Wie viele wahre Christen gibt es in Deutschland?

Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Keine Ahnung 62%
Ich bin kein Christ aber sage dir eine Zahl. 16%
Bis 100 12%
2 Milliarden das weiss doch jeder 4%
Höchstens 5000 4%
Ich habe als Christ Erfahrungen gemacht und sage dir die Zahl. 0%
Bis 1000 0%

21 Antworten

Keine Ahnung

Ich denke, dass das sehr darauf ankommt, was Du als wahren Christen bezeichnen würdest und ob sich die Personen als wahre Christen sehen, die sich als Christen sehen.

Geht man nach der Bibel, insbesondere dem, was Jesus der Klarheit der Bibel nach lehrte, reicht dazu der Glaube allein bei weitem nicht aus. Auch gute Taten allein bringen da nichts, sondern erst der Glaube, die Taten, die Hilfsbereitschaft, die Vergebungsbereitschaft und alles in Verbindung mit der Nächstenliebe nützt dann etwas sowohl anderen als auch einem selbst. Aber ist das dann "schon" ein wahrer Christ? War etwa der Jünger und spätere Apostel Thomas ein wahrer Christ? Denn immerhin glaubte er erst, dass Jesus auferstanden ist, als er ihn gesehen und seine Wunden berührt hatte. Darüber hinaus ist es bei einigen geistigen Gaben ähnlich schwierig, entsprechendes Vertrauen zu haben, ähnlich wie es Petrus schwer viel, genug zu Vertrauen zu behalten, um auf dem Wasser zu bleiben, als er die Wellen sah, die vom Wind aufgewühlt wurden.

Es gibt viele christliche Konfessionen auch in Deutschland. Diese sind mal mehr mal weniger christlich angehaucht. Vielleicht gibt es da auch eine christliche Konfession, in welcher es dem Namen nach heißt, dass es sich um wahre Christen handelt. Das sollte aber nicht maßgeblich sein, denn in vielen Konfessionen wird behauptet, dass diese die einzig richtige christliche Konfession sei und alle anderen mehr oder weniger falsch liegen. der einzig gültige Maßstab wäre Jesus und dessen Lehre. Der beste Zugang dazu ist heutzutage nur noch die Bibel in ihrer Klarheit. Und wenn diese nur durch Interpretation angenommen wird, dann sagt allein diese Interpretation schon aus, dass man sich absichtlich von dieser Klarheit entfernt.

Grundsätzlich stimme ich dir ja zu aber hast du einmal überlegt was Gnade bedeutet?

also wenn ich meinem Kind ein Spielzeug schenke nur weil ich ihn liebe und dann zum ihm sage bevor ich dir das Geschenk gebe musst du dies und das und jenes tun oder lassen wird mein Kind dich zu recht fragen ist das nun ein Geschenk oder der Lohn dafür das ich diese Dinge erfülle...

ich glaube die meisten vergessen das gott in unser Herz schaut und schon bei der Bekehrung weiß ob derjenige es ernst meint. Und in diesem Moment schenkt Gott uns die Ewigkeit und er wartet nicht ob wir dies oder das befolgen...

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@ManfredFS
Grundsätzlich stimme ich dir ja zu aber hast du einmal überlegt was Gnade bedeutet?

Ja, und hast Du Dir auch "einmal überlegt [,] was" das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger (vgl. https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus18,21-35 ) aussagt?

also wenn ich meinem Kind ein Spielzeug schenke nur weil ich ihn liebe und dann zum ihm sage bevor ich dir das Geschenk gebe musst du dies und das und jenes tun oder lassen wird mein Kind dich zu recht fragen ist das nun ein Geschenk oder der Lohn dafür das ich diese Dinge erfülle...

Das hat bezüglich dem Kind weder mit dem zu tun, was in meiner Antwort steht, noch mit dem Gegenteil dessen, was in meiner Antwort steht. Anders ausgedrückt, wird dies von meiner Antwort, soweit es das Kind betrifft, in keiner Weise tangiert, aber sehr wohl betrifft das, was in meiner Antwort steht die Handlungsweise der Person, welche dem Kind etwas schenkt.

ich glaube die meisten vergessen das gott in unser Herz schaut und schon bei der Bekehrung weiß ob derjenige es ernst meint.

Bekehrung ist ohnehin etwas, was man nicht wirklich anderen zeigen kann und was einem auch von niemand anderem auferlegt werden kann, denn wirkliche Bekehrung ist eine Geisteseinstellung, die man nur jeweils für sich selbst erlangen kann und sie ist auch nicht ein Moment, sondern ein langer Prozess, denn niemand ist vollkommen, aber man kann nach Vollkommenheit streben und dadurch, auch trotz einiger Umwege, entsprechend der Werte, die Jesus gelehrt hat oder haben soll, immer besser werden.

Und in diesem Moment schenkt Gott uns die Ewigkeit und er wartet nicht ob wir dies oder das befolgen...

Dann würde mich deine Definition dieser Aussage von Dir interessieren, um eindeutig zu erkennen, was Du mit dieser Aussage meinst. Denn Vergebung erhält der Bibel nach nur der, der zu vergeben bereit ist (siehe https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus18,21-35 ) und in Bezug auf die Handlungen oder dem Glauben fallen mir da noch die Schriftstellen https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46 , https://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,12-13 und https://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung22,11-12 . Es wird wohl mehr als deutlich in der Bibel beschrieben, worauf es beim Weltgericht ankommt - auf den Glauben allein jedenfalls nicht. Und ich mache mir da nichts vor. Auch ich habe nicht unbedingt rosige Aussichten, auch wenn ich danach trachte, entsprechend christlicher Werte, wie Jesus sie der Bibel nach offenbar lehrte, immer aktiver zu leben, aber mir ist bewusst, dass ich noch wesentlich aktiver in dieser Hinsicht werden sollte.

