahamacher@yahoo.de

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