Wie war die Haltung der Kirche zu den Juden vor dem Nationalsozialismus?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Vor dem Nationalsozialismus ist eine lange Zeit.

Ich denke mir, dass die Kirche immer tendenziell antisemitisch eingestellt war. Nein, besser gesagt, antijudaisch. Die Kirche war nicht rassistisch wie die Nazis, aber hatte halt was gegen die Juden, weil die keine Christen waren - und "unseren Herrn gekreuzigt hatten." Das hat viele Priester/Pfarrer nicht gehindert, trotzdem Juden vor den Nazis zu retten.

So weit ich weiß, war  Papst Johannes Paul II der erste Papst, der ganz offiziell die Versöhnung mit dem Judentum betrieben hat. Jedenfalls ein bißchen.  Dass er, wie die übrige Kirche, es bedauerte, dass die Juden immer noch einsehen wollen, dass der Messias längst da war, dürfte aber eine Tatsache sein.  Aber aus Höflichkeit sagt man das nicht mehr laut.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Kirchen haben sehr gut mit den Nazis bzw. mit dem Deutschen Staat kooperiert und sie nicht offiziell angegriffen.

Hinten herum kam es vor, dass kirchliche Institutionen jüdische Kinder retteten, z.B. in Klöstern versteckten. Allerdings war das sehr oft von der Absicht begleitet, diese jüdischen Kinder zu Christen zu machen, was ja immer schon das Bestreben der Kirchen war, manchmal mit Brachialgewalt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Juden waren halt immer wieder Ziel von Rassismus. 

Die Kirche hat sie mal mehr, mal weniger verfolgt. Das schwankte immer wieder. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
lp2kappo 31.10.2016, 18:24

geholfen also gar nicht?

0
Gilgaesch 31.10.2016, 18:27
@lp2kappo

Also die Kirche hat sie Juden für die Ermordung Jesu verantwortlich gemacht. Demnach waren sie nicht so gerne gesehen. Immer wenn etwas schief ging, wurden die Juden verfolgt.

0

Was möchtest Du wissen?