Wie war eure Bundeswehrzeit? Ich bin am Überlegen

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6 Antworten

Du bringst zunächst eine gute Voraussetzung mit: Du lehnst die Bw von vornherein nicht ab.
Viele sagen, dass die Bw-Zeit sie geprägt hat und man wichtige Erfahrungen fürs Leben mitnimmt.
Das stimmt: Es bringt einen beruflich nicht weiter, nur charakterlich. Für eine charakterliche Weiterbildung würden 23 Monate freiwilliger Wehrdienst reichen.
Diese Zeit ist aber auch sehr gut geeignet, um in die Bw reinzuschnuppern. Du erhälst Verpflegung, Unterkunft und ärztliche Behandlung. Hinzu kommt ein Verdienst von ca. 1.000 Euro. Viele gehen in dem Alter noch zu Schule oder machen eine Lehre und kommen nicht annähernd an dieses Gehalt ran.
Während der ersten sechs Monate hast Du Probezeit und kannst jederzeit nach Hause gehen.

Was darfst Du insgesamt von der Bw erwarten? (Als Zeitsoldat)
Eine gute zivilberufliche und militärische Ausbildung
Eine fordernde Ausbildung, die Dich charakterlich prägt
Gute Bezahlung
Verantwortung für Menschen und Material

Was erwartet der Bund von Dir?
Flexibilität zum Dienst- und Wohnort
Bereitschaft an Auslandseinsätzen teilzunehmen
Teamfähigkeit
Bereitschaft, sich in den Dienst einer Sache stellen zu wollen und
hierbei auch Verantwortung zu übernehmen
körperliche Fitness und die Bereitschaft, die eigenen körperlichen
und physischen Grenzen ausreizen zu wollen


Was lässt sich also positiv bewerten?
Wenn Du Dich engagierst und aktiv einbringst, kannst Du ein hohes Maß an Berufszufriedenheit erfahren.
Die Menschen mit denen Du arbeitest, sind nicht nur Kollegen. Sie werden Dich
aktiv im Berufsleben begleiten, Dich prägen und mit Dir Freundschaft schließen.
Die frühe Übernahme von Verantwortung nach einer wirklich guten Ausbildung
können Dir viele zivile Arbeitgeber nicht bieten.
Gute Bezahlung

.

Was lässt sich negativ bewerten?
Von negativer Bewertung würde ich nicht unbedingt sprechen. Du solltest jedoch folgende Punkte beachten.
Du bist anfangs viel auf Lehrgängen, quer durch die Republik. Hinzu kommen im Laufe der Zeit die Versetzungen. Auch wenn Du dies am Anfang noch in Ordnung findest, mit der Freundin wird alles anders - glaub mir. ;-) Hier wirst Du des Öfteren fluchen und Dir wünschen, weniger Zeit auf der Autobahn zu verbringen.
Du erhälst eine Ausbildung beim Bund, jedoch keine Garantie, dass Du auch zum Berufssoldaten übernommen wirst. Nach 8, 10, 12 oder mehr Jahren stehst Du dem freien Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung. Du musst hierfür viel Zeit investieren, damit Du "draußen" wieder Fuß fassen kannst. Lediglich Deine Führungsfähigkeiten sind gern gefragt. Fachlich wirst Du wahrscheinlich einiges nachzuholen haben.
Um bei der Bw zum Berufssoldaten übernommen zu werden, musst Du bereits während Deiner aktiven Laufbahn ordentlich Gas geben. Gute Leistungen und Lehrgangsabschlüsse, hohes Engagement, gute sportliche und militärische Fähigkeiten sind Dinge, die hier gefordert werden.
Du wirst Dich im Dienst über einige Dinge ärgern, die es vermutlich im anderen Berufsleben nicht gibt. Es werden Entscheidungen getroffen, die Dir nicht passen. Es gibt Situationen, wo der Ton schärfer ist. Und Du wirst an Deine Grenzen geführt.


Ich habe Dir nun einige Aspekte aufgeführt, die es zu berücksichtigen gilt. Nun musst Du für Dich bewerten, wo und wie Du Dich einordnest.
Der Bund kann Dir viel bieten, fordert aber auch einiges. Damit Du zukunftsorientiert und zielsicher planen kannst, solltest Du Dich auch wirklich gut mit dieser Thematik befassen.

Wünsche Dir viel Erfolg bei der richtigen Berufswahl!

Ich finde die Bundeswehr zeit nicht schlecht....Jeder möchte sich darum drücken und moosert nur rum. Ich persöhnlich kann jedem mal die zu mindest die GRundwehrzeit mal ans Herz legen. Es ist nicht so wie alle sagen. Außerdem ist es imer schön diese erfahung gemacht zu haben in seinem leben.

Jahre lang dabei und Jahre lang nur Action. Mit paar Durchhängern. Wie es sie überall gibt. Ansonsten, nur lohnend.

Hallo,

von meinen 9 Monaten Bundeswehrzeit haben mir die ersten 3 Monate am besten gefallen ^^. Obwohl sie am härtesten waren haben sie im Endeffekt am meisten spass gemacht und ich könnte sehr viel dazu erzählen :-D.

Ich kenne auch sehr viele die das genau so sehen. Die ersten 3 Monate sind top, der Rest eher "flop", heisst Eierschaukeln und den ganzen Tag so tuen als ob man was macht ;-). Natürlich kommt es stark darauf an wo du in deinen restlichen 6 Monaten eingesetzt wirst. Aber die meisten die ich kenne haben einstimmig erzählt, dass sie nachher schon "zu viel" Langeweile hatten :-).

mfg

Naja gut ich strebe ja eine aus und weiterbildung an das heißt ich würde bestimmt mal so 8 jahre dafür benötigen.

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@Himmelsmensch

Wenn du dich als SaZ verpflichten willst und dabei eine Berufsausbildung absolvieren ist die Mindesverpflichtungszeit 9Jahre. das heisst davon sind ca. 3,5 jahre Ausbildung und der Rest besteht aus dem Soldatensein u.a Auslandseinsätze!

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Das bezieht sich bei den meisten auf die Ableistung des Grundwehrdienstes! Was soll man schon mit Rekruten anfangen, die gezwungen worden sind Wehrdienst zu leisten und die über keine Berufsausbildung verfügen? Trotzdem sind sie als Mechaniker eingesetzt worden.

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Das bezieht sich bei den meisten auf die Ableistung des Grundwehrdienstes! Was soll man schon mit Rekruten anfangen, die gezwungen worden sind Wehrdienst zu leisten und die über keine Berufsausbildung verfügen? Trotzdem sind sie als Mechaniker eingesetzt worden.

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Meine Bundeswehrzeit war wegen meiner Aktivitäten sie zu verhindern - einfach nicht und es war eine tolle Zeit!

So ein Ignorant!! Meint zu jedem Thema seinen Senf beisteuern zu müssen!!

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@hartycat

Interessant, dass du von dir immer auf andere Menschen schließt! Hast du ein Problem? Ich nicht!

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Die hat nicht mal statt gefunden - und das aus sehr gutem Grund!

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