Wie war die Wirtschaft in der DDR und wie kam es zur Verschuldung?(Gründe)

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5 Antworten

Hi. Also die DDR Wirtschaft stand in großer Abhängigkeit zur Sowjetunion. Die Idee der Sowjets war es, die eroberten Länder zu sog. Sattelitenstaaten auszubauen. D.h. Jedes Land wurde auf den Bau bestimmter Güter spezialisiert, die alles in die Sovjetunion fließen ließen. So konnten sie nur gemeinsam eine gute Produktion aufrechterhalten und nicht unabhängig werden.

Die Planwirtschaft in der DDR war spezialisiert auf Elektrochips, Elektronik allgemein und noch so anderer Kleinkram. Die Verschuldung trat ein, da das Bruttosozialprodukt des Landes die enormen enormen Importe einfach nicht decken konnten. Der Staatshaushalt war hinterher extrem unausgeglichen, die Produkte konnten einfach mit der viel höheren Qualität des Auslandes nicht mehr mithalten. die Sovjets waren im Rahmen der Perestroika auch nicht mehr die besten "Kunden". Alles musste den Bach runtergehen.

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Kommentar von babulja
22.03.2012, 21:42

Rotzi - Wie der Russe sagt

каша, каша - пища наша!

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Kommentar von pankgraf
02.04.2012, 12:37

Ich glaube, hier muß einiges richtig gestellt werden. 1. Die SU hat die Deutschland nicht erorbert. sondern von der Naziherrschaft befreit. Im Ergebnis des II. Weltkrieges sind dann zwei deutsche Staaten enstanden: DDR und BRD. 2. Ja, in den Staaten der soz. Lagers gab es eine weitreichende Arbeitsteilung, aber nicht auf Befehl der SU. Die soz. Staaten spezialisierten sich im Rahmes des RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe - analog zur EWG). In diesem Rahmen war die UdSSR natürlich der größte Exportpartner, aber auch der größte Lieferant an Rohstoffen. (Die Außenhandelsbilanz mit der SU verzeichnete ein deutliches Plus zugunsten der DDR) 3. Es ist auch nicht richtig, daß die DDR nur "Kleinkram" produzierte/exportierte. Denken wir z.B. an die Schiffswerften an der Ostsee, den Schwermaschinenbau in Magdeburg, den Chemiekomplex im Raum Halle/Leipzig (LEUNA/BUNA) oder den Schienenfahrzeugbau. 4. Ausland ist nicht gleich Ausland. Ich nehme an, das hier das westliche Ausland gmeint wird. Das Problem bestand aber nicht in geringer Qualität der Waren, sondern in zu geringer Arbeitsproduktivität der DDR-Wirtschaft und damit verbundener zu hoher Stückkosten. Das bedeutete, daß der Export in das NSW (Nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet) stark subventioniert werden mußte. - Beispiele?: in der DDR wurde weltweit der erste FCKW-freie Kühlschrank entwickelt und hergestellt. - die Athener U-Bahn wurde in Ammendorf gebaut - unter dem Markennamen "Privileg" wurden beim Versandunternehmen QUELLE DDR-Waschmasinen, Kühlschränke u.a. Elektroprodukte vertrieben (garantiert nicht in schlechter Qualität) 5. Glasnost und Perestroika waren politische Ziele und haben nichts mit guten oder schlechten Kunden zu tun (siehe oben - Außenhandelsüberschuß der DDR zur SU)

Eines der Hauptprobleme der DDR-Wirtschaft bestand vielmehr in der Diskrepanz von Arbeitsproduktivität und Finanzierung des sozialpolitischen Programms, z.B. subventionierte Prise für Waren des Grundbedarfs (Lebensmittel, Kinderkleidung, Mieten), Familienförderung, kostenloses Gesundheitswesen, Wohnungsneubau (Halle-Neustadt, Berlin). Und natürlich gab es sog. Demokratiedefizite (Wahlen, Reisefreiheit u.ä.)

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ganz einfach, man ermittelte einen bedarf, der aber zu gering angesetzt war. die nachfrage der bevölkerung war aber viel grösser.

zudem verkaufte man waren in dne westen unter produktionsewert, um DM und andere Deviesen dafür zu bekommen und dinge die man nciht selbst hatte aus dem ausland zu kaufen

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Kommentar von jmmm2012
22.03.2012, 15:34

danke schön:)

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Dazu ein zwar spätestes Beispiel. Ich war 1990 im August nach Greifswald delegiert und habe da im Konsum vorn einen Knoblauchzopf für 80 Pfenige gehauft und hinten am am Wareneingang den Zopf für 2,40 DM verkauft.

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Kommentar von jmmm2012
22.03.2012, 15:33

danke schöön:)

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Kommentar von jmmm2012
22.03.2012, 15:33

danke schöön:)

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Kommentar von babulja
22.03.2012, 21:45

Na, Jockl, da bist Du ja ein richtiger Speziaist für Knoblauch!!

Hältst Du auch den Geruch aus?

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Versuch doch mal, folgende Sachverhalt zu klären (evtl. weiß Dein Lehrer Bescheid - wetten würde ich da allerdings nicht!):

Die DDR-Verschuldung betrug per 1.7.1990 = 86,3 Mrd. DM. Die der BRD (alle öffentlichen Haushalte) = 924 Mrd. DM.

Nach dem „Beitritt“ betrug die durchschnittliche BRD-Pro-Kopf-Verschuldung ca. 12.000 DM (DDR ca. 5.300, BRD ca.16.600) – damit hat jeder ehemalige DDR-Bürger, statistisch gesehen, ca. 7.000 DM BRD-Schulden pro Kopf übernommen.

Und nun müsste die logische Frage eigentlich lauten: wo kam die horrrende Verschuldung der Alt-BRD her? Und war es nicht auch in dieser Hinsicht sehr lukrativ, sich die DDR einzuverleiben?

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Kommentar von jmmm2012
22.03.2012, 20:56

stimmt:)

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pass nächstes mal in der schule auf und suche selber! nachhilfelehrer kosten geld!

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Kommentar von jmmm2012
22.03.2012, 15:31

ich habe vieles mitgekriegt,wollte es nur noch mal von anderen hören:) und ich bin auch sehr dankbar für die vielen atworten:)

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