Wie war der Theorieunterricht für die Klasse B vor 30-40 Jahren aufgebaut?

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2 Antworten

also bei mir wurde erst von jedem ein Theoriebogen ausgefüllt und dann ausgewertet (vor der Unterrichtsstunde). Verschiedene der dabei gemachten Fehler wurden dann im eigentlichen Unterricht besprochen, und dann ging es thematisch durch den Stoff, also mal war der Schwerpunkt auf Verkehrsschildern, dann mal auf Vorfahrt, dann mal auf Abstand/Bremsweg/Anhalteweg usw. - aber nicht ganz streng nach Plan, sondern locker und auch mit viel Raum für Fragen aus der Schülerschaft. "Auswendig lernen" musste niemand irgendwas, man hatte zum Üben daheim die Fragebögen (und Lösungen). Zur theoretischen Prüfung anmelden tat mein Fahrlehrer erst dann die Schüler, wenn sie regelmäßig in dem Prüfungsbogen im Unterricht "bestanden" hatten.

Wie viele Fragen waren das ungefähr die man Üben musste?

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@MsEducation

diese Theoriebögen waren exakt solche, wie sie dann auch in der Prüfung verwendet wurden - keine Ahnung mehr, wieviele Fragen da so drauf sind. Wieviele man sich davon für daheim zum Üben kaufte? - das war jedem selber überlassen (ich habe etwa 20 komplette Bögen von meiner etwas älteren Cousine übernommen). Wieviel man davon lernt? - egal, völlig freiwillig. Ob jemand die Regeln kapiert hat und deshalb in den Unterrichtsstunden den Bogen oft genug richtig abgegeben hat oder ob jemand stur alles nur auswendig gelernt hat und deshalb keine Fehler gemacht hat, war schnuppe - "oft genug fehlerfrei" war DAS Kriterium für den Fahrlehrer zur Anmeldung zur Prüfung..

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von den ca. 1000 Fragen die man auswendig wissen muß sind aber mindestens 90% reine Verständnisfragen, also z.B. einmal die Vorfahrtsregeln kapiert etc. Letztlich werden also nicht mehr viele Fragen übrig bleiben die man wirklich auswendig können muß

90% würde ich nicht sagen, 60% sind mit logisches Denken zu lösen, den Rest muss man wirklich auswendig Lernen weil manchmal einfach übertrieben wird bei den Antworten.

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