Wie war das Evangelische Gewissensverständnis von Luther?

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2 Antworten

Luther sagte einmal sinngemäß - "gegen das eigene Gewissen zu handeln ist schädlich."

Es gibt in jedem Leben Situationen wo sich der Mensch entscheiden muß - Luther hat sich dann für sein Gewissen entschieden (Beispiel am Reichstag zu Worms 1521), oder als man ihm den Kardinalshut angeboten hatte.

Für Luther war das Gewissen eine oberste Instanz, sozusagen auch die Stimme Gottes, der es zu folgen galt, um nicht unterzugehen...

"Euer Vertrauen soll Gott sein, sonst werdet ihr umkommen"

LA

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Luther war irgendwann klar (Turmzimmererlebnis), dass Gott und Jesus nicht böse sind und richten, sondern dass alleine der Glaube zählt, um von Gott frei gesprochen zu werden.

Damals wurden den Menschen von der Kirche mitgeteilt, dass Gott richten und er die Menschen für jede Kleinigkeit bestrafen würde und man sich mit Ablassbriefen von seinen Sünden frei kaufen müsste, damit man nicht ins Fegefeuer kommt. Die Unwissenheit der Menschen früher wurde von der Kirche benutzt, um politische und finanzielle Vorteile aus deren Angst vor Gott zu ziehen. Auf gut Deutsch, sie wurden abgezockt!!!

Luther selbst fand es furchtbar, dass Menschen sich frei kaufen konnten und nicht wirklich Buse taten. Daraufhin hat er die 95 Thesen erstellt, in denen er die Kirche bloßstellte und den Menschen die Augen öffneten. Er übersetzte die Bibel und durch den Buchdruck konnten viele Menschen das Wort Gottes selbst lesen und wussten, dass die Kirche ihnen nicht nur Wahrheiten über die Bibel und Gott erzählte (früher war ja auch alles auf Latein geschrieben).

Dieses Thema hatte meine Tochter erst letzte Woche in Religion. Was für ein Zufall!!!   :D

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Kommentar von Viktor1
21.11.2016, 22:01

Ziemlicher Blödsinn.

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