Wie wahrscheinlich ist es, dass künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz jemals übertreffen wird?

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Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Andere Meinung 47%
Sehr wahrscheinlich 28%
Sehr unwahrscheinlich 23%

27 Antworten

Sehr wahrscheinlich

Künstliche Intelligenz übertrifft den Menschen bereits. Eine KI für Go oder Schach spielt besser als jeder Mensch. Eine Software die automatisch die Lagerhaltung anpaßt (z.B. die Putzigen Roboter bei Amazon) sind nachgewiesener Maßen effizienter, und das auf einer so komplexen Ebene, daß die Menschen nicht mehr verstehen, wie das kommt. Da darf man auch nicht übersehen: Besser als der beste Mensch, nicht besser als der durchschnitt oder irgend einer...

Das einzige was der Mensch besser kann ist: Er kann so viele Dinge schlechter als ein Computer, das er mit der schieren Anzahl der Dinge die er kann und seiner Flexibilität die KIs wohl noch auf Jahre schlagen wird. Aber dafür wir ja auch nicht entwickelt. Niemand optimiert eine KI die bei der Lagerhaltung hilft darauf besonders gut Schiffe-Versenken spielen zu können... aber auch das wird sich möglicherweise ändern mit den neuen Chips die funktionieren wie "echte" Neurone...

Bei so aussagen wie "niemals" oder "in tausend jahren" kann man fast immer davon ausgehen, daß es falsch ist, ich würde Geld wetten dein Kollege liegt schon bei einer genauen Prognose was in 10 Jahren möglich ist voll daneben...

jayjay22 20.01.2017, 09:38

Dem kann ich nur beipflichten ;) Gruß jj

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Andere Meinung

Ich denke, dass man ausdifferenzieren muss.

Da gibt es einerseits den "Elfenbeinturm". Also das, was an den Universitäten geforscht wird, und was man da so für Prophezeiungen gemacht hat. Bereits in den 80ern war "KI" ein ganz großes Thema. Und für die Mengen an Forschung, die in diesem Bereich stattgefunden haben, ist eigentlich erstaunlich wenig universitärer Output entstanden. Zumindest mit Blick auf "Alltagsverwendbarkeit".

Dann gibt es auf der anderen Seite Google und andere Unternehmen, die versuchen, in bestimmten Teilbereichen mit Elementen aus der "KI" praxisnahe Lösungen zu schaffen. Diese Lösungen sind immer ein Mix aus "maschinellem Lernen" einerseits (z. B. Implementierung sog. "neuronaler Netze"), und Anwendung festcodierter Algorithmik andererseits. Man sieht das sehr deutlich bei der Google-Spracheingabe: zwar kann sich die Spracherkennung durchaus auf einen konkreten Nutzer einlernen, aber die Grundkommandos sind fest verdrahtet. Eine wirklich freie Interaktion z. B. auf Sprachebene zwischen Mensch und Maschine sehe ich auf etliche Jahre nicht kommen. Denn durch diesen hybriden Ansatz fehlt für eine vollständige "KI-Verarbeitung" im zwar durchaus heute schon aufgebauten Assoziationsnetz immer noch der "Ankerpunkt", um z. B. konkrete Geräteaktionen zu triggern.

Von daher vermute ich, dass zwar Spracheingabe von Texten und Sprachsteuerung bestimmter Anwendungen immer besser werden wird. Auch Suchanfragen mit Klartext-Anfragen (statt Suchbegriffen) werden immer besser und auch immer nutzerspezifischer werden können. Aber eine wirklich volle KI-basierte Mensch-Maschine-Interaktion ist nochmal eine ganz andere Nummer, für die es auch im Unterbau der heutigen Implementierungen nochmal einen ganz neuen Ansatz bräuchte. Der im Moment nicht in Sicht ist.

Und daraus kann man dann auch die Schlußfolgerung ableiten, dass es bis auf weiteres keine Maschinen geben wird, die intelligenter selbst agieren können als der Mensch. Denn da läuft's technologisch letztlich auf das gleiche Problem hinaus: Erkenntnisse im neuronalen Netz dann wieder rückabzubilden in den konkreten Handlungsraum einer Maschine mit bestimmten Fähigkeiten. Die Schnittstelle von "freier, lernender Logik" hin zu "konkrete Mechanistik" fehlt halt, und es gibt bisher keinen Ansatz für eine Lösung an diesem Eck.

