wie wahrscheinlich ist es das Gott und die Religionen nur erfunden wurde ,um den Menschen einen Glauben zu geben, an etwas zu Glauben?

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12 Antworten

wie wahrscheinlich ist es das Gott und die Religionen nur erfunden wurde ,um den Menschen einen Glauben zu geben, an etwas zu Glauben?

"Nur erfunden wurden" klingt nach einer vorsätzlichen Täuschungsabsicht.

Die ersten religiösen Vorstellungen entstanden aber nicht, um die Menschen zu einem bestimmten Glauben zu "verleiten", sondern um die Angst vor damals "unerklärlichen" Phänomenen zu verringern.

Ein Gewitter war furchterregend. Woher kam es? Was bedeutete es? Ist es eine Gefahr? Weshalb werden Menschen vom Blitz getroffen?

Ein Mensch stirbt. Er atmet nicht mehr, wird kalt, blass und steif. Was ist passiert? Warum ist es passiert?

Ein Kind kommt auf die Welt. Wie kann das passieren? Weshalb ist es schmerzhaft? Wie kommt das Kind in den Körper der Mutter?

Mit der Vorstellung von Göttern und Ahnengeistern konnte der Mensch sich solche rätselhaften und für ihn unverständlichen Dinge "erklären", sie bekamen einen "Sinn" und waren dadurch nicht mehr furchterregend.

Außerdem glaubte man, die Götter und Ahnen durch Opfergaben günstig stimmen zu können. Diese Glaubensvorstellungen boten also nicht nur "Erklärungen" sondern auch gleich eine Einflussnahme - man konnte diese höheren Mächte gewissermaßen bestechen.

Dazu kam, dass der Mensch versuchen konnte, selbst übernatürliche Mächte zu kontrollieren - durch magische Rituale und Zeremonien.

Die ersten Höhlenzeichnungen und Kunstobjekte werden meist in religiösen Kontext gesetzt - Handabdrücke neben Felszeichnungen von Tieren als spirituelle "Inbesitznahme" und Jagdzauber interpretiert.

Spiritualität und religiöse Vorstellungen wurden dem Menschen also nicht erst durch organisierte Weltreligionen aufgezwungen, sondern waren schon sehr früh ein Teil der menschlichen Kultur.

Daher ist es meiner Meinung nach nicht richtig, das Religionen "erfunden" wurden, damit die Menschen glauben - Religionen sind im Wesentlichen ein vorwissenschaftlicher Versuch, die Welt zu erklären.

Später weiterte sich der "Aufgabenbereich" der Religion - es kamen soziokulturelle Aspekte hinzu.

Nun galt es nicht nur philosophische Sinnfragen zu beantworten, Trost zu spenden und Hoffnung zu geben - sonder Religionen stellten auch Verhaltensnormen und gesellschaftliche Regeln auf, die das Zusammenleben ermöglichen sollten.

Auch heute noch beziehen sich viele religiöse Regeln nicht nur auf das eigene Handeln, sondern auch auf den Umgang mit anderen Menschen.

Religion ist also mehr als eine "Erfindung der Kirchen" um Geld zu erhalten, oder Macht auszuüben, sondern ein wichtiger Aspekt des Menschen, der seine zahlreichen Kulturen bis heute prägt.

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Kommentar von Enzylexikon
06.05.2016, 16:57

Da es offenbar noch nicht alle verstanden haben.

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung inhaltlich minderwertiger
Antworten und ist nicht dazu da, anonym die eigene Meinung
durchzudrücken.

Da ich mich meist um eine gewisse Qualität meiner Antworten bemühe finde ich es ziemlich feige und schäbig, unbegründet abzuwerten, nur weil einem die Antwort ideologisch nicht in den Kram passt.

Wer nicht in der Lage ist zu argumentieren, sei es, weil er keine

Ahnung vom Thema hat, oder sich intellektuell unterlegen fühlt, sollte
am besten die Finger von Antworten lassen, die seinen geistigen 
Horizont übersteigen.

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Sehr wahrscheinlich, genau genommen gibt es nichts was auf das Gegenteil hindeuten würde, während alles, von der historischen Entwicklung der Religionen bis zu deren Lehren, darauf hindeutet. 

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Immerhin kann sie das Leben leichter und sinnvoller machen. Einige Sachen der Religionen sind tatsächlich erfunden werden, um die Macht der Kirche zu zeigen, wie der Himmel voll von singenden Engeln oder die Sache mit dem wieder angeklebten Mond im Islam. Außerdem sind Bibel und Koran von Menschen geschrieben worden. Wenn jetzt gar nichts mehr da wäre, gäbe es keine Verantwortung  und kein gut und böse mehr.

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Es ist recht wahrscheinlich, dass dieses Motiv mit reinspielt.

Allerdings sollte man auch nicht vergessen, dass hinter organisierter Religion handfeste Macht- und Finanzinteressen stecken.

Auch dies sind starke Motive, um eine Religion zu etablieren und aufrechtzuerhalten. Das Ganze funktioniert aber nur dann, wenn es genug Menschen gibt, die bereitwillig nach so einem Glauben greifen, da hast Du Recht.


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Der Glaube an eine Höhere Macht ist älteren Datums als eine Religion.

