Wie wasserdicht, verlässlich sind die Aussagen unserer Hausärzte?

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6 Antworten

Ich traue nur ganz wenigen Ärzten, und wenn einer mit den Augen rollt weil ich frage, dann hat er mich zum letzten Mal gesehen. Fragen ist also völlig legitim, und meinen Hausarzt kann ich auch immer Fragen stellen.

Wenn Du Deinem also gar nicht vertraust, dann würde ich einen Wechsel empfehlen.

Wenn du deinem Hausarzt nicht traust, steht es dir frei einen anderen zu suchen. Wir haben in Deutschland freie Arztwahl.

Es gibt aber auch Ärzte die können schnell diagnostizieren:-)

Und wenn es vorkommt, das Patienten nicht genau ihre Beschwerden beschreiben, oder wichtige Dinge verschweigen ,  kann es auch zu Fehldiagnosen kommen.

Fühlt du dich also schlecht betreut und beraten, such dir  doch einfach einen anderen Arzt.

er ist auch nur ein Mensch und er kann auch nich sagen ob oder wie schnell das speziell bei dir weg geht. er kann nur pauschal sagen.

Wenn Du das Gefühl hast,e s passt mit einem Doc nicht- egal ob Haus- oder Facharzt- dann geh zu einem anderen.

Ich hatte 5 Jahre lang einen Neurologen, der war auch mal sehr kurzum, manchmal auch ruppig.. aber ich dachte immer, na gut, er ist ne Koryphäe auf seinem Gebiet und ich will ihn ja nicht heiraten.

Bei Termin ne gute Stunde warten, dann in 5min raussein.. war auch typisch. Hm.

genervt sein,w enn man was nochmal nachfragte.. hm ja.

Aber er ist ja..genau.

Aber es war immer wieder.. und manchmal fragte ich mich schon, nimmt der mich ernst? Hört der mir wirklich zu?

Dann wieder ein richtig guter Termin.

Und dann stelle ich, in Absprache mit ihm, einen Antrag auf Schwerbehinderung.. und seine Auskunft war "trat 2013 einmal auf, danach nicht wieder". Und "Patientin nannte 2008 im xx Beschwerden abc, diese traten aber nicht mehr auf".

Es war 2015, ich habe bei jedem Routinetermin seit 2009 (alle 6 Monate) über diese Dinge mit ihm geredet.. und er beauskunftet dem Amt quasi, ich hab ja nichts?

Ähm.. wir reden davon, dass ich wegen meiner MS 3 taube Finger und eine leichte Gehbehinderung habe. Und ich habe ihm jedes Mal gesagt, das wird schlechter.

Ich war, gelinde gesagt.. fassungslos.

Merke: wenns Bauchgefühl bei nem Arzt nicht stimmt- warum bleibt man noch bei denen? Weil man ja kein Ärztehopping machen will, ein ordentlicher Patient sein?

(PS: ja, ich wäre gerne nochmal zu diesem Neuro hin und hätte ihn gefragt,w as das soll.. aber ichw eiss,d er wird dann sehr dominant, verbietet eionem den Mund. Und dann werd ich sehr grantig. Bringt also null. Interessant finde ich nur, dass er grad ähnliches bei meiner Freundin gebracht hat.. die hab ich bei ihm im Wartezimmer kennengelernt. Very best friend!)

Also kurzum:

Fühlst Du Dich bei einem Arzt irgendwie nicht wohl.. wechsele ihn.

Es gibt auch andere. Und Du musst ihm vertrauen können (ich gebe zu: mein Vertrauen in Ärzte ist jetzt hin. Dabei sind sie wegen der MS sehr wqichtig für mich) (Relatives Extrembeispiel, ja.)

Wenn man verunsichert ist und es sich um etwas Ernstes handelt, sollte man sich eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einholen.

Bei "Kleinigkeiten" finde ich es sehr positiv von deinem Arzt, wenn er nicht gleich irgendwelche Pillen verschreibt. Die meisten haben Nebenwirkungen, die man dem Körper gar nicht zuzumuten braucht. Außerdem hat der Körper selbst Abwehrkräfte, so dass er vieles selbst und ohne Pillen abwehrt. Unterdrückt man die Abwehrkräfte permanent durch irgendwelche Medikamente, funktioniert das Immunsystem irgendwann nicht mehr richtig. Leider gibt es viel zu wenige Ärzte, die so denken wie dein Arzt.

Es ist also gesünder, den Körper "mal selbst machen zu lassen", als ständig für Kleinigkeiten wie Schnupfen usw. Pillen zu schlucken.

In der Regel wenn man unsicher ist zu 3 verschiedenen Ärzten gehen. Wenn 2 Ärzte das gleiche sagen von 3 kannst du dieser Aussage dann zu 95% sicher sein. 

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