Wie vom essen abbringen?

20 Antworten

Hallo,

ich will dir deine Hoffnungen nicht zerstören, doch leider muss ich das. Du solltest DRINGEND eine Therapie machen, denn je länger du das Ganze herauszögerst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du daran stirbst. Das hört sich jetzt ziemlich brutal an, ist aber leider so, denn je länger du erkrankt bist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass du dir Hilfe holst, und wenn du dir dann endlich Hilfe geholt hast, hast du eine höhere Rückfallquote. Und was selbst du nicht bestreiten kannst, Essstörungen enden leider ziemlich oft tödlich. Außerdem: Wann willst du aufhöhren? Nur noch das nächste Ziel, dann höre ich auf, dann bin ich zufrieden. Das ist doch der Satz, den man immer und immer wieder wiederholt. Das Mantra zur verleugnung seiner Essstörung. Du glaubst garnicht, wie schön es sein kann mal keine Zahlen im Kopf zu haben und einfach mal wieder im Bikini am Strand zu liegen. Du könntest dort auch einfach ein Eis essen, oder zwei. Im Moment ekelt dich das wahrscheinlich noch an, aber warte, bis du das alles machen kannst, ohne dich gleich wie ein Elefant zu fühlen.

Ich bitte dich innständig, hol dir Hilfe!

Eine Leidensgenossin, die gerade die Vorzüge eines normalen Lebens kennen lernen darf.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Hi. Du hast es oft gehört, ich erzähle es noch mal anders.

Du hast den Lebensmittelhass zu Deinem Lebensmittelpunkt gemacht. Du hast das Nichtessen zu dem einzigen Sinn in Deinem Leben gemacht. Etwas, was in allen Kulturen mit Genuss zu tun hat, ist für Dich nur noch das einzige Thema, das Dich beschäftigt: Essen vermeiden. Es sind Stimmen um Dich herum und Gedanken, die jede Tat in ein ökonomisches Verhältnis bringen: habe ich zu viel rein geschoben? Habe ich schon genug bestrafende Wiederholungen an Sport gemacht? Du weißt, es ist ungesund und das belastet Dich auch - denn Dein rationales Denken, Dein Wissen sagt Dir: Der BMI ist zu klein. Aber Dein inneres Ich sagt Dir (und das ist viel lauter): Du bist zu fett, Du bist es nicht wert zu leben. Magersucht liefert Dir ein utopisches Kontrollversprechen: Das Zählen, das Maßhalten, das Reduzieren, Abarbeiten an sich und seinem Essen liefert Dir die illusorische Vorstellung, Du hättest Dein Leben im Griff. 100kcal weniger sind ein Gewinn, als hättest Du einen Wettkampf teilgenommen und ein exaktes Ziel erreicht. Als könntest Du etwas böses in Dir im Griff halten.

Dennoch hast Du eine Sache nicht im Griff: Die Überlastung. Es ist immer da. Es umgibt Dich immer. Es strengt an. Du wachst auf, der erste Gedanke dreht sich ums essen. Du hebst Nahrungsmittel auf, nur um Dir zu zeigen, dass Du sie nicht gegessen hast. Eine sonderbare Befriedigung, die Dich nie in Ruhe lässt.

Liebe Userin - ohne dass wir uns kennen, will ich Dir eines sehr klar sagen: Die Therapie ist nicht dazu da, dass Du zunimmst. Sie ist dazu da, dass diese Dauerbelastung im Kopf für Dich weniger wird. Sie kann Dir Freiheit im Leben geben. Aber sie ist auch Arbeit. Arbeit an sich, seinem Selbstbild, und an den Ängsten, die man jeden Tag irgendwie kontrolliert kriegen will. Die Entscheidung liegt bei Dir.

Und wenn du das noch so oft fragst: Beihilfe zum Suizid gibt's hier nicht.

Iss jetzt was, und such dir Hilfe. Erste Ansprechpartner findest du hier: www.bzga-essstoerungen.de

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