Nunja, es gibt bereits Versuche, das Gehirn künstlich nachzustellen (siehe Human Brain Project). Da man bis jetzt noch nicht die vollständige Funktionsweise des Gehirns in allen Einzelheiten erforscht hat, kann man es natürlich auch nicht komplett nachstellen, aber ich denke, dass es durchaus in vielen Jahren weit genug erforscht sein wird.

Sehr wahrscheinlich

Sobald die Rechenkapazitäten (neue Technologien wie Neuristors) vorhanden sind um ein Gehirn mit allen Synopsen und Neuronen inkl biochemischer Prozesse 1:1 zu simulieren (oder gleich den ganzen Menschen) ..  Wird dies geschehen.

Exascale Computer sind für die nächsten Jahre bereits angekündigt. Ab da kann ein menschliches Gehirn simuliert werden. Dann wird es so 20 - 30 Jahre dauern bis man das Gehirn wirklich 1:1 versteht. Die Simulation macht dies erst möglich.

Parallel dazu werden Computertechnologien wie Neuristors und Memristors weiterentwickelt. Und Energie und Bandbreitenprobleme gelöst sein. (Prozesse und Datenspeicherung sind nicht mehr getrennt - sondern funktionieren wie im Gehirn!)

KI welche den Menschen übertrifft in 50 - 100 Jahren erscheint mir ziemlich realistisch.

dan030 20.01.2017, 00:09

Ich sehe das Problem nicht in den Simulationskapazitäten, die man vielleicht in einigen Jahrzehnten haben wird. Sondern vielmehr darin, dass wir in etlichen Bereichen doch gar nicht wirklich wissen, wie überhaupt biologische Organismen und speziell das Gehirn funktionieren. Damit meine ich jetzt Detailwissen, nicht irgendwelche oberflächlichen EEG-Messungen o. ä.

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AndyG66 20.01.2017, 12:07
@dan030

Das Blue Brain Project an der ETH Lausanne hat bereits bewiesen dass in ihrem Model (Simulation) welche z.B. auf Senkung des Kalziums-Niveaus reagiert - Snyopsen und Neuronen "befeuerung" in der Simulation der Aktivität eines wachen resp schlafenden Hirnes entsprechen.. 

Dies ist natürlich erst der Beginn...  Sobald mehr Simulationskapazität vorhanden ist - werden dank dieser, bahnbrechende neue Erkenntnise folgen.

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Andere Meinung

Computerintelligenz und menschliche Intelligenz sind grundverschieden und deshalb nicht miteinander vergleichbar. 

Der Computer verarbeitet Daten, der Mensch macht sich Vorstellungen. Jeder Mensch, selbst der dümmste, hat ein Weltbild. Und das besteht nicht aus Pixeln, mit denen ein Computer etwas anfangen könnte.

Bisher und wohl noch lange Zeit ersetzen Computer und Roboter den Menschen sowieso nur bei Tätigkeiten, die ein Mensch schlecht kann und die er meistens auch nicht mag, die ihn stressen und/oder langweilen.

Schon ein simpler Wecker übertrifft einen Menschen in seiner speziellen Aufgabe. Wer möchte aber auch schon stundenlang auf die Uhr gucken, um dann im richtigen Moment Alarm zu schlagen.

Dafür kann die menschliche Intelligenz einiges, was ihm so bald kein Computer abnehmen kann. Zum Beispiel das Zweifeln. Ein Computer kann wunderbar Aufgaben aller Art erledigen, aber zu überlegen, ob eine Aufgabe wirklich sinnvoll ist, übersteigt seine Möglichkeiten. 


Spinnen sind schlauer als Menschen beim Spinnweben bauen und Katzen beim Mäuse fangen. Schimpansen sortieren nummerierte Karten wesentlich schneller als Menschen. Und mit meinen Computerprogrammen löse ich viele Aufgaben hundert mal schneller als ohne Maschine. Gedichte ersinne ich dagegen erfolgreicher ohne Maschine. Die nehme ich dann nur zum Schreiben. Beim Schachspiel können Menschen schon seit Jahrzehnten nicht mehr mit Maschinen mithalten.

