Wie waren die Möglichkeiten einer deutschen Wiedervereinigungspolitik in den Fünfzigerjahren?

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3 Antworten

Ich denke, eher nicht so gut, weil sich eine Feindschaft zwischen der Sovietunion und dem Westen bildete (kalter Krieg), und da hatten beide Blöcke ein Interesse daran, "ihr" Gebiet beizubehalten.

Andererseits hiess es, dass es einmal ganz nah dran war, Deutschland hätte nur was zahlen oder unterschreiben müssen, aber der damalige Kanzler wollte nicht... 

https://de.wikipedia.org/wiki/Besatzungszone#Spannungen\_zwischen\_den\_Siegerm.C3.A4chten

hier findest du infos und weiter führende links und begriffe.

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Kommentar von JOonasWOB
16.02.2016, 15:17

Alles klar, dankeschön :D

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Eine Wiedervereinigung war von Westen nicht gewollt. Deshalb hat man die Sttalin-Noten gar nicht erst geprüft, obwohl man es eigenlich besser wußte:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13518748.html

Die Hintergründe waren vor allem wirtschaftlicher Natur:

1. Im Falle einer Wiedervereinigung hätte man die DDR wirtschaftlich extrem unterstützen müssen, da diese die exorbitanten Reparationen in Form einer De-Industrialisierung praktisch alleine getragen und für den Westen mitbezahlt hatte (was auch die Ursache für die von den Westmächten forcierte Spaltung war).
2. An einem neutralen Deutschland hätte die Rüstungsindustrie wesentlich weniger verdient.

3. Bei gesamtdeutschen Wahlen hätte Adenauers CDU nicht mehr die Mehrheit gehabt.

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Kommentar von JOonasWOB
16.02.2016, 16:20

Danke dir :)

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Stalinnote wäre ein Stichwort, mit dem du dich beschäftigen könntest.

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