Wie viele unterschiedliche Fische darf man im Aquarium halten?

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4 Antworten

Grundsätzlich ist ein Artbecken mit nur einer Art eine feine Sache. Man braucht dann überhaupt keine Kompromisse einzugehen und spart sich Ärger. 

Oft bietet es sich an, noch eine zweite oder dritte oder vierte passende Art hinzuzufügen, z.B. weil der Boden oder die Oberfläche sonst ohnehin nicht genutzt werden. Das kann man auch noch in kleinen Becken machen und es ist recht zweckmäßig und schön so.

Gesellschaftsbecken mit vielen Arten müssen allerdings unverhältnismäßig große Becken sein. Also in einem doppelt so großen Becken sollte man nicht doppelt so viele Arten pflegen. Denn:

- mehr Platz ist bei geselligen Fischen besser genutzt, wenn man zuerst mal die Anzahl der Fische pro Art erhöht, denn diese Anzahl ist in der Tendenz zu klein in vielen Becken. Also z.B. ist es schöner und artgerechter 100 Neons zu haben als 10x10 verschiedene Salmler.

- beim Zusammenhalten konkurrierender revierbildender Fische oder von Fischarten, deren "Temperament" nicht so gut zusammenpasst (ruhebedürftig/lebhaft), und so ist das nunmal oft in klassischen Gesellschaftsbecken, kann man NUR über die Größe und Strukturierung des Beckens artgerechte Bedingungen herstellen. 

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Hallo Debby1,

Danke, wenigstens einer versteht mich.

ich verstehe auch was Du meinst, doch ich verstehe den Sinn der Frage nicht!?

Man kann ein Aquarium nicht mit einem See vergleichen, in dem auf tausenden von m² viele verschiedenen Arten schwimmen,selbst ein riesiges Becken kann man dem nicht im geringsten gleichstellen!

In meinem 540 Literbecken schwimmen fünf verschiedene Arten

3 Augenfleckbuntbarsche

13 Rotstrichbarben

6 braune Antennenwelse

verschiedene Panzerwelse und

ein Schwarm Streifenschmerlen

Das Becken sieht zwar leer aus, doch das wird bei den meisten moderat besetzten Becken so sein!

Wer Freuden an einem Sammelsurium hat, hat meist von Aquaristik keine Ahnung und ist wahrscheinlich sehr weit davon entfernt, die Pflegebedürfnisse für seine Pfleglinge erfüllen zu können, zumal selbst wenn die Wasserwerte allen gerecht werden, es an der Beckengröße hapern wird!

MfG

Norina

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Kommentar von Debby1
11.05.2016, 22:03

Hallo Norina,

Danke,wenigstens einer versteht mich.

Das habe ich geschrieben, weil ich einige dumme Antworten erhalten habe, die dann aber gelöscht würden.

Der Sinn der Frage ist,

dass viele dieses lesen und aufhören Ihre Aquarien voll zu stopfen. Ich wollte eine Anleitung in der steht, in einem 60 Liter Aquarium sollten höchsten 3 Arten von Lebewesen gepflegt werden, in einem 100 Liter Aquarium???? usw.

Liebe Grüße

Debby

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Ich verstehe was du meinst, denke aber nicht das es da eine Obergrenze gibt. In der Natur schaut ja auch keiner "oh in dem See schwimmen 16 Arten" na da Fischen wir Besser mal 4 Arten ab sonst wird das zu viel. Wenn ich überlege wie viele Arten im Malawisee schwimmen.

Wenn das Becken groß genug ist, und die Fische zueinander passen, die einzelnen Gruppen groß genug sind. Würde mir so auf Anhieb nichts einfallen was gegen viele Arten spricht.

Ich persönlich finde auch besser wenn nicht so viele verschiedene Arten im Becken schwimmen. Ich selber habe 5 Arten im 180er Becken finde ich schon recht viel. Aber meine Frau bestand damals auf Guppys, und naja was soll ich sagen Sie hat mich überstimmt😉...

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Kommentar von Debby1
10.05.2016, 23:18

Danke, wenigstens einer versteht mich.

Ein Aquarium ist aber kein See und wenn das Aquarium riesig ist, kann man sicher auch 16 Arten pflegen, aber wie sieht es mit ein 60 Liter oder 120 Liter Aquarium aus?

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Kommentar von fhuebschmann
10.05.2016, 23:24

Naja im 60er Becken sind 1-2 Arten schon ausreichend. Eventuell noch eine dritte Art wenn man immer nur den mindestbestand hat. Also 3 Arten jeweils 5 Fische ist da schon viel. Demnach wären es im 120er 6. ob das nun Sinn macht lass ich mal dahingestellt.

Ja aber man möchte ja im Aquarium die Natur möglichst imitieren. Oder wenigstens so nah wie möglich am Original bleiben...

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Kommt auf die Arten an

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