Du kannst haufenweise ausgewählte Aufgaben so stellen, dass Ameisen oder auch Maschinen erfolgreicher bei der Lösung sind. Es liegt völlig in Deiner Willkür, wie Du die Vergleiche anstellst.

Sehr unwahrscheinlich

Kannst du mal kurz mit eigenen Worten erläutern, was "Machine Learning" ist? Den Begriff hast du hier ja schon öfters verwendet. ;)

Dein Denkfehler darin ist, dass jeder ML-Algorithmus nur das macht, was er irgendwie angelernt bekommt und von selbst keine neuen Entscheidungen trifft und auch mit unvorhergesehenen Ereignissen so seine Probleme hat. Ich denke, dass vor allem diese emotionale Komponente der Technik fehlt und diese auch noch in den nächsten Jahren fehlen wird. Ich bin allerdings Informatiker und kein Neurologe und kann nicht beurteilen, wie komplex diese "emotionale Komponente" ist. Davon mal abgesehen arbeiten ML-Algorithmen eigentlich auf Daten und nicht auf Programmen selbst.

Klar hat und wird sich die Berufswelt durch die Technologisierung verändert, aber es gibt so einige Berufe - vor allem alle Berufe, in denen man mit Menschen arbeitet - die auch von Menschen gemacht werden müssen. Die Friseurin zum Beispiel wird auch in den nächsten Jahrzehnten nicht durch einen Roboter ersetzt, weil es fatal wäre, wenn der Hairbot dir die Frisur versaut oder dir in den Kopf schneidet.

jayjay22 20.01.2017, 22:23

Dennoch gibt es bereits äußerst intelligente Roboter, die dazu ausersehen sind, den Faktor Mensch beispielsweise bei der Pflege Kranker zu minimieren bzw. zu ersetzen.

Daran wird sogar fieberhaft gearbeitet, denn der Pflege kranker- und älterer Mitbürger und Mitbürgerinnen kommt bei unserer demosko- skopischen Entwicklung aufgrund der zunehmenden Überalterung unserer (bundesdeutschen) Gesellschaft höchste Bedeutung zu!

Es betrifft auch viele andere Staaten, nicht nur die BRD. Der Pflege- notstand ufert jährlich noch mehr als bisher aus und betrifft v.a. Kliniken, Krankenhäuser und Alten- & Pflegeheime landauf- wie landab. Gut ausgebildete Pflegefachkräfte sind absolute Mangelware in Deutschland (und dem außerdeutschen Europa).

Lieber bezahlen die Heime und Kliniken Zeitarbeitskräfte, als daß sie neue Leute einstellen! Politiker wie jüngst Sigmar Gabriel äußern sich medienwirksam bei Antje Will & Co., man müsse die Krankenschwe- stern dringendst besser bezahlen! Und ein Herr Schmidt spricht sich im Chor unisono gegen den Sozialabbau aus, der stillschweigend mit den dubiosen Zeitarbeitsverträgen einhergeht.

Toll! Vor allem, wenn Wahlen anstehen :-((( Denn passieren tut in unserem Land wenig bis nichts! Zufälligerweise bin auch ich ein exam. Krankenpfleger, und beobachte dieses merkwürdige Treiben seit vielen Jahren.

Wenn dann statt uns Fachkräften Roboter dieselbe Arbeit verrichten, brauchen wir uns über die Lippenbekenntnisse der Politiker und den um sich greifenden Zynismus kaum mehr wundern.

Aber immer mehr "Ratten"...- Pardon, gut ausgebildete Pflegekräfte - verlassen das sinkende Schiff und suchen woanders nach ein bisschen mehr Anerkennung, Lebensfreude und besseren Konditionen als im eigenen Land. Ich kann jede/-n verstehen, der Deutschland verlässt! Punkt.

Auch das kann als intelligentes Verhalten bezeichnen, denn es hat eine gewisse Logik, nicht wahr?

