Wie waren die Geschützstellungen in der Normandie aufgebaut?

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oh, da bin ich wieder in meinem element! :D also rommel, der den bau überwacht hat, hat sich da einiges einfallen lassen. als erstes ging das schon im wasser los. unter wasser waren holzpfeiler, die die landungsboote umkippen sollten. am strand ging es weiter mit panzersperren, die vor eventuellen schwimmpanzern schützen sollten. der strand an sich war mit absicht so gut wie völlig kahl, damit die angreifer wenig deckung hatten. die geschützbunker waren durch einen sandwall mit stacheldraht geschützt, hinter dem sich ein minenfeld befand. die geschützbunker selbst waren so angeordnet dass die maschinengewehrschützen aus verschiedenen winkeln feuern konnten und somit bei maximaler deckung für sich selbst den ganzen strand unter beschuss nehmen konnten. ausserdem gab es zwischen den bunkern kleine MG nester, die vom strand aus kaum zu sehen waren. hinter der verteidigungslinie auf den feldern waren holzpfeiler aufgestellt (die "rommelspargel") die verhinden sollten dass dort feindliche lastensegelfiger landeten. schau dir am besten mal den anfang von "saving private ryan" an, die sieht man das alles seht gut wie das aufgebaut war. und schau dir am besten mal diese fünfteiligen film hier auf youtube an: http://www.youtube.com/watch?v=Ou9rwE89KWQ is auch interessant wenn du in die präsentation ein einzelschicksal von zwei soldaten einbaust. hoffe ich konnte dir helfen, wenn du nochmehr fragen in sachen 2. welktrieg hast sag bescheid. ;)

Danke hast mir sehr geholfen hab ne 1- bekommen xDD

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In viele Bunker waren z. B. kar keine Geschütze aufgestellt... und die Deutschen haben auch Atrappen aufgebaut, also nur einen Holzpfahl im ca. 75Grad-winkel aufgestellt... So wars zumindest bei Pointe du Hoc

 - (2. Weltkrieg, Bunker, invasion)

Das stimmt nicht so ganz das waren keine Attrappen sonder Rommelspargel ;) guck mal nach

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Richtig, die Geschützstellungen des PdH waren zum Zeitpunkt der Landungen ohne Geschütze. Der Atlantikwall war 44 noch weitgehend in Bau. Um den Eindruck der Kampfbereitschaft zu erwecken hat man von Anfang an Geschützimitationen verwendet. (z.B. Holzstämme - aber eher in 30°-45° - Stellung, nicht 75°) Darüber lagen noch Tarnnetze, die Täuschung war perfekt.

Der unten erwähnte sog Rommelspargel war aus senkrecht in die Erde gerammten Pfählen und Baumstämmen, die dann kreuz und quer mit Draht verbunden wurden. Sie sollten Landungen von Lastenseglern unterbinden. Bestückt waren damit nur die Felder und Wiesen, die für solche Landungen geeignet schienen.

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