Wie war das möglich -normal?

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6 Antworten

Der Bewerber hat vor der theoretischen Prüfung dem Prüfer eine Ausbildungsbescheinigung nach dem Muster der Anlage 7.1. der FahrschulAusbO über die durchgeführte theoretische Ausbildung zu übergeben. Der Prüfer hat die Bescheinigung darauf hin zu überprüfen, ob die darin enthaltenen Angaben zur Ausbildung mindestens dem nach der FahrschAusbO vorgeschriebenen Umfang entsprechen. Ergibt sich das nicht aus der Ausbildungsbescheinigung, darf die theoretische Prüfung nicht durchgeführt werden ( § 16 Abs. 3 Satz 7 - 9, § 17 Abs. 5 Satz 6 FeV).

Die Ausbilungsbescheinigung darf nur ausgestellt werden, wenn die Ausbildung nach § 4 FahrschAusbO durchgeführt wurde: http://www.gesetze-im-internet.de/fahrschausbo_2012/__4.html

Der Fahrlehrer begeht eine Ordnungswidrigkeit, wenn eine Ausbildungsbescheinigung ausgestellt wird, obwohl kein Unterricht besucht wurde. Nachzulesen in § 8 Abs.1 Nr. 6 FahrschAusbO. Strafandrohung nach § 36 Fahrlehrergesetz: 2500.- je Fahrschüler

Im Wiederholungsfall kann ihm die Fahrlehrerlaubnis nach § 8 Fahrlehrergesetz widerrufen bzw. entzogen werden., da er als unzuverlässig im Sinne des  § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Fahrlehrergesetz anzusehen ist.



Um zur theoretischen Prüfung zugelassen zu werden muss man die ausreichende Teilnahme am theoretischen Unterricht nachweisen. Dieser Nachweis ist allerdings einfach eine Bestätigung der Fahrschule den Keiner nachkontrolliert. Nun mag es Fahrschulen geben die da recht nachlässig damit sind darauf zu achten ob ihre Schüler auch wirklich im Theorieunterricht waren.

Normalerweise sollte dies  hier in Deutschland bzw. in der EU nicht mehr möglich sein ......aber es ist durchaus möglich !

Seine Freundin bezahlt einfach alles und die Fahrschule bescheinigt ihr die Teilnahme ......so einfach geht das .......Wo kein Kläger da kein Richter !

Auch in Deutschland ist mit Geld so vieles zu erreichen ........schau mal was in Mannheim mit Führerscheinen schon getrieben wurde :

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/betrug-fahrschule-verkaufte-fuehrerscheine-1117075.html

Insbesondere dieser letzte Satz sollte zum nachdenken geben :

Damals hatten Prüfer und Fahrlehrer Lösungsschablonen für die Theorieprüfung an unsichere Aspiranten verkauft.

Möglich ist alles. Zulässig nicht. Gem. § 16 III FeV muss sie eine Ausbildungsbescheinigung über die theoretische Ausbildung vorlegen.

sunrise222 26.11.2015, 22:22

Sie geht zur Schule und hat alle Zeit der Welt

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RKuchenbuch 26.11.2015, 22:24

Wie gesagt, sie müsste Unterrichte besuchen.

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Wenn es mit dem Fahrschullehrer abgesprochen ist darfst du dran teilnehmen, ich hab das selbe gemacht ich hab dann halt daheim gelernt weil mir die Termine mit der Fahrschulen nicht gepasst hat (Arbeit ;) ).

warum fragst du das? Bist du neidisch ? Die Kosten für die Theoriestunden kannst Du  nicht sparen. Die musst Du zahlen. 

sunrise222 28.11.2015, 10:08

Neidisch? Naja, ich habe meinen Führerschein schon seit fast 2 Jahren. Und stell dir vor, es gibt auch Menschen, die so etwas interessiert und nachfragen.

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