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@ManfredFS
 Auch gute Taten allein bringen da nichts, sondern erst der Glaube, die Taten, die Hilfsbereitschaft, die Vergebungsbereitschaft und alles in Verbindung mit der Nächstenliebe nützt dann etwas sowohl anderen als auch einem selbst.

an JTKirk2000

Nein, Jesus ist Gnade, der Neue Bund. Der alte Bund ist mit Jesus in den Tod, und der Neue Bund wurde mit der Erweckung Jesus lebendig.

Diese Gnade fließt jede Sekunde rund um die Uhr.

Die Werke oder den Versuch Gebote zu halten, da hätte niemand bestanden vor Gott.

Die Gnade ist es ,die rettet..und die bedeutet Glaube. Und Glaube bedeutet Gott lässt durch Werke in uns den Glauben lebendig werden und hell leuchten.

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@Sternfunzel
Nein, Jesus ist Gnade, der Neue Bund. Der alte Bund ist mit Jesus in den Tod, und der Neue Bund wurde mit der Erweckung Jesus lebendig.

Wenn Dir der bequeme Weg reicht bitte schön, dann verlasse Dich halt darauf. Ich gehe lieber auf Nummer sicher und mache das, was mir möglich ist, um höheren Ansprüchen zu genügen anstatt mich blind auf etwas zu verlassen, wovor der Klarheit der Bibel nach, beispielsweise nach Matthäus 18,23-35, 25,31-46, Offenbarung 20,12f und 22,11f eindringlich gewarnt worden ist.

Die Werke oder den Versuch Gebote zu halten, da hätte niemand bestanden vor Gott.
Die Gnade ist es ,die rettet..und die bedeutet Glaube. Und Glaube bedeutet Gott lässt durch Werke in uns  den Glauben lebendig werden und  hell leuchten.

Aber nicht einfach so. Dies macht schon das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger (Matthäus 18,21-35) deutlich, was die Vergebung betrifft, und ebenso auch was die guten Werke betrifft, wie im Gleichnis vom Weltgericht deutlich wird (Matthäus 25,.31-46).

Und was das Weltgericht angeht, so wird aus Matthäus 25,31-46 sehr deutlich, dass auch diejenigen, die an Gott, den Vater und an den Sohn glauben, dieses erwarten werden und nicht wegen ihres Glaubens davor bewahrt würden, denn diejenigen, die da antworten, wann sie da etwas gemacht haben oder nicht gemacht haben, werden dies nur deshalb fragen, weil sie ihn selbst erwartet haben, also bereits an ihn geglaubt haben.

Wie im Jakobusbrief 2,14-26 steht, ist es also insbesondere in Hinsicht auf das Weltgericht so, dass der Glaube tot ist, wenn er nicht entsprechende werke, also der Gläubige nicht auch entsprechende Taten vorzuweisen hat, und diese laut dem 1. Korintherbrief 13,1-3 und Matthäus 22,37-40 aus der Liebe heraus. Aber schon in der Offenbarung in 20,12f und 22,11f steht jeweils, dass jeder entsprechend seinen Werken, in letzterer verlinkter Stelle selbst die Heiligen, also diejenigen, die an Gott glauben und entsprechend leben, erhalten wird, dass also niemand vor dem Weltgericht bewahrt wird. es gibt dahingehend keine Abkürzung, Befreiung von Konsequenz und so weiter, nur weil man getauft wird. Man kann nur Vergebung erhoffen, wenn man selbst zu vergeben bereit ist und genau das, wird schon im Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger klar und deutlich, ja sogar mehr als das und dennoch gibt es Gläubige, die andere aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, weil diese vielleicht mal unbequeme Fragen stellen oder als getaufte Mitglieder Kontakt mit Außenstehenden haben.

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Ich bin kein Christ aber sage dir eine Zahl.

Null. Die Zahl ist Null. Das Problem ist nämlich, dass das Wort "wahrer Christ" so vielseitig interpretiert wird, dass es schwer ist bei beliebig vielen möglichen Interpretationen der richtigen zu folgen und sich somit als wahrer Christ betiteln zu können. Menschen neigen dazu ihre eigene Interpretation als diejenige darzustellen, die genau das erfüllt. Problematisch wird es einfach nur dann, wenn das mehr als eine Person tut, die verschiedene Interpretationen haben.

(Falls jemand die tags "Religion" oder "Christentum" oder ein anderen tag hinzufügt der mit dem christlichen Glauben nichts zutun hat sollte die Person wissen das wir Christen Glauben haben und keine Religion.

Das Christentum ist eine Religion. Ob du das so willst oder nicht. Ihr "Christen" beruft euch auf die Bibel und die Lehren darin, glaubt an einen Gott und es gibt ein Bekenntnis. Das ist eine Religion.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Intensive Recherche und ausgiebige Diskussionen
Keine Ahnung

Diese Zahl kennt nur Gott allein...

Ich denke, dass wir bei der Beurteilung anderer vorsichtig sein sollten. Hier ist Demut gefragt.

Wir können aber für alle Menschen beten, dass sie zu Gott finden (1. Timotheus 2,1).

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