Wie viele Stunden im Kindergarten sind für ein dreijähriges Kind angemessen?

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4 Antworten

Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Kindergarten macht den Lütten ja auch Spaß und ist nicht "nur" Zumutung, weil von der Familie und Daheim weg :-) Bei uns war es eh immer so, dass man erst mal dabei blieb am ersten Tag. War es problematisch, steigerte man die Zeit langsam (hatten wir aber nie). Meine persönliche Erfahrung ist eigentlich, dass sich die Kinder sehr schnell an den Kindi gewöhnen. Und auch wichtig ist die Einstellung der Mama zum "Loslassen" für die Zeit. Leidet die Mama und fühlt sich eigentlich gar nicht wohl dabei, das Kind für die paar Stunden alleine zu lassen, spürt das das Kind und reagiert dementsprechend.

Die "normale" Zeit sind ja so ca. 3 STunden, wenn ich von 9 - 12 ausgehe, das packen die Dreijährigen ganz sicher :-)

Meines Erachtens kann man diese Frage nicht pauschal beantworten. Es kommt auf das Kind an und auf den Kindergarten, aber ebenfalls auf die bisherige Erziehung und inwieweit das Kind bereits Kontakte zu anderen Kindern sowie Erwachsenen hat/hatte, ob es schon öfter mal eine Nacht oder einige Stunden bei anderen Familien, Tagespflege oder ähnliches verbracht hat. Es gibt ja nun auch ganz unterschiedliche Kindergärten mit unterschiedlich intensiver Betreuung.

Ich habe da ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Kinder können auch mit 3 schon Vor- und Nachmittag im Kindergarten verbringen, andere sind nach 3 Stunden froh, wenn sie endlich zu Mama heim dürfen und weinen u.U. viel. Es gibt solche, die schnell Kontakt knüpfen, andere, die vor allem Anfangs mehr darauf angewiesen sind, dass sie betreut werden.

Im Prinzip sind Kinder von Geburt an kompetente, soziale Wesen. Dein Kind wird Dir zeigen, wieviel es an Kindergarten verträgt und Du solltest als Mutter (oder Vater) auf Dein Gefühl hören, was Dir Dein Kind vermittelt.

Es ist auch nicht ganz irrelevant, mit welcher Haltung Du selbst an die neue Situation - Kind kommt in den Kindergarten - herangehst und was Du