Wie war ich krankenversichert?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo,

ich würde folgende Schritte unternehmen:

  • ggf. in den eigenen Unterlagen nachsehen, ob noch Jahresmeldungen des Arbeitgebers für die Rentenversicherung vorhanden sind (oder sonst ggf. Gehaltsabrechnungen des damaligen Arbeitgebers).

  • bei der Krankenkasse vor dieser Lücke nachfragen, ob dort gespeichert ist, zu welcher Krankenkasse man gewechselt ist.

  • wenn es ein großer Arbeitgeber war, nachfragen, ob es damals eine Betriebskrankenkasse gab und mit welcher Krankenkasse diese evtl. fusioniert hat

  • wenn es ein Handwerksbetrieb war, bei der IKK des betreffenden Bundeslandes nachfragen.

  • sonst bei der Rentenberatungsstelle nachfragen, welche Krankenkasse für diese Lücke die Rentenversicherungsbeiträge weitergeleitet hat.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort/01_servicezentren_beratungsstellen_node.html

Viel Erfolg!

Bei Fragen hier bitte Kommentar einstellen.

Gruß

RHW

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
blondie1705 24.03.2014, 13:08

Vielen Dank für Deine Antwort. Leider steht bei den Abrechnungen und Sozialversicherungsbescheinigungen keine Krankenkasse. Arbeitgeber hat nichts mehr vorliegen, da über 10 Jahre her.

Von der Krankenkasse, bei der ich davor war, hab ich das Schreiben bekommen. Zwischendurch war ich, bedingt durch Schwangerschaften, bei meinem Mann familienversichert.

Werde also mal versuchen, bei der Rentenstelle was zu erreichen.

0
RHWWW 24.03.2014, 13:24
@blondie1705

Gern geschehen!

Die Meldung, die man in Papierform vom Arbeitgeber erhalten hat, muss auch die Krankenkasse (=Einzugsstelle) enthalten.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_4/__28a.html

-> Absätze 3 und 5

Wenn man familienversichert war, hat die Rentenversicherung keine Daten gespeichert (Ausnahme: Mutterschaftsgeld oder Erziehungszeiten ab Geburt).

Evtl. kann der Mann bei seiner damaligen Krankenkasse oder Vorkasse nachfragen oder der Rentenverlauf des Ehemannes bzw. dessen Jahresmeldungen ergeben neue Erkenntnisse.

1
blondie1705 24.03.2014, 16:19
@RHWWW

Damals stand auf den Sozialversicherungsbelegen noch keine Krankenkasse. Hab ja extra nachgesehen. Heute ist das ja anders, aber ist eben schon ein paar Jährchen her

0
RHWWW 24.03.2014, 19:24
@blondie1705

Spätestens seit 1986 war der Arbeitgeber verpflichtet, ganz unten auf der Bescheinigung den Namen der Krankenkasse anzugeben. Evtl. steht nur die Abküzung dort? AOK, BKK, SBK, IKK, BEK, DAK, KKH, HEK, TK, LKK, HaMü, GEK, BKN, GKK, KEH .....

Aber vielleicht war es auch ein Arbeitgeber, der das Ausfüllen von Vordrucken nicht so genau genommen hat.

0
blondie1705 24.03.2014, 19:43
@RHWWW

Das war zwar nach 1986, trotzdem steht nichts auf der Bescheinigung. Hab die Vordrucke von oben bis unten zweimal durchgesehen, konnte aber nichts derartiges finden.

Hast Dir aber viel Mühe gegeben mit den vielen Abkürzungen der Kassen :-)

0
RHWWW 24.03.2014, 20:00
@blondie1705

Ist die Bescheinigung in DINA4-Format oder im Postkartenformat?

0
derajax 26.03.2014, 19:13
@RHWWW

Steht vielleicht irgendwo KKNR und dahinter eine Nummer? Dann ist das die Krankenkassennummer. Ein Anruf bei der Rentenversicherung und man kann dir die zu der Nummer gehörende Krankenkasse nennen.