VG an alle Kollegen und Kolleginnen samt dem Fragesteller: wünsche euch ein schönes Wochenende ;) jayjay

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Andere Meinung

Die Erwartung an mein Selbst ist, diese Frage bei knappstem Zeitbudget halbwegs 'elegant' zu beantworten...ob das von Intelligenz zeugt, mögen andere beurteilen.^^

Machbar und möglich ist diese Vorstellung m.E. durchaus, zumal wir alle permanent reizüberflutet werden. Die "Masse Mensch" erfährt in der westlichen Hemisphäre IMHO in vielerlei Hinsicht eine fortwährende Berieselung durch Programmangebote, die nicht notwendigerweise intelligenzfördernd wirken.

Jeder Mensch kann selektiv entscheiden, womit er sich bildet, das schon. Dennoch kann sich niemand von uns der Werbung entziehen, um bloß mal ein Beispiel zu nennen. Kein Lebewesen auf diesem Planeten ist in der Lage, das Maß dessen zu überblicken, wie, was, wo und in welcher Größenordnung unsere Hirne und sensorischen Zellen abzuspeichern in der Lage sind.

Was abrufbar ist, "wiedererweckbar" oder für immer der Vergessenheit anheim gestellt wurde, kann allenfalls im Einzelfall betrachtet werden: zu groß ist die individuelle Ausprägung, und so sollte es auch sein. Wären wir nach einem bestimmten "Strickmuster" entworfen, liesse sich das Spektrum evtl. erfassen.

Durch die Komplexität unserer sinnlich-emotionalen- wie neuronalen-, muskulären- und knöchernen Beschaffenheit handelt es sich um potenzielle Möglichkeiten eines solchen Ausmaßes, daß der Gedanke an ein Übertreffen dieser Leistungen allenfalls zu einer Wunschvorstellung mancher Zeitgenossen dienen mag. Das ist jedenfalls meine Überzeugung. VG jj ;)

Andere Meinung

Die derzeitige Wahrheit ist: Man weiß es einfach nicht.

Bisher gibt es es keine KI. Eine KI liegt erst dann vor, wenn ein Roboter so intelligent wäre, dass ein Mensch keinen Unterschied zu einem echten Menschen im Gespräch feststellen kann. Das gibt es noch nicht, und man ist noch relativ weit weg davon. Niemand würde Siri oder Cortana für einen echten Menschen halten.

In den nächsten Jahren könnten tatsächlich einige Jobs der Digitalisierung zum Opfer fallen (während neue Berufe entstehen), aber nicht wegen einer KI. Sondern weil man zB keine Briefe mehr schreibt, keine  echten Bücher mehr kauft etc. pp 

Tatsache ist aber auch, wenn es erstmal geschafft wird, eine KI zu erzeugen, wird es ganz, ganz schnell gehen mit der Verbreitung, wie man am Internet sieht. Das ging auch rasend schnell, sobald es mal erfunden war.

Da man aber bisher noch nicht einmal geschafft hat, aufzuschlüsseln, wie das menschliche Gehirn überhaupt funktioniert, kann es wohl noch eine ganze Zeit dauern.

Sehr unwahrscheinlich

Ich habe bislang noch nichts gesehen, was an wirkliche Intelligenz erinnert.

Es ist cool, wenn sich bei einer Aufbausimulation die Feinde immer das schwächste Einfallstor suchen um anzugreifen.

Es ist beeindruckend, wenn an der ETH Zürich vier Quadcopter ein Netz spannen, um einen Tischtennisball zurückzuspielen.

Es ist beängstigend, wenn die humanuid anmutenden Roboter von Boston Dynamics durch die Gegend laufen. Du kannst sie treten, und sie richten sich wieder auf, sie gleichen gar den Stoß aus.

Das sind aber alles spezielle Programme mit Elementen wie neuronalen Netzen, Fuzzylogik und evolutionären Algorithmen. Das sieht wie Intelligenz aus, ist es aber nach meinem Dafürhalten nicht.

Wenn du eine Maschine darauf programmierst, Pakete im LKW möglichst effizient zu stapeln, und er käme auf die Idee, dass es zu Fuß schneller ginge oder mit dem Hubschrauber - DANN reden wir von Intelligenz.

Wenn ein Schachcomputer von selbst auf die Idee kommt, dich reinzulegen, DANN reden wir von Intelligenz.

