Wie wachsen die Eier von Ameisen heran?

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8 Antworten

Die Eier entwickeln sich zu Larven. Die Larven können sich aber nicht selbständig bewegen. Deshalb werden die von den Arbeiterinnen noch genauso transportiert wie die Eier, nur daß die Larven überdies auch von den Arbeiterinnen gefüttert werden. Die Larven wachsen dann heran, bis sie etwa die Größe einer Arbeiterin erreicht haben, wobei die sich dann verpuppen, entweder in einem Concon oder sie bleiben so nackt, wie sie sind und entwickeln sich dann zu den erwachsenen Ameisen. Erfahrungsgemäß findet man aber immer wesentlich mehr Eier vor, als man hinterher Arbeiterinnen hat. Ich meine, man sieht vielelicht 30 neue Eier und stellt fest, daß aus denen nur 5 erwachsenene Ameisen geworden sind.

Entwicklung und Ameiseninfos http://www.ameiseninfos.de/html/entwicklung.html

Ein einziges begattetes Weibchen sucht sich einen Schlupfwinkel, legt eine kleine Höhlung (claustra) an und legt einen Schub Eier. Die Larven werden mit Kropfnahrung gefüttert, die Nahrung stammt entweder aus den eigenen Körperreserven oder wird (selten) durch Nahrungssuche herbeigeschafft. Mit den ersten geschlüpften Arbeiterinnen wird langsam der Staat gegründet. Es können auch mehrere Königinnen zusammen ein Nest gründen und alle Eier legen. Der später resultierende Staat ist dann entweder polygyn oder durch Kämpfe zwischen den Königinnen schließlich monogyn. 2) Abhängige Nestgründung: begattete Königinnen ziehen nicht allein die Brut groß, sondern gehen dazu in andere, bereits bestehende Staaten. Auch gibt es zahlreiche Varianten: a) Ein abhängiges Weibchen geht zu einem unabhängigen Weibchen einer anderen Art; letzteres zieht dann beide Bruten groß. Das Ergebnis ist ein Mischvolk beider Arten. Dies bleibt entweder so, oder die abhängige Königin tötet die unabhängige, so daß das Volk schließlich nur noch aus Arbeiterinnen der abhängigen Art besteht. Solche permanenten Mischvölker treten zwischen der Säbelameise (Strongylognathus testaceus) und der Rasenameise (Tetramorium caespitum; Knotenameisen) auf. Nur zeitweise gemischte Völker dieser Genese beobachtet man zwischen Formica sanguinea und Formica fusca (Schuppenameisen) oder monogynen Nestern von Formica rufa. b) Ein abhängiges Weibchen läßt sich vom Volk derselben Art adoptieren: bei polygynen Völkern von Formica rufa. c) Ein abhängiges Weibchen dringt in ein artfremdes Nest ein und tötet dessen Königin: Formica sanguinea bei Formica fusca, auch einige Lasius-Arten. d) Ein abhängiges Weibchen raubt die Puppen einer anderen Art; die schlüpfenden Arbeiterinnen dienen als Sklaven: Formica sanguinea bei Formica fusca. e) Ein abhängiges Weibchen dringt in ein artfremdes Nest ein, tötet alles außer dessen Puppen und zum Teil dessen große Larven: Sklavenjäger Harpagoxenus sublaevis bei Leptothorax-Arten. f) wie der Fall c), aber artfremde Brut wird durch Raubzüge ständig erneuert, da die Sklavenhalter aufgrund ihrer Mandibelform nicht in der Lage sind, selbst zu fressen oder Nestbautätigkeiten auszuführen: Amazonenameise Polyergus bei Formica fusca und Formica rufibarbis oder Epimyrma ravouxi bei Leptothorax-Arten (Knotenameisen). g) Echter Brutparasitismus: der arbeiterinnenlose Sozialparasit Anergates atratulus (Knotenameisen) geht in königinnenlose Nester von Tetramorium-Arten (Rasenameisen) hinein und legt dort sehr viele Eier, die von den Wirtsameisen großgezogen werden. 3) Nestteilungen: Bildung von Tochterkolonien (Soziotomie) tritt bei individuenstarken polygynen Arten auf. Hier sondert sich ein Teil des Volkes mit einer oder mehreren Königinnen ab. Die Neugründungen (Ableger) können noch lange über Straßen in Verbindung stehen. Die Larven ( vgl. Abb. ) sind madenförmig, ohne Beine und Augen, weichhäutig, weiß bis gelblich. Die Ernährung erfolgt ausschließlich durch die Arbeiterinnen durch Kropffütterung; larvale Entwicklung über 3–5 Stadien von 4 Wochen bis 2 oder 3 Jahre. Die Verpuppung erfolgt bei ursprünglicheren Gruppen (z. B. Schuppenameisen) in einem Gespinstkokon (fälschlich als "Ameiseneier" bezeichnet), bei abgeleiteten Formen ohne Kokon.

Hi,

das große wird kein Ei sein sondern eine Puppe.

Aus den kleinen Eiern schlüpfen zunächst Larven. Die Larven essen dann schon "bereitgestellte" Nahrung und wachsen unter mehrmaligen Häuten heran. Irgentwann verpuppen sie sich und entwickeln sich dann weiter zur Arbeiterin.

Manche kriegen Extra-Futter und werden dadurch Königin. Glaube ich.

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@Bambi1964

nein, ob ein Weibchen eine Arbeiterin wird oder eine Jungkönigin hängt nicht von der Nahrung ab.

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Im zweiten Bild siehst Du schon eine Larve. Die kann so gross werden, weil sie gefüttert wird. Zu allen Fragen empfehle ich Dir das sehr übersichtliche ameisenwiki.

http://ameisenwiki.de/index.php/Ameisenlarve

Eier wachsen nicht! Du verwechselst wahrscheinlich Eier mit Puppen.

Es gibt auch so ein Buch -> Das Tagebuch einer Ameise Darin steht eigentlich alles über Ameisen :-)

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