Wie wäre die Situation ehemaliger Kolonien heute, wenn sie jetzt erst unabhängig würden.

4 Antworten

Das hängt stark davon ab, wie viel Engagement von ihren "Mutterländern" dort hineingeflossen wäre. Du hattest HK als Beispiel gennant. Ich halte mal die noch bestehenden Kolonien von FR entgegen. Da kümmert sich die Zentralverwaltung zwar darum, dass in den Auswärts-Departements der Laden grundsätzlich läuft und gewisse Mindeststandards bestehen. Aber viel mehr passiert dann auch nicht.

Oder andersrum: eine Zentralverwaltung/-regierung hätte sich auch bei anderen Ex-Kolonien vermutlich primär darum gekümmert, ein soziales Mindestnivea aufrecht zu erhalten und ggf. zu subventionieren. Aber Investitionen in dezentrale Industrie o. ä., die zu wirtschaftlicher Eigenstabilität geführt hätten, währe vermutlich nicht erfolgt.

Insofern ist HK sicher schon ein positiver Sonderfall. Vor allem auch, weil da Einflüsse sowohl aus dem wirtschaftlich orientierten UK wie auch dem kommunistisch orientierten CN zusammen gekommen sind.

Ich denke sie würden vielleicht schon mehr Eigenständigkeit haben, wie auch heute, vielleicht auch eine bessere wirtschaftliche Lage und Infrastruktur. Ein wenig besser würde es ihnen wirtschaftlich gehen, aber den Menschen nicht so ganz. Ich denke wie in China oder so.

Längere Kolonialzeit, wie kommst denn nur auf das schmale Brett? Das hätte doch nur bedeutet, dass die ausbeuterische Kolonialherrschaft ausgedehnt  wäre. Auch erschließt sich mir nicht, warum du auf den seltsamen Trichter kommst, heutzutage wären die Kolonialherren weniger aubeuterisch, so als wenn Wirtschaft und Politik ne bloße Charaktersache seien.

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