Wie viele Trafowicklungen?

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6 Antworten

Das ist eine Wissenschaft für sich! Details müsstest du dir mühsam aneignen.
Wozu in aller Welt willst du dir das antun, den selber zu wickeln?
Blechen und isolieren musst du ja dann auch noch, oder hast du ein offenes Joch?

Zuallererst hängt es davon ab, welche Leistung du übertragen willst!

Ob also 1VA, 10VA, 100VA, 1kVA...

20 Windungen sind garantiert viel zu wenig.Da produzierst du entweder fast einen Kurzschluss oder der Draht schmilzt gleich durch.
Je weniger Windungen zu hast, desto dicker müsste der Draht sein, um nicht subito durchzuschmelzen, dann produziert er aber faktisch einen Kurzschluss auf der Primärseite.

Bei kleinen Leistungen sind es sehr dünne Drähte mit vielen Windungen (hunderte!).
Bei grossen Leistungen sind des dicke Drähte mit weniger Windungen.

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Kommentar von DERFragerNo1
21.03.2016, 10:57

Der sollte ca. 500VA übertragen. Ich hatte an ein Kabel mit 1,5 cm als Durchmesser gedacht.

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20 Wicklungen primärseitig (Netzspannung) sind äußerst verlustträchtig. Und ein Trafo mit einem Wicklungsverhältnis 20 zu 20 entspricht 1 zu 1 und taugt damit nicht zu transformieren. Wozu soll die Vorrichtung taugen?

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Kommentar von DERFragerNo1
20.03.2016, 22:43

Das Gerät sorgt dafür, dass man keinen Stromschlag bekommt falls man nur einen Leiter anfasst.

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Die Anzahl der Wicklungen muß an die Größe des Eisenkerns angepaßt werden, damit das Eisen nicht in die magnetische Sättigung gefahren wird. Je kleiner der Kern ist, desto mehr Wicklungen braucht man und auch je höher die Spannung ist, damit es keinen Kurzschluss gibt. Bei üblichen Trafokernen sind es deshalb einige hundert Windungen, hängt wie gesagt vom Kern ab.

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Ich kenne mich mit der Windungszahl zwar nicht aus und bin auch kein Elektriker. Denke eher mehr als zu wenig. Bei 20 Windungen an 230 V riskiert man evt. einen Kurzschluss. Aber für was ein Trenntrafo da ist, weiß ich. Falls man eine gewischt bekommt ist es ohne Auswirkung und dient somit der Sicherheit. Ich würde vielleicht mal so für 50 Windungen plädieren. Kommt halt auf den Widerstand an.

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Kommentar von GuentherE
23.03.2016, 13:34

wenn du dich eh nicht auskennst, dann lass es doch . . .

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Je mehr Wicklungen, je besser der Wirkungsgrad, wobei es auch vom Eisenkern abhängt und dass der Wirkungsgrad mit zunehmender Wicklungszahl je Wicklung immer weniger besser wird. Bei nur jeweils 20 Windungen dürfte der Wirkungsgrad eher ziemlich gering sein, insbesondere, wenn der Trafo keinen Eisenkern hat.

Außerdem stellt sich die Frage, wenn beide Spulen dieselbe Windungszahl haben, worin dann der Sinn eines Trafos liegt. Immerhin spricht ein Wicklungsverhältnis von 20:20 dafür, dass Primär- und Sekundärspule beide dieselbe Anzahl an Wicklungen bzw. Windungen haben.

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Kommentar von weckmannu
21.03.2016, 07:26

Es gibt für die Windungszahl und den Kern ein Optimum. Wenn man das überschreitet, sinkt der Wirkungsgrad wieder wegen des Kupferwiderstandes, der heizt dann statt ein Magnetfeld zu erzeugen.

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Kommentar von weckmannu
21.03.2016, 07:30

Den Sinn von Trenntrafos erfährt man bei Google - wer hâtte das gedacht?

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Das Wicklungsverhältnis hängt auch ab von Leistungsfaktor bei kapazitiver Last.

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