1

Ich vermute mal die Krankenkasse prüft deine Vorversicherungszeit und hat eine Lücke in der Zeit, wo Du bei einer anderen als der aktuellen Krankenkasse versichert warst.

Da die Zeiten der RV alle vorliegen kannst du das der KK so schreiben, ggfs. eine Fotokopie des Versicherungsverlauf der RV beifügen.

Da die Rentenversicherung die Zeiten nur dann hat, wenn diese ihr von der KK gemeldet werden reicht dieser Nachweis. Oft kommt es bei der Prüfung der Vorversicherungszeit auch vor das sich die KK direkt an die RV wendet, wieso das in diesem Fall nicht geschehen ist kann ich dir nicht sagen. Einfach mal der KK anrufen und denen mitteilen, das die RV diese Zeit vorliegen hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
blondie1705 24.03.2014, 19:29

Danke, werd ich mal versuchen. Wär natürlich die einfachste Variante

0

Da kannst du trotzdem bei alten Arbeitgeber nachfragen, die haben im allgemeinen ihre Betriebskrankenkassen, das wissen die auch nach 20 Jahren, früher hat man die KV nicht so schnell gewechselt, höchstens bei Stellenwechsel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
blondie1705 24.03.2014, 10:22

In dieser Zeit hab ich die Stelle gewechselt. Der eine Arbeitgeber meint, dass das nicht mehr nachvollziehbar ist, da die Unterlagen nur 10 Jahre aufbewahrt werden müssen.

0

Wenn die Rentenversicherung die Beweise vorliegen hat..worin liegt dann das Problem?? Das sollte doch ausreichend sein um Rente berechnen zu können!?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
blondie1705 24.03.2014, 10:24

Keine Ahnung. Ich hab von der Krankenkasse ein Schreiben bekommen, dass diese Zeit fehlen würde.

0
amdros 24.03.2014, 10:29
@blondie1705

Dann frag bei der Rentenversicherung nach..ob Du das noch belegen mußt und was die KK Dir geschrieben hat.

Hast Du Zeugen für die Zeit? Die RV hat Formblätter auf denen Du es Dir von ehem. Kollegen bzw. auch anderen Wissenden bestätigen lassen kannst.

2
blondie1705 24.03.2014, 10:37
@amdros

Dass ich gearbeitet habe, ist ja belegt, da diese Zeit mit einem Einkommen bei der Rentenversicherung belegt ist. Da werde ich mir wohl mal so ein Formblatt zusenden lassen. Ehemalige Kollegen wohnen sogar in der Nachbarschaft.

0
amdros 24.03.2014, 11:06
@blondie1705

Na bitte..Problem sollte gelöst sein..wenn es denn verlangt wird!!

0

Es gibt immer Unterlagen. Man muss nur wissen "wo" man suchen kann.

Finanzamt nach Steuerunterlagen befragen, dort ist vermerkt welcher Steuerberater/Beraterbüro die Abrechnungen erstellt hat.

Die Rentenversicherung hat ebenfalls Unterlagen, von welcher zuständigen Einzugsstelle (jeweilige Krankenkasse) des Arbeitnehmers Rentenbeiträge in besagtem Zeitraum abgeführt wurden. Sie sind nur zu faul zum suchen.

Die Bundesagentur für Arbeit besitzt ebenfalls Kenntnis darüber, wer der Arbeitgeber in besagtem Zeitrahmen gewesen ist. Das gleiche gilt für Berufsgenossenschaften.

Die Krankenkasse hat Unterlagen immer zur Verfügung, diese wurden teilweise ab mitte der 80er Digitalisiert, ansonsten liegen die Unterlagen bei der KK im Keller, KK nach dem Auschlussverfahren ermitteln, also erst einmal überlegen in welcher man gewesen sein könnte bzw. in welcher man auf keinen fall war.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
blondie1705 24.03.2014, 11:16

Danke. Dann werd ich da wohl mal jemand Beine machen müssen.

0

Was möchtest Du wissen?