Wie viele Tage darf das Rechnungsdatum vom Posteingangsstempel abweichen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Im Grunde geht es darum, daß das Rechnungsdatum - eigentlich - das Leistungsdatum ist bzw. sein soll(te) und dass bei Angaben in Angeboten, Rechnungen und sonstigen relevanten Unterlagen die Angabe "Zahlung x Tage nach Rechnungsdatum" die Zahl der Tage nach Leistungsdatum meint.

Wann der Rechnungssteller die Rechnung tatsächlich absendet bzw. welchen Postdatumsstempel der Umschlag trägt, ist m.E. nicht relevant, sondern im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung das Datum der Leistung, welches der Rechnungssteller angemessen glaubhaft machen muß.

Falls dir mal eine Rechnung so spät zugehen sollte, daß du die Zahlung nicht mehr innerhalb der Zahlungsfrist leisten kannst, bist du rein rechtlich gesehen nicht im Verzug und dir dürfen weder Skontoabzug verweigert noch Mahnkosten in Rechnung gestellt werden.

Sage ich als gelernter Groß- udn Außenhandels-Kaufmann sowie staatl. gepr. Betriebswirt.

(Zitat:) "Der Posteingangsstempel weicht...". Das Datum eines Eingangsstempels ist irrelevant. Fairerweise sollten zwischen Rechnungsdatum und Poststempel nicht mehr als zwei Tage liegen.

Normalerweise beträgt die Laufzeit zwischen Aufgabe und Zustellung zwei Werktage. Für eine verzögerte oder nicht zugestellte Briefsendung trägt der Auftraggeber (Absender) die Verantwortung. Nur er kann das gewählte Beförderungsunternehmen haftbar machen.

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