Wie wäre es mal mit einem Deutschland zuerst?

Das Ergebnis basiert auf 60 Abstimmungen

Würde ich gut finden 50%
Anders 50%

8 Antworten

Anders

Nein. Dieses Prinzip, ein Land über andere zu stellen, finde ich abstossend. Es ist klar, das die Welt zusammenarbeiten muss, es ist nicht anders möglich. Und wenn die Staaten dann nur an sich denken und sich für besser als andere halten, ist das hinderlich.

Woher ich das weiß:Beruf – Der Kapitalismus bringt in erster Linie Unfreiheit

Ich finde es halt komisch, dass ehrenamtliche Vereine seit Jahrzehnten unter Nachwuchsmangel leiden, während wir doch so seit 2015 plötzlich ganz viele neue selbsternannte Patrioten haben. Wie passt das eigentlich zusammen?

Hot Take: Leuten, denen an "Deutschland zuerst" etwas liegt, sollten auch selbst aktiv etwas für Deutschland leisten.

Tja, Deutschland hat 2015 einen riesigen Fehler gemacht. Und Patrioten gab es schon immer ganz viele in Deutschland.

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Anders

Das ist völlig illusorisch.

Heutzutage ist die Globalisierung so weit fortgeschritten, dass eine nationale Isolationspolitik zwangsläufig der falsche Weg sein muss.

Wir sehen es doch an Fällen wie Lockdown in chinesischen Häfen, Blockade des Suezkanals durch ein Frachtschiff, Rohstoffmangel durch die Ukraine-Krise...

Alles hängt mit allem zusammen - und aus diesem Geflecht kann man nicht einfach aussteigen, indem man die besten "Deals" rausholt, wie Trump sich einbildete.

Wer jetzt meint, allein mit Produkten "Made in Germany" und ein paar Solarzellen ließe sich eine völlige Unabhängigkeit erzielen, ist auf dem Holzweg.

Außerdem sieht man an Polen, Ungarn und Belarus, dass sich solche nationalen Alleingänge nicht lohnen, weil man auf andere Nationalisten angewiesen ist.

Wer sich also vom freien Markt politisch isoliert, wird vermehrt Handel mit anderen nationalistischen Holzköpfen treiben müssen, was den Lebensstandard senkt.

Fazit: Nationale Alleingänge sind eine Sackgasse, keine Lösung.

Anders

Alle, Regierungen, die vergleichbare Politik machten, haben sich dadurch international isoliert.
Klar versucht jeder, auch Vereine in ihren Kommunen, Kommunen in den Bundesländern, Bundesländer in Deutschland, Deutschland in Europa usw. ihre Belange auf die Tagesordnung zu bringen.
Das ist auch normal und gesund. Aber zu behaupten, alles drehe sich nur um die eigenen Belange, ist auf jeder Ebene asozial.

Anders

Ich wäre eher dafür zu fragen, was jeder Einzelne für das Land tun kann. Ob im Sportverein, in Parteien, bei Initiativen. Es gibt viel zu tun.

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