Wie vom "Du" zum "Sie" zurück mit Vorgesetzter?

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6 Antworten

ich würde dir nicht empfehlen, auf "sie" zurückzuwechseln: damit gibst du der person ein allzu deutliches signal. auch wenn du sie nicht mehr leiden magst, gerade an der arbeit sollte man sowas nicht raushängen lassen. ebenso bedeutet das "du" nicht automatisch freundschaft oder eine art verbundenheit. duze sie weiter und schau, dass du möglichst wenig mit ihr zu tun hast.

zu dem anstehenden gespräch mit der heimleitung: man muss ja nicht gleich auf den tisch hauen, aber man sollte schon bei seiner meinung bleiben. wieso entschuldigst du dich, wenn du bestimmte sätze wortwörtlich wiederholen kannst? ich würde einfach sagen: das hat sie wortwörtlich so gesagt und ich habe keinen grund, mir das auszudenken. ist doch egal, wer die meisten zeugen hat. auch zeugen können lügen z.b. wenn sie von einer person abhängig wären.

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ich kann nach diesen verwicklungen gut nachvollziehen, dass du eine ansprache - die etwas abstand schafft - lieber vorziehst. das siezen eignet sich dafür ideal. es kann ebenso eine gegenseitige respektbezeugung sein.

wenn du dir ganz sicher bist, dann wechsele einfach wieder zum "Sie". (wer will dir das verbieten?) wichtig ist, dieses ganz selbstverständlich und konsequent zu tun, egal wie die reaktion auf der anderen seite aussieht. lass dich bloss nicht irritieren.

offenbar untergräbt diese frau deine motivation. warum sie das tut, kann nur sie wissen. du solltest wissen, das solch ein verhalten seltenst mit dem anderen zu tun hat, jeder mensch verhält sich überwiegend wegen sich selbst so oder so. du bist also lediglich der anlass für ihr abwertendes verhalten.

meine empfehlung an dich: versuche dich auf die letzten wochen des praktikums zu konzentrieren, auf die arbeit. erinnere dich zurück an die anfangszeit deines studiums, an deine motivation. da du den studienplatz bekommen hast, bist du also geeignet dafür. NUR DAS ZÄHLT. und was du von dir selbst denkst.

was andere von dir wahrnehmen möchten, ist ihre eigene auswahl, also steht einzig und allein in deren verantwortung, nicht in deiner. jeder mensch sieht im anderen immer nur die anteile, die er sehen möchte (aus welchen gründen auch immer, das ist nicht wichtig für dich)

es kommt übrigens häufig vor, dass mobbende menschen (die mit extremen minderwertgefühlen), den anderen ins "kranke fach" schieben wollen, .... die einfachste art, den anderen zu demontieren, da sich das gegenteil schwer beweisen lässt... doch das nur nebenbei

UND: die atmosphäre am arbeitsplatz setzt sich immer aus den verschieden komponenten zusammen. jedeR einzelne trägt dazu bei (inklusive, besonders bei deinem beruf, die umstände, wie chronische unterbesetzung, die schwere der arbeit ect)

bleibt die frage: warum kann sie nicht mit dir zusammen arbeiten? was fehlt ihr dazu? das kann nur sie beantworten, nicht du. verzettele dich besser nicht, minimiere den kontakt und damit jeglichen verbalen austausch mit ihr, vor allem ziehe dir die jacke nicht an, die sie dir anziehen will.

für dich wird eine erfahrung mehr bleiben und dein studienabschluss. nur das ist wichtig für dich (und nicht wie andere sich benehmen) :)

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Eigentlich ist das Duzen/Siezen noch das Unwichtigste bei dem ganzen Dilemma in dem Du Ärmste gerade steckst. Und mir fällt auf, dass Du Dir all zu gern die Schuld selber zuweißt. Ich allerdings habe eher das Gefühl, dass Du von allen möglichen Seiten nur gemobbt wirst. Das ist eine Riesenungerechtigkeit mit was Du da konfrontiert wirst. Denn auch wenn man Fehler macht, ist es ein Unding diese von den Arbeitskollegen von sämtlichen Seiten auf's Brot geschmiert zu bekommen.

Zu Deiner eigentlichen Frage: Ich würde diese Person nur noch mit "Gnädige Frau" anreden. So arrogant und affektiert, wie die sich verhält, hat sie es meiner Ansicht nach nicht besser verdient :)

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Diplomatisch kann man sowas gar nicht machen ...

Es ist oft besser, in einem Arbeitsverhältnis beim "Sie" zu bleiben - aber das merkt man erst, wenn man schon beim Du ist und es dann so danebengeht wie bei dir.

Ich würde an der Anrede gar nicht rütteln und sowohl das Du als auch das Sie als direkte Anrede vermeiden.

Wenn du das nicht kannst und unbedingt zum "Sie" zurück willst, dann sieze die Dame doch einfach konsequent. Ob sie dich dann weiter duzt oder auch zum Sie übergeht, siehst Du dann ja.

Ich würde aber kein "Siezen Sie mich zukünftig bitte auch wieder!" einfordern - das wirkt eher albern.

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Du kannst sie mit ihrem Vornamen ansprechen, jedoch mit einem nachfolgenden Sie.

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Sorry aber ist das nicht deine geringste Sorge?

Es ist doch egal ob per du oder per sie.Wenn du es nicht ihr sagen kannst das du per sei sein willst dann musst du halt damit leben das sie das mit "wir sind doch per du" jedes mal sagt.

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