Wie wahrscheinlich ist es, dass ich mein Abi so gut schaffe, dass ich Medizin studieren kann?

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7 Antworten

Meiner Erfahrung nach, werden die meisten Schüler jedes Jahr schlechter. Einfach, weil dann andere Interessen eine Rolle spielen: Freunde, die erste Liebe, Feiern und so weiter.
Und von 2,1 auf 1,1 zu kommen, ist eine ziemliche Herausforderung. Du kannst es probieren, aber es wird fast unmöglich sein

Du kannst das schaffen.

Dafür brauchst du einzig und allein deine Willenskraft und Ehrgeiz, weil gute Noten nur Formsache sind. 

Ich habe genau das Selbe Ziel, wie du, zwar habe ich kein Medizinstudium in Aussicht, aber einen Schnitt von 1,0. Momentan habe ich einen von 3,0 , hatte sonst immer ~ 1,6 und habe den Ehrgeiz mein Ziel zu erreichen. 

Für 1,0 kann man in 2 Jahren + Abiprüfung immerhin 77 Punkte sausen lassen. Um die nicht zu überschreiten braucht man klug gewählte LKs, welche, indenen du mit Interesse und Zuversicht sitzt und die dir vorallem Spaß machen. Zu "grübelig" sein hilft dir für deine 15 Punkte in einem Fach kein bisschen weiter, aber ich kann dich gut verstehen. Es total egal, ob deine Beiträge nur AfB 2 schaffen, alles ist besser wie gar nichts sagen und mit der Zeit verbessert man sich schließlich und deine Beitragsqualität wird gesteigert.

In "logischen" Fächern, wie Mathe, Chemie, Biologie, SoWi sind meiner Meinung nach 14/15 Punkte soviel einfacher zu erreichen, weil das AuswendiglernFächer sind. Da kann man sich überall perfekt drauf vorbereiten. Auch noch in den Ferien (soweit du noch welche hast). Du kannst den ganzen Stoff, den du nicht verstanden hast, nachholen und schaffst dir dadurch eine Basis für deine Fächer. Ist bei mir ganz praktisch bei MatheLK und ChemieLK, weiß nicht wie es bei dir ist.

 Zu deiner Frage wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist ... Du sagst indirekt, dass du nicht dumm bist, was sich unteranderem auch an deinem Wunschstudium zeigt. Und ich habe das Gefühl, dass du bereit bist dafür zu kämpfen, also schaffst du es auf jeden Fall! 

Kämpfen heißt seine Freizeit zu opfern und alles zu geben, aber es ist es wert. Wie du sagtest, sobald es "Klick" gemacht hat, versteht man wovon ich rede. Ich muss dir nicht sagen, dass du es bereuen würdest nicht alles gegeben zu haben, um dein Medizinstudium zu erreichen. 

Es hat bei mir ein halbes Jahr unter akkutem Stress gedauert, ehe ich begriffen habe, wie wichtig Schule für meinen beruflichen Weg ist und ich bin dafür bereit alles zu geben, weil ich es mir selbst beweisen will, dass 3,0 einfach nur peinlich für meine Verhältnisse war und ich nicht dumm bin. 

Halte daran fest, arbeite den Stoff nach, bereite die Stunden vor, bereite sie nach, lerne jeden Tag, sei mit ganzem Herz gewilligt deine Traumnote zu erreichen, immer mit dem Hintergedanken an das Studium und dann packst du es. Da bin ich mir ganz sicher.

LG rainboxdash :-D

Hi, ich möchte zwar selber nicht Medizin studieren, aber meine Noten wären theoretisch gut genug (ich bin jetzt in der 12. Klasse) und kann daher ein bisschen aus Erfahrung sprechen. :)

Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du dich gar nicht so gerne beteiligst und ich habe mir selber als "Trick" zurechtgelegt, dass ich genau darauf achte, worauf ein Lehrer Wert legt.  So gibt es, wie du wohl selber schon weißt, Lehrer, die ganz genau darauf achten, was du bei welchen Fragen wie antwortest, während andere nur auf die Quantität achten. Entsprechend solltest du dann - soweit möglich - dein Verhalten anpassen. 

Außerdem ist der erste Eindruck sehr wichtig. Wenn du also gleich in den ersten Wochen sorgfältig deine Hausaufgaben erledigst und auch vorstellst, landest du mit etwas Glück direkt in der Schublade der Einser-Schüler und kannst es dir dann eher mal leisten, dich aus dem Unterrichtsgespräch zurück zu ziehen. :D

Was ich auch häufig mache, ist erst sehr unauffällig aufzutreten, dann die beste Klausur zu schreiben und mich daraufhin - auch durch das neu gewonnene Selbstbewusstsein - deutlich mehr zu melden, so dass der Lehrer denkt, er hätte mich zuvor nur immer übersehen, diese Variante enthält aber Risiken.. :D

Grundsätzlich gibt es aber keine Garantie für (sehr) gute Noten und falls dein Schnitt nicht ausreichen sollte, kannst du immernoch zu einer Uni mit großzügigeren Kriterien gehen, oder, während du Wartesemester sammelst, eine medizinbezogene Ausbildung machen, das könnte auch im späteren Berufsleben sehr hilfreich sein. 

Also Kopf hoch, wenn du es wirklich willst, dann schaffst du es auch!  :)

Viele sagen, dass man immer schlechter wird und zum Abi dann wieder besser. Wenn du weißt, dass es um deinen Abschluss geht, bist du wieder viel motivierter. Momentan, komme auch in die 10., zählt ja nur das Weiterkommen, alles andere ist halt egal, wobei ich auch noch auf meine Noten achte, hatte jetzt 2,4, allerdings von 1-5 alles dabei, Mathe halt😊

Liebe Grüße, Anna😘

Streng dich in der Oberstufe an! Es ist nicht leicht und erfordert Disziplin, aber mit gezieltem Lernen und vor allem intelligentem Lernen kann man das schaffen! Ich hatte drei im Jahrgang mit 1,0. Wähl deine Oberstufen- und Abifächer so, dass sie dir zugute kommen. Ich hatte mündlich in Religion und Kunst, klingt banal, war aber die beste Kombi, die ich haben konnte. Und wenn du doch "nur" 1,5 schaffst, ist das auch kein Thema. Mach ein FSJ oder eine Ausbildung, sowas wird eh gerne gesehen.

Viel Glück!

Ganz einfach spreche dein Berufsziel mit deinen Lehrern durch. Erfahrungsgemäß sind dann plötzlich die Noten wesentlich besser - was ich natürlich absolut nicht fassen konnte.

der fleiß von heute könnte der erfolg von morgen sein?

also nur heute das wichtigste zuerst?

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