Wie wandelt man ein "Behelfsheim" in nutz und vererbares "Eigentum" um?

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Ein Bekannter hat in Hessen ein Grundstück übernommen - gekauft ,Auf dem eine Werkstatt stand jetzt leer (sagen wir wie ein allein liegender Schrebergarten auf einem Waldgrundstück )

Schwarzbau.

dahinter auf dem Grundstück ein Gebäude in dem früher mal ein Aussiedler wohnte. Dieses Gebäude gehört nicht zu einem Ortsverband sondern hat eine alleinige Ortsrandlage. Er möchte dieses Haus ausbauen und umbauen jedoch hat das Bauamt ihm dies jedoch mit dem Hinweis untersagt ,dass es sich um ein Behelfsheim handelte und er dort nichts oder nur in den vorhandenen Grenzen verändern dürfe

Es handelt sich baurechtlich um eine Duldung mit Bestandsschutz, da dort keinerlei Baurecht besteht. Somit ist auch jede abweichende Nutzung, Um- und Ausbau untersagt.

Kein fließend Wasser, kein Strom keine Sanitäre Anlage.

Richtig. Abgesehen von der nicht vorhandenen Erschließung fehlen für eine solche auch sämtliche bau- wasser- und forstrechtlichen Voraussetzungen. Und da eine Ausnahmegenehmigung im Einzelfall hier sofort Beispiel- respektive Modellcharakter hätte, wird es dafür auch niemals eine geben.

Wie wandelt diese Situation,dass man dort leben und arbeiten kann ?

Gar nicht.

Was kann man tun, um (deshalb die Frage) nicht unnütz noch mehr Geld dort hineinzustecken? Es droht Obdachlosigkeit.

Das Objekt so wie es ist an einen Wochenendnutzer veräußern, der dort friedliche Stunden in Alleinlage verleben möchte. Warum kauft man denn nur sowas an, ohne sich vorher Gedanken über die rechtlichen Lage zu machen?

Tja, wird wohl "Umstände -halber" gewesen sein . Verstehen kann ich es auch nicht (kaum) , jedoch ihm gefällt dieses Stückchen Erde und ist für seine Zwecke vielleicht auch durchaus angemessen. ..... ursprünglich - fast wie Mittelalter halt..

Den Tipp den Verkauf später als Wochenendhaus anzugehen finde ich gut . Danke..

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Das läßt sich durch die Einreichung eines genehmigungsfähigen Bauantrages ändern. Lehnt das Bauamt, wie hier bereits geschehen, die Erteilung einer Genehmigung ab, dann darf dieses Gebäude nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Ggfs. verfügt ansonsten die Kommune den Abriss der Aufbauten,; die Kosten trägt der Eigentümer.

Danke, ,genau so ist es - leider daher ja meine Frage - echt ausweglose Situation das. Leider hilft die Realität nicht weiter. Wie gesagt trotzdem. DANKE.

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Wenn das Grundstück kein Bauland ist, darf dort höchstens stehen bleiben, was immer dort war, ein Behelfsheim. Und dafür gibt es Vorschriften. Man kann nicht einfach auf jedem Grundstück was bauen.

Das Problem ist wohl , dass dies dem Käufer von damals unbekannt war - nun ist es wohl zu spät....

Trotzdem - danke für die Antwort. .....

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Darf ein Reitstall neben Wohngrundstück gebaut werden? Außerdem: Lämbelästigung durch Radlader?

Die Situation ist etwas aufwendiger zu erklären: Wir wohnen in einem Reihenhaus, rechts und links sind normale Wohngrundstücke. Das Grundstück des Nachbarn auf einer Seite geht um unseres herum, so daß es von der Seite und hinten an unserers grenzt. Es wurde früher als Bauhof oder ähnliches genutzt, seine Baufirma ist aber seit einigen Jahren pleite. An der Grenze zu unserem Grundstück stand früher eine Voliere mit ca. 40m² Grundfläche.

Mittlerweile hat sein Kind ein Gebäude und dort zu einem Stall umgebaut und dort stehen um die 5 Pferde auch fremder Leute, auf der angrenzenden Wiese grasen die Tiere.

Das bedeutet: an unserer Grenze gehen wildfremde Menschen ein- und aus, können auf unser Grundstück glotzen, mehrmals im Jahr stinkt es nach Horn wenn der Hufschmied kommt, abends scheint das Neonlicht des Stalls in unser Schlaf- und Wohnzimmer (zum Glück haben wir wenigstens Rolladen), es schwirren merklich mehr Pferdebremsen durch die Gegend und der allgemeine Stallgeruch ist je nach Windrichtung deutlich wahrnehmbar, wenn auch nicht aufdringlich.

Zusätzlich wird der alte Radlader aus den Restbeständen der Baufirma genutzt, u.a. Mist oder Stroh (genau weiss ich es nicht) zu bewegen. Das tieffrequente Brummen des Radlader ist im ganzen Haus zu hören, bis in den Keller. Das passiert nicht regelmäßig, aber an allen Wochentagen, auch Sonntags und kann zwischen 7 Uhr morgens bis halb zehn abends passieren. Manchmal nur für zehn Minuten, manchmal über mehrere Stunden. Möglich, daß noch andere Arbeiten ausgeführt werden, die nichts mit dem Stall zu tun haben, ich kann nicht das gesamte Grundstück einsehen, der Radlader ist aber von überall zu hören. Ab und zu gibt es auch Lärm durch Kreissägen, Pumpen, Häcksler usw., teilweise auch Sonntags.

Darauf angesprochen wurde mir gesagt, ich solle mich nicht anstellen, der Radlader führe doch nur "ab und zu".

Jetzt meine Frage: darf diese Person einfach das Grundstück als Pferdestall nutzen, ohne die Nachbarn zu informieren oder zu fragen? Wie viel Lärm ist von so einem Stall zu dulden?

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Baugrund vollerschlossen für Eingabeplan erneut vermessen lassen?

Hallo an alle. Ende des Jahres werde ich ein Haus bauen und habe folgende Situation:

Ich habe von einer Gemeinde in einem Neubaugebiet ein Grundstück gekauft. Dieses ist voll erschlossen, mit Kanal auf dem Grundstück, etc. Das Grundstück befindet sich in einem Neubaugebiet, welches komplett neu "angelegt" wurde. Vorher war dort nur Wiese.

Nun habe ich eine Hausbaufirma mit der ich bauen will. Der Architekt dieser Firma sagt nun, dass er für die Eingabeplanung einen Vermesser braucht, der die Höhen und Grenzsteine etc aufnimmt. Dieser Vermesser kostet laut Angebot 1300 Euro.

Der Mann von der Gemeinde sagt, dass alle Daten welche der Arhitekt braucht, aus den amtlichen Dokumenten entnommen werden können.

Wer hat hier Erfahrung? Wer kann mir sagen, ob ich das Grundstück noch einmal vermessen lassen muss? Wie ich erfahren habe, kommt das Vermessungsamt später noch einmal um dann das fertige Gebäude zu vermessen.

Wie oft messen wir eigentlich? Grundstück zum Verkauf, dann noch mal für den Bau und wenn es fertig ist noch mal? Das sind ja nicht unerhebliche Kosten!

Danke vorab für Eure Hilfe.

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Jurte im Außenbereich?

Mal eine Frage an die Bauamtsbeamten unter euch: Bauliche Maßnahmen im Außenbereich sind ja nicht gestattet. Eine Jurte auch nicht. Aber was, wenn man nun alle paar Wochen die Jurte versetzt? Sie bleibt somit nicht stehen. Ist das eine gesetzliche Grauzone?

Alternativ: Wie sieht die Lage auf einem Resthof, also nicht im Außenbereich, aus?

Theoretisch das gleiche kann man auf einen Wohnwagen, oder Wohnmobil beziehen. Was, wenn man einfach immer ein paar Meter im Kreis weiter fährt? - Wie will ein Bauamt da rechtfertigen und das untersagen?

Vielen Dank.

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Inwiefern kann eine Duldung der Bauaufsichtsbehörde widerrufen werden

Guten Tag,

ich bin gerade in den finalen Schritten ein Grundstück zu erwerben. Jetzt sehe ich im Kaufvertragsentwurf folgendes: "Das Flurstück 385 d ist mit zwei Einfamilienhäusern be− baut. Bei dem Flurstück 386 handelt es sich um eine be− waldete Fläche. Die beiden auf dem verkauften Grundbesitz aufstehenden Häuser wurden seinerzeit als Wochenendhäuser errichtet. Eine Nutzung zu Wohnzwecken wird aber von der Bauf− sichtsbehörde geduldet."

Jetzt ist meine Frage inwiefern diese Duldung widerrufen werden kann, da diese ja von enormer Bedeutung ist.

Vielen Dank für ihre Mühe.

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Grundbesitzstörung (Österreich)

Also. Mein Nachbar hat auf meinem (!) Grundstück einen Zaun aufgestellt, damit seine Hasen nicht entfliehen können. Da gibt es eine Hecke, die genau an der Grundgrenze verläuft - und er stellt ihn auf meine Seite. Davor hat er noch dazu meinen Holzlattenzaun abgerissen um das zu tun - ohne jegliche Genehmigung! Aber da ich kein streitfreudiger Mensch bin, habe ich ihn erst einmal stehen gelassen, und vor kurzen (demonstrativ) zwei Querverstrebungen abgeschraubt und ihm auf's Grundstück zurückgelegt. Nun bleibt die Frage: Darf ich den Zaun einfach abbauen? Bzw. gibt es da eine Frist? Danke im Vorhinein - Antwort mit den besten Belegen bekommt beste Antwort!

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