Also ich meine, es ist aus jetziger Sicht sehr unwahrscheinlich. Nicht auf einzelnen Gebieten. WIe gesagt, sicher gibt es Schach- und Go-Computer, die inzwischen unbesiegbar sind. Das ist aber nur kleiner Ausschnitt dessen, was Intelligenz ausmacht.

Libertad4711 09.02.2017, 09:52

Ich finde das Beispiel Schach sehr schön.

Schachcomputer arbeiten heute auf zwei Ebenen: Zum einen mit Bibliotheken; Eröffnungen spielen sie faktisch fehlerfrei ohne nennenswerte Bedenkzeit. Viele spätere Spielstellungen finden sich auch in den Bibliotheken wieder und hier verhält es sich ähnlich. In diesen Bereichen braucht man von Intelligenz gar nicht zu sprechen. Interessant wird es bei komplexen (und für den Computer neuen) Stellungen: Hier spielt der Computer IMMER den (gemäß seiner Analysetiefe) mathematisch besten Zug. Ein menschlicher Spieler (der gegen einen anderen menschlichen Spieler antritt) antizipiert auch dessen Verhalten, Stärken und Schwächen und spielt deshalb mitunter bewusst einen schwächer scheinenden Zug, weil er glaubt, dieser bereite dem Gegenüber besondere Probleme.

Bobby Fisher kam mal zu einem Spiel gegen Spasski mit deutlicher Verspätung, seine Uhr tickte und er hat damit einen beträchtlichen Teil seiner verfügbaren Bedenkzeit geopfert. Warum? Er ging (zurecht) davon aus, dass Spasski durch das Warten nervös wird und dann später Fehler machen wird. Fisher gewann. Das ist Intelligenz und soweit sind technische Systeme noch lange nicht.

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danhof 09.02.2017, 10:09
@Libertad4711

Sehr schön, ja :-)

Ein Beispiel von meinen Kindern. Sie stehen beide zusammen und zerren an einem Spielzeug, das sie haben wollen. Der Ältere (5) sagt zur Kleinen (bald 3): "Schau mal da draußen", und deutet aufs Fenster, "da fliegt ein Vogel!". Die Kleine dreht sich zum Fenster, schaut raus und ZACK war das Spielzeug weg.

Das ist eine intelligente Lösungsstrategie. Nicht einmal mit einem Fünfjährigen können die Systeme mithalten.

Wie du schon schreibst: Es ist erstaunlich und beachtlich, wie viel ein Schachcomputer "weiß". Aber die Vorteile beschränken sich derzeit in der Tat noch auf Geschwindigkeit und Fehlerfreiheit beim Rechnen.

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Sehr wahrscheinlich

Es gibt einige Studien, die das erforscht haben, und sind dazu gekommen, dass eventuell solche Berufe wie Rechtsanwalt, etc. ersetzt werden sollen. 

Ich glaube nicht an Studien, aber war schon davor der Meinung. 

Am besten ist die Ausbildung zum Computer-Experte oder Forschungs-Psychologe. Also dort, wo man mehr die Maschinen bedienen muss.

Sehr wahrscheinlich

Es ist nicht nur wahrscheinlich, sondern fast absolut sicher.

Es ist einfach nur eine Frage des Speichers und der Verknüpfung. Und da ist er Mensch den typischen Computern noch inige Größenordnungen vorraus. Aber da die Speicher ständig größer werden. Immer mehr Rechenkerne gleichzeitig parallel rechnen, ist esnur eine Frage er Zeit bis zuerst ein Supercomputer mehr Intelligenz hat als ein Mensch und ein paar Jahre später wird auch der typische Standardcomputer gleichgezogen haben.

Sehr unwahrscheinlich

Künstliche Intelligenz (KI im heutigen Sinne dieses Begriffs) wird menschliche Intelligenz niemals übertreffen - sie arbeitet auf modernen Rechnern zwar deutlich schneller und fehlerfreier als menschliche Gehirne, ist aber dennoch nur ein Mechanismus, der einfach nur ausführt, was seine menschlichen Schöpfer ihm vorgedacht haben.