Religionen sind Kreationen, um Macht über das gläubige Volk zu erhalten.

Ohne den vorherigen Glauben der Menschen an eine Höhere Macht wären Religion(en) nicht entstanden...

Man nimmt sogar an, dass bereits in der Steinzeit ein gewisser Glaube gegeben haben muss...

Gruß Fantho

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Es gibt einen Philosophen, der eine ähnliche Religionskritik zum Gegenstand hatte:

Ludwig Feuerbach.

Er erklärte die Religion daraus, dass der Mensch ein Wesen mit Wünschen sei. »Was er selbst nicht ist, aber zu sein wünscht, das stellt er sich in seinen Göttern als seiend vor;« Phantasie und Gefühl reichten allein nicht. Hätte der Mensch keine Wünsche, hätte er keine Götter. [ ! ] [Wünsche sind bewusstgewordene Bedürfnisse. Und ohne Bedürfnisse wäre der Mensch überhaupt nicht existent.
Die Religion ist ein kindlicher Traum der Menschheit. Sie muss aus ihm erwachen, um in der Wirklichkeit zu erlangen, was sie sich in der Religion erträumt.

aus http://www.philolex.de/feuerbac.htm

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Der Glaube an Gott hat sicher so angefangen weil die Menschen an irgendetwas glauben mussten, zumal sie damals noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse für Naturphänomene hatten.

Glaube ist ja eigentlich was Gutes. Er gibt den Menschen Hoffnung.

Leider kam man dann irgendwann auf die Idee genau das auszunutzen, um Macht auszüben und finanzielle Interessen der jeweiligen Glaubensgemeinschaft/Kirche zu stärken.

Die Katholiken haben da echte Schweinereien erfunden, wie, dass man sich mit Geld aus dem Fegefeuer freikaufen kann.

Da ist Gott auf einer Seite, der Hoffnung gibt, und auf der anderen Seite der Teufel, der Sünder bestraft. Beides wurde eingesetzt, um das einfache Volk zu manipulieren und zu erpressen.

Heute erleben wir Ähnliches bei Terroristen, denen ein Paradies mit Jungfrauen versprochen wird, sofern sie bereit sind sich selbst und hoffentlich möglichst viele Menschen in die Luft zu jagen.

Trotzdem ist der Glaube an sich etwas Gutes. Es kommt nur drauf an wie man ihn lebt.

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Grundsätzlich ist das Verlangen nach Spiritualität und die gewissheit, dass es eine höhere Macht gibt ungefähr so alt wie die Menschheit selbst.

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Kommentar von Andrastor
30.04.2016, 21:58

ich mische mich nicht gerne in die Kommentare anderer User ein, aber hier muss ich eine Ausnahme machen.

Deine Aussage ist von grundauf falsch.

Denn die ersten Anzeichen religiöser Akitvität sind ungefähr 120.000 Jahre alt, die Menschheit selber aber über 2 Millionen Jahre, du kannst dir selber ausrechnen wie viel % ihrer Zeit die Menschheit also "glaubt".

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ich vermute genauso wahrscheinlich wie es außerirdisches leben geben kann und das die evolution stimmt.
aber wissen kann es keiner.
ich bin Christ und glaube auch daran dass Gott real ist

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Gott wurde zu 100% von den menschen erfunden. Über die Gründe, also das "warum" lässt sich heute nur noch spekulieren. Aber die Geschichte verschiedener Religionen und Sekten zeigt, dass es stets Vorteile für die Prediger und Propheten hat, eine Religion zu gründen.

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Kommentar von Garfield0001
19.08.2017, 19:58

Was waren die Vorteile von Jesus? Bespuckt werden? Verspottet? Getötet?

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Es wurde nicht erfunden, um den Menschen etwas zu geben, an das sie glauben können. Es wurde erfunden, um sie dumm zu halten. Um sie blind zu machen für das, was die "Herrscher" ihnen antun. Um ihnen eine irrige Hoffnung zu geben, die nie erfüllt wird.

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Kommentar von comhb3mpqy
30.04.2016, 20:47

beschäftigen Sie sich mal mit dem Anfang der Religionen. Und es gibt Gründe, um an Gott zu glauben. Wenn Sie an Gründen/Argumenten interessiert sind, dann kann ich mal welche hier reinstellen. Oder Sie gehen auf mein Profil, auch dort findet man Gründe/Argumente. Und es gibt auch Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Wenn Sie Gründe wissen möchten, dann kann man im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen oder "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" (ohne Anführungszeichen).

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Die Chance ist meiner Meinung nach nicht groß.

Ich habe Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben. Ich weiß nicht, ob Sie oder jemand anders die wissen möchte. Wenn einer die Argumente wissen möchte, dann kann man mich hier in den Kommentaren fragen. Oder man geht auf mein Profil, dort findet man auch Argumente, um an das Christentum zu glauben.

Was man bedenken sollte: viele von Jesus Jüngern sind verfolgt und auch getötet worden, welches Interesse sollten sie gehabt haben, sich die Religion auszudenken?

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Kommentar von Gambler2000
30.04.2016, 23:02
Die Chance ist meiner Meinung nach nicht groß.

Es ist eine 50 zu 50 Chance und nein Beweise für Gott gibt es nicht. Religion ist un bleibt Glaubenssache.

LG.

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