Wie war die Gesundheitslage in der Nachkriegzeit (1945-1949) in Deutschland?

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2 Antworten

Entbehrungen aller Art sind für die Gesundheit nicht ohne. Der Mensch wird anfälliger gegen jede Attacke durch Vieren usw. denn seine Abwehrkräfte sind ja nicht auf der Höhe. Allerdings waren zu dieser Zeit die sogenannten Zivilisationskrankheiten unbekannt. Herzinfarkte, Fettleibigkeit, usw.

zetra 11.09.2011, 14:11

Danke, meine Beantwortung war ja nur im Telegrammstil, selber habe ich diese Zeit durchlebt, es war ein Graus.

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Ich helfe gerne weiter:

Die Gesundheitslage war jedenfalls zu Beginn katastrophal. In den Städten gab es Anfang der Nachkriegszeit eine völlig unzureichende Lebensmittelversorgung der Bevölkerung. Während der durchschnittliche Kalorienverbrauch einer Person kurz vor Kriegsende bereits von 3000 auf immer noch über 2000 Kalorien abgesunken war, halbierte(!) er sich bis Mitte 1946 noch einmal. Neben Hunger und Mangel an Brennstoffen und Kleidung kam noch hinzu, dass viele deutsche Städte nur noch aus Trümmerhaufen bestanden. Viele sterben durch die Nachfolgen des Krieges. Krankheiten wie Typhus, Diphtherie und Keuchhusten grassierten. Jedenfalls die Westzonen bzw. später die Bundesrepublik hatte durch die Care- Pakete Glück im Unglück.

Nicusska 15.08.2011, 19:00

danke danke danke :D

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Nicusska 15.08.2011, 19:01

danke danke danke :D

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