Bitte lies https://www.gutefrage.net/frage/ist-die-notwendigkeit-fuer-einen-neuen-denksport-gegeben#answer-215137839 .

KI kennt weder Bewusstsein, noch Ehrgeiz, noch andere Gefühle. Sie ist einfach nur von Menschen vorgegebene Handlungsanweisung.

grtgrt 20.01.2017, 01:05

Insbesondere hat KI keinerlei eigenes Urteilsvermögen. Wo sie Entscheidungen fällt, sind sie von Menschen vorgedacht. Stets haben jene Menschen entschieden, was als falsch oder richtig, bzw. als gut oder böse zu gelten hat.

Wie aber will man als intelligent bezeichnen, was kein eigenes Urteilsvermögen hat?

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Andere Meinung

Kommt drauf an, wie man intelligenz definiert, denn so sicher ist man sich damit nicht, was alles dafür notwendig wäre. Der turing-test ist für mich nicht überzeugend, denn es kann sich dabei auch um eine schwache KI handeln, wie sie schon vielfach ansatzweise existiert, die intelligenz lediglich simuliert. 

Ein mensch kann zwar von außen nicht erkennen, ob das der fall ist, aber wenn man in den programmcode schaut, kann man nachvollziehen, wie die KI es anstellt, so zu tun, als wäre sie intelligent. Zwar könnte man das gleiche über den menschen auch sagen, dass der mensch auch nur eine maschine sei, die ihre intelligenz sozusagen nur simuliert, aber es bleibt der unterschied, dass eine KI lediglich ein virtuelles wesen ist und der mensch ein reales, physisches. 

Sofern man eines tages eine KI in meinetwegen eine katze verpflanzen kann und diese dann anfängt, ihr klo selbst sauberzumachen und in ihrer freizeit romane über katzenabenteuer schreibt, wäre ich restlos überzeugt ;)

Ich hab mal gehört dass unser Gehirn über 2000 TB Speicherplatz gebrauchen würde, wenn man die Daten in unserem Gehirn auf einem Computer oder sowas herunterladen würden (wenn das wirklich funktionieren sollte, würde man eigentlich theoretisch gesehen unsterblich sein)

Und ich denke nicht dass künstliche Intelligenz niemals SO wie wir Menschen sein wird. Zumindest nicht in der Zeit, in der wir jetzt leben. Vielleicht im 22. oder 23. Jahrhundert.

BitchySarah 19.01.2017, 19:47

Und dann werden die Organe und Muskeln auch nicht älter und ungebrauchter und versagen irgendwann? 

Was hat das mit dem nicht sterben zu tun?

Sagen wir mal, alles, was man weiß, wird auf einem Computer hochgeladen, dann stirbt man sofort. 

Man wüsste nichts mehr- man kann sich nicht mehr orientieren.

Und Computer brauchen ANweisungen, auch wenn einige dazulernen können, wurde das programmiert. Und ohne jemand, der sie bedient, läuft nichts. 

Aber irgendwie hast du auch Recht. Falls man dann soweit ist, und es geht, dass Roboter automatisch dazu lernen.

Aber dann leben die Roboter. Und nicht wir. 

Aber ich glaube nicht daran. Wir sind genauso programmiert, wie jeder andere Roboter. Wahrscheinlich. Glaube ich.

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thisgirl0 19.01.2017, 19:50

@BitchySarah, du musst das mal so betrachten; so gesehen sind wir auch eigentlich nur programmierte Roboter. Unser Körper funktioniert nach dem Gesetz, und wenn es mal kaputt geht, werden wir krank. Unser Körper ist so gesehen eine einzige Hülle.

Du kannst nur deswegen etwas fühlen und sehen und schmecken, bzw deine Sinne benutzen, weil dein Gehirn es überhaupt zulässt. Du würdest, wenn man dein Gehirn auf einem Computer übertragen würde, quasi in einem Computer weiterleben & weiterdenken.

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Andere Meinung

Ich denke dass es davon abhängig ist ob sich die KI selbstständig weiter entwickeln kann.
Falls wir es schaffen eine KI zu entwickeln die selbst in der Lage ist ein Gerät zu entwickeln das über KI verfügt dann auf jeden Fall, ansonsten eher nicht.

86imlih 19.01.2017, 19:48

Machine Learning

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Fuqboij 19.01.2017, 21:56

ist derzeit aber noch begrenzt

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Andere Meinung

Zur Zeit ist es absolut unwahrscheinlich, denn die von allen KI-Forschern immer noch verwendete Rechnerarchitektur erlaubt nicht die Erzeugung von Bewusstsein, was aber notwendige Voraussetzung für eine höhere Intelligenz ist.

Was aber bereits jetzt machbar wäre das ist der Bau eines halbsynthetischen Superhirns, das der Menschheit vielfach überlegen wäre. 

Auf Wunsch kann ich erklären, wie man dieses halbsynthetische Superhirn erschaffen könnte. 

86imlih 19.01.2017, 19:46

Ich spreche nicht von Bewusstsein. Ich spreche von Intelligenz

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Maarduck 19.01.2017, 23:59
@86imlih

Intelligenz ist die zielgerichtete Verarbeitung von Informationen. Warum hat die Evolution wohl Bewusstsein hervorgebracht? Weil sich die sehr unterschiedlichen Anforderungen an die Intelligenz nur mit einem Problembewusstsein generalisieren lassen. 

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Blackoutd 19.01.2017, 20:04

Intelligenz benötigt Bewusstsein.

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Sehr wahrscheinlich

Die Asiaten arbeiten an einem selbständig denkendem Gehirn im Roboter. Der Mensch ist zu allem fähig und Schwarzeneggers Filme sind dann auch keine Science Fiction mehr. Man stelle sich vor,Ausserirdische sind einige Tausend Jahre weiter als wir,mit dieser Technik(sorry,ich glaube an ausserirdische Existens),ist es vielleicht ein Wunder das die UFOS keine "Menschen" beherrbergen sondern diese Dinger eine eigene Intelligenz besitzen(?)

Sehr wahrscheinlich, bereits jetzt schon,z.B.beim Schach,allerdings mit der Einschränkung,  daß der Mensch die künstliche Intelligenz herstellt,benutzt, steuert, einsetzt und kontrolliert.Die künstliche Intelligenz ist nicht mit der lebendigen des Menschen zu vergleichen .

dan030 19.01.2017, 22:14

In einem Schachcomputer ist keine "künstliche Intelligenz" im Sinne von wirklich selbst lernenden Systemen drin. Da werden vielleicht zwar Stellungen "eingelernt" im Sinne einer Speicherung nach dem Motto "das haben wir schon mal gesehen, da speichern wir uns jetzt irgendwelche Scoring-Zwischenergebnisse". Aber viel mehr passiert da nicht.

Ein Schachcomputer kann "gut" spielen, wenn er möglichst weit alle möglichen Züge im voraus berechnen kann. Und da die Zahl der möglichen Aktionen bereits nach wenigen Zügen ziemlich groß wird, kommt man da letztlich bei einem Problem aus der Massendatenverarbeitung hinaus. Es braucht also grob gesagt nur fett CPU und viel Speicher, und dann kann man einen Schachcomputer quasi beliebig gut werden lassen.

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Andere Meinung

es ist nicht nur wahrscheinlich es IST sogar bereits passiert.... bedenkt man was google z.B. so leistet, oder wie Watson bei Jepoadie abgeräumt hat....

allein, es fehlt den maschinen der freie wille. Abgesehen von der fiktiven Figur Jonny5 wird wohl kaum eine Maschine etwas machen, weil sie keinen Bock darauf hat...

ich weiß, manchmal kommt uns unser PC Handy oder auto so vor, als hätte es keine Lust oder so... das täuscht aber...

lg, Anna

86imlih 20.01.2017, 09:23

Ist schon lustig, dass die Hälfte der Antworten schreibt, es werde nie eintreten und die andere Hälfte schreibt, es ist schon seit langem eingetreten

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Peppie85 23.01.2017, 08:37
@86imlih

das liegt wohl daran, dass das Wort inteligenz unterschiedlichst ausgelegt wird. selbst in der fachwelt ist man sich über einen einheitlichen maßstab für inteligenz noch uneins. auch wenn es schon den IQ Test und so weiter gibt, ist dieser nach wie vor umstritten.

lg, Anna

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