Wie war an euerer Schule die Beziehung zwischen Lehrer und Schülern?

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An meiner Schule in NRW hat sich diese soziale Distanz mit dem Wechsel in die Oberstufe stark minimiert. Vorher waren die Lehrer immer die "Aufpasser" und du der kleine Knecht, der zur Schule gehen musste. Du warst der Bengel, der immer gelabert hat etc.

Mit der Oberstufe hat sich das wirklich sehr plötzlich geändert. Es gab z.B. keine Bringepflicht mehr. Sprich: Der Lehrer war nicht mehr gezwungen dich dran zu nehmen, wenn du selten was gesagt hast. In der sogenannten Sekundarstufe I (vor der Oberstufe) hatte er in der Tat die Pflicht. Manche Lehrer haben dich dann trotzdem wie vorher dran genommen, manche haben wirklich gesagt: Gut, dann gibts halt ne schlechte Note. Sie haben dich nicht mehr gewzungen alles mitzuschreiben etc. Man hat sofort gemerkt, dass man jetzt eher als Erwachsener und nicht mehr als ein kleiner Schüler zählt. Und das äußerte sich dann auch in den Geschichten, die man so erzählte. Von Erfahrungen mit Alkohol über Stories mit dem Kind. Besonders die Lehrerinnen aus meinen Leistungskursen waren eng mit uns verbunden, weil man sich halt jede Woche 5 Stunden gesehen hat und die längsten Klausuren schrieb und mit einem LK auch eine Fahrt gemacht hat etc. Da wusste man auch, wie viele Kinder sie hat, dass die Jungs BMWs lieben, wie sie zu Alkohol steht und so weiter. Andere Lehrer haben ihre ganze politische Ansehung mit einem geteilt, was eher weniger cool war. Gegrüßt hat man sich auch eigentlich immer.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich geh aufs Gymnasium und bei meiner Klasse ist das alles ganz locker. Die Lehrer erzählen manchmal z. B. Geschichten von ihren Kindern, lachen mit uns, unterhalten sich mit uns und machen Witze, manchmal auch über manche Schüler, dann lacht immer die ganze Klasse. Unsere Begrüßung hat allerdings seit Ende der 7. ziemlich nachgelassen, im Moment ist das so das manche Morgen, Moin, gar nichts oder mit Guten anfangen und dann nicht zu Ende sprechen.

Bei einer anderen Klasse in meinem Jahrgang stehen die noch wie in der Grundschule auf und sagen: Guten Morgen Herr/Frau Lehrer Name, schön das sie da sind.

Das ist eben immer unterschiedlich, je nach Lehrer und Schülern. Mache Klassen mögen Lehrer halt und andere nicht.

Zu mindestens ist das bei uns so.

an der Schule meines Sohnes haben die Lehrer Instagram-Accounts und die Schüler sind follower :)

Mein Sohn erzählt schon viel Privates von seinen Lehrern, also die scheinen sich da lebhaft zu unterhalten.

Zu meiner Schulzeit war lediglich das Verhältnis zu unserem Klassenlehrer, den wir 6 Jahre hatten, total entspannt; nach Beendigung der SChule haben wir uns dann auch alle mit ihm geduzt.

An meiner Schule (Gesamtschule + Abitur auf der gleichen Schule), hatten wir ein gutes Verhältnis.

Natürlich sollten wir die Lehrer siezen, aber allgemein war die Stimmung recht locker und ganz angenehm, wir haben den Lehrer natürlich mit Respekt behandelt, aber konnten die Lehrer auch gut und gerne mal auf den Arm nehmen und rumblödeln. Privates haben sie nur selten erzählt, dass war aber auch nicht nötig. Ich fand die Zeit super!

Jetzt in meiner schulischen Ausbildung dürfen wir die Lehrer duzen, man hat ein echt familiäres Verhältnis (sind nur 3 Jahrgänge a 1 Klasse auf der kleinen Schule). Man kann über alles quatschen, sich den Lehrern anvertrauen, rumblödeln, mal was trinken gehen etc.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Abitur - Mathe & Geschichte als Leistungskurs

Also bei uns ist die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler sehr gut. Sowohl Lehrer als auch Schüler erzählen Privates. Wir helfen uns gegenseitig und hören einander zu. Hat jemand ein Problem, versuchen wir es gemeinsam zu klären. Ich hab mal ein Englischlehrer kennengelernt, der war sehr nett. Er hat mich sogar mal nach Hause gefahren, weil er sowieso in die Richtung musste und wir haben über private Dinge geredet. Natürlich mehr außerhalb des Unterrichts.

Richtig nice

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