Wie wehre ich mich gegen einen Plagiatsvorwurf?

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6 Antworten

Erstmal finde ich es ziehmlich dreist von deiner Schule dir vorzuwerfen, dass du eine Leistung gebracht hast die für dich "zu gut" ist. Du solltest auf keinen Fall wie ein Angsthase rüber kommen sonst könnte man meinen du hast wirklich abgeschrieben, versuch dich einfach normal zu verhalten. Du kannst der Schule wenn du willst natürlich mit einer Klage drohen, wenn die sagen, dass du wirklich abgeschrieben hast. Wenn du da gegen angehen willst solltest du dir auf jeden Fall einen Anwalt besorgen. Außerdem müssen die dir erstmal nachweisen können dass du abgeschrieben hast, solange die das nicht können brauchst du dir keine sorgen zu machen. Sollte jedoch eine zweite Arbeit gefunden werden die ein Plagiat deiner ist, (und du wirklich nicht abgeschrieben hast) dann kannst du immer noch guten Gewissens sagen dass nicht du sondern der andre abgeschriebe hat. Das wichtigste ist, dass du egal was die versuchen nichts auch nur andeutungsweise zugibst solange deine Unschuld nicht bewiesen ist.

:D LG

Hatte meine Frau auch gerade gehabt. Sie wurde in die Uni gebeten zu einem Gespräch. "Also ihre Arbeit war so gut, da muss ich Sie fragen, ob Sie die wirklich selbst geschrieben haben." Meine Frau hat auf diese Lob gegrinst wie sonstwas. Damit war die Sache geklärt und jeglicher Verdacht ausgeräumt.

Ja da ist die Frage, ob das eine ernstgemeinte Frage war oder wirklich nur als Lob gemeint. Ich war auch erstmal stolz wie sonstwas, aber das hat das Problem nicht aus der Welt geschafft.

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@Polyxenius

Ja, die Frage war schon ernsthaft. Aber das hängt natürlich ganz davon ab, wie sehr einem geglaubt wird. Bei dir scheinen die Voraussetzungen nicht so ideal zu sein. Letztendlich kann ich mir nicht vorstellen, dass dieser Vorwurf aufrecht gehalten werden kann ohne Nachweise... (Aber abgesehen davon: Glückwunsch zu dieser super Arbeit)

Aber wenn du die Arbeit selbst geschrieben hast, bist du der absolute Experte für dieses Thema. Wenn du diese Arbeit verteidigen musst, dann geh da mal extrem gechillt rein. Dann kannst du die letzten Zweifel ausräumen. Du kannst dann schlüssig darlegen, wie du vorgegangen bist, wo du in Sackgassen gekommen bist, welche Literatur du wo gefunden hast. Am Ende wird da nichts übrigbleiben.

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Soeine Leistung wäre mit viel Aufwand verbunden und ich sei nicht der Typ der sich viel Aufwand wegen Schule macht. 

Vorsichtig ausgedrückt: Wer sich plötzlich mit Leistungen hervortut, von denen er vorher weit entfernt war, würde bei mir auch erst einmal Misstrauen hervorrufen.

Letztlich muss aber belegt werden, dass Du die Arbeit NICHT in weiten und wesentlichen Teilen selbst erstellt hast.

Gelingt dieser Nachweis, hast Du ein Problem ...

Jagut. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass meine Noten eher über dem Durchschnitt liegen. Und gerade auf ausarbeitungen war ich bisher nicht schlechter als 1. Von daher ist das eine lächerliche Behauptung.

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Nehmen wir mal an du seist wirklich ein fauler Hund.. wie kommt es denn dass die Arbeit dann so gut ist?

Das Argument ist jedoch eine absolute Frechheit und grenzt schon fast an Beleidigung... Kannst ja sagen dass deren investigative Arbeit, was das Prüfen deiner Arbeit betrifft, auch die Kompetenzen überschreitet die du Lehrern dieser Schule zutrauen würdest. Aber vielleicht hilft sowas nicht so wirklich wenn man da auf der Klagebank sitzt :(

Es wird ja erst geprüft, ob das überhaupt so ist. Du hast dich durch deine Leistung lediglich erstmal verdächtig gemacht, inwiefern diese Unterstellung gerechtfertigt ist bzw. ob man diese verstehen kann, kann ich nicht bewerten. Jedoch ist es an sich sehr wohl eine Frechheit, dir so wenig zuzutrauen, dass man sich sogar sicher ist (!), dass du nichts Gutes zustande bringst - damit tritt man dir ganz klar zu nahe und wer sich so etwas dir gegenüber anmaßt, der muss das auch beweisen können. Angesichts dieser Begründung ist fraglich, ob es für den Verdacht wirklich konkrete(re) Anhaltspunkte gibt.

Und wenn du die Arbeit selbst geschrieben hast, dann wird man auch keinen Nachweis dafür erlangen können, dass es nicht so ist. Sollte es tatsächlich so kommen, kannst du dich natürlich Rechtsmittel einlegen, dann ist die Sache sozusagen auf eine andere Stufe gehoben. Ich würde mich, wenn die Sache vom Tisch ist, auf jeden Fall bei der Schulleitung über den Vorwurf beschweren; wie steht man denn hinter seinen Schülern, wenn eine überraschend gute Leistung (anscheinend) nur durch Täuschung erreicht worden sein kann?

Der jetzige Verdacht reicht nicht aus, um dir deine Leistung "weg zu nehmen".

Ein Plagiatsvorwurf kann nur aufrechterhalten werden, wenn man die Textstellen aufführen kann, die abgeschrieben wurden.

Ein Verdacht im Sinne "sowas kriegt der nicht zusammen" ist keineswegs rechtlich durchsetzbar. Also, mache Dir keine Sorge, die Schule muß Dir die gute Note geben. Du kannst ruhig im Vorfeld verkünden, daß Du Rechtsmittel einlegen wirst: Also gegenüber der Schule stark und stolz und nicht ängstlich und kläglich wirken.

Das Verstehe ich nicht, da ich ausser bei meinen eigenen Überlegungen immer eine Quelle angegeben habe, Meist habe ich indirekt zitiert, allerdings ist das ja durchaus legitim. Demnach müssten sie denken, ich hätte die ganze Arbeit kopiert oder? Denn Quellen sind schließlich reichlich vorhanden.

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@Polyxenius

Ich verstehe Deinen Kommentar nicht. Plagiat ist, wenn Du in erheblichem Maße geistige Arbeit anderer als die EIGENE Arbeit ausgibst. Selbstverständlich ist es erlaubt, zu zitieren, die Quellen sind dann anzugeben.

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@JustNature

Entschuldige bitte. Ich habe mich sehr doof ausgedrückt. Meine Freundin hat mir erzählt, dass einer aus Ihrer Schule einem Dritten Geld gegeben hat, dass er ihm die Facharbeit schreibt. Das ist auch rausgekommen und ich habe vor allem Angst, dass mir derartiges unterstellt wird. Das ist ja nicht einfach mit einem Plagiatfinder zu tun.

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