Wie war die Medizien/Arzneimittel im Mittelalter (Heilkräuter)?

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3 Antworten

Das müsstest du schon genauer eingrenzen (sowohl zeitlich als auch in Bezug auf welche Krankheiten). Heilkräuter hat man entweder selbst angebaut oder gesammelt. Man kann sie je nach Pflanze frisch und/oder getrocknet anwenden, z.B. essen, als Tee, Salbe, zur Inhalation etc. An der Anwendung von Heilkräutern hat sich die Jahrhunderte hinweg nur wenig geändert.

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Medizin wurde entweder als gekochter Absud oder als alkoholische Extraktion hergestellt und verabreicht. Andere "Lösungen" wurden in abenteuerlicher Mischung als gemahlene/gemörserte und in Wein oder andere Trägermedien (Öl) aufgelöste Flüssigkeiten eingenommen oder aufgetragen. Zum Teil wurden, wie wir es heute sagen würden, zum extrem giftige Chemikalien genutzt: Arsen, Quecksilber, Schwefelverbindungen wurden als heilwirksame Stoffe in der Medizin oder Kosmetik eingesetzt. Auch Edelsteinen sagte man Heilwirkungen nach. So wurden Perlen oder Rubine, andere Kristalle oder auch Edelmetall (Gold) gemörsert und eingenommen. Aber da kann man durchaus im Internet oder anderen Quellen Genaueres recherchieren...


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Häufig unterhielten die Kloster Kräutergärten, die die Mönche und Nonnen ernteten und zu Medizinen verarbeiteten. Eine Expertin war beispielsweise Hildegard von Bingen. Gehe mal googlen.

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