wie wahrscheinlich ist es dass meine kinder schizophren auf die welt kommen?

11 Antworten

Hallo iremm58,

provozierend möchte ich mal behaupten:

Wir alle haben das Zeug schizophren zu werden.

Nimmt die Welt um uns herum eine so fremdartige und feindselige Gestalt an, dass wir sie mit unserem Wesen in keiner Weise in Einklang bringen können, dann sucht sich unsere Seele eine andere Welt.

Es ist ein großes Unglück für die Menschen, die aus der grobsinnlichen Welt ausgezogen sind, dass es noch immer sehr wenige Therapeuten gibt, die mit ihrem empathischen Vermögen sich bemühen, diese "umgezogenen Menschen" an ihrem "neuen Wohnort" zu besuchen.

Ich empfehle Dir das Buch von

Dorothea Sophie Buck-Zerchin: "Auf der Spur des Morgensterns – Psychose als Selbstfindung"

https://www.antipsychiatrieverlag.de/versand/titel1/zerchin.htm

In meinem Verständnis ist es also so, dass jeder Mensch mit der Geburt auch die Möglichkeit in sich trägt, schizophren zu werden. Dass Menschen aber schizophren geboren werden, halte ich für Unsinn.Schizophrenie ist keine genetisch festgelegte Eigenschaft, sondern das Ergebnis leidvoller Interaktionen.

Es ist also nach meiner Überzeugung ausgeschlossen, dass Deine Kinder schizophren zur Welt kommen.

Du wirst eine liebevolle, achtsame und auch klug leitende Mutter sein.

Drum kannst Du ganz unbesorgt und voller Freude Mutter werden!

Wahrscheinlichkeit wenn BEIDE Elternteile selbst schizophren sind: 30%
Einer: 10% (dass man zumindest eine schizophrene Episode im Leben erleidet - sprich: muss nicht gleich heißen, dass man ewig krank ist)

Je weiter weg die "Verwandtschaft" desto schneller sinkt der Wert prozentuell gesehen. In der Konstellation wie du sie hast - sehr unwahrscheinlich.
1. Dein Onkel ist keiner deiner direkten Vorfahren
2. Dein Vater war nicht krank
3. Wer auch immer es aus der Familie deines Vaters war, war kein direkter Vorfahre
4. Deine Mutter war gesund.

Wahrscheinlichkeitsrechnung hin oder her. Möglich ist es, dazu braucht es aber keine kranken Verwandten. Vermute bei dir ist die Wahrscheinlichkeit ähnlich hoch wie bei Menschen, wo es keine Schizophreniegeschichte in der Familie gibt.

mein Vater wurde damit nicht diagnostiziert, aber meine Erfahrungen haben mir gezeigt dass dieser Mann wortwörtlich ein Psychopath ist. Seine Familie an sich ist so psychopathisch drauf und bei meinem Vater ist das halt übelst stark, die Symptome. Wäre das erbbar und müsste ich meine Kinder im schlimmsten Fall einfach fernhalten von solchen Menschen?

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@iremm58

Ich finde es erschreckend wie Otto-Normalverbraucher denken sie könnten psychische Krankheiten von anderen diagnostizieren indem sie einfach nur hingucken aber selbst nie in Behandlung waren und eigentlich keine Ahnung haben, wo genau der Unterschied ist zwischen Arsc.hl*** und Psychopath, zwischen Egomane und Psychopath oder zwischen Narzisst und Psychopath. Alle Menschen haben psychopathische Eigenheiten. Genauso wie jeder von uns Narzisstische und egomanische Eigenheiten hat oder mal Arsc.hl*** sein kann.
Was auch immer er hat.
Wenn du Kinder hast und diese Personen dir oder dem Kind nicht gut tun wirst du dich ohnehin von denen fernhalten. Weil es wichtiger ist, dass es den Eltern gut geht als dass die Großeltern toben. Aber dazu braucht es kein psychologisches Problem bei denen um einen "Schuldigen" zu finden.
"Ich mag nicht wie du mit den Kindern und mir umgehst also wünsche ich keinen Kontakt" - ENDE. Man DARF einfach anders wollen als Andere. Man muss dazu keine Probleme erfinden. Wenn DIE psychisch krank sind sollen DIE sich selbst drum kümmern wenn du dich da nicht reinhängen willst. DU DARFST den Kontakt abbrechen einfach nur weil du nicht WILLST. Mit dem moralischen Müll der da kommen mag muss man einfach umgehen lernen. Es ist NUR Moral. Wenn sie dir nicht gut tun - ist das so und du musst NICHTS mit denen zu tun haben.

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@Kitharea

Wie gesagt ist das nur eine Vermutung! Außerdem habe ich 2 Jahre alleine mit ihm gelebt un so einiges gesehen und erlebt. Habe auch sehr viel darüber recherchiert und kann das deshalb so behaupten, aber richtig sicher gehen kann natürlich niemand, außer professionelle Menschen. 

Habe derzeit eh keinen Kontakt zu ihm und auch mit seiner Familie habe ich nichts zutun. Mit 16 habe ich mich dazu entschieden und ich habe alle, einfach aus meinem Leben gelöscht, was mir vorher sehr schwer fiel. Meine Angst ist trotzdem groß, dass meine Kinder genauso werden könnten wie die es halt sind. 

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@iremm58

Mach dir da mal keine Sorgen - zum Einen sind es deine Kinder und du wirst ihnen beistehen wenn etwas ist und zum Anderen wird es Zeit, dass du aufhörst dir Sorgen deswegen zu machen.
Sieh es mal so: Kinder würden den Stress den du dir damit machst irgendwie mitbekommen und darauf reagieren. Ergo wären du und sie ständig abhängig von denen.
Es ist zwar nicht einfach Mama/Papa zu sein aber das was du dir nicht machen solltest sind Selbstvorwürfe oder Zweifel. Die kommen bei Allen mal ABER geh einfach davon aus du bist die beste Mama der Welt und ignorier den Rest. Denn auch wenn es nicht so ist würden deine Kinder zumindest später das Ego haben "richtig" zu sein. Und nur darum geht es. Nicht an Kindern rumdoktoren oder Fehler suchen. Sie sind gut wie sie sind. Und nicht jeder Müll muss zum Arzt oder zum Psychologen. Zu deutsch: Chill und komm runter. Es ist gut wie es ist.
Trenn dich von Menschen die dir nicht guttun auch wenn es die eigene Familie ist. Dann hast du zumindest die Kraft für deine Kinder da zu sein.
Ich würde behaupten, die Menschen machen sich heutzutage viel zu viele Gedanken darüber selbst "falsch" oder "unzureichend" zu sein. Das ist gar nicht nötig. Du bist genau richtig und deine Kinder werden das auch sein. Und mehr als da zu sein, wenn sie jemanden brauchen kannst du nicht.

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@iremm58

Psychopathie ist etwas komplett anderes als Schizophrenie. DAs eine  hat mit dem anderen nichts zu tun.

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@Dahika

@Dahika, Ist mir schon bewusst, keine Sorge. 

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Auf diese Frage kannst du hier keine verwertbare Antwort erhalten. Du musst dich an einen Genetiker wenden, der ein detailliertes erbbiologisches Gutachten erstellt. Hierzu ermittelt der aufwendig sowohl deine Familiengeschichte, als auch die deines Partners, mit dem Du eine Familie zu gründen planst. Am Ende stehen prozentuale Wahrscheinlichkeiten für ein oder mehrere Kinder, sowie den darauf begründeten Rat für oder gegen gemeinsame Nachkommen.

Eine pauschalisierte Prognose ist nicht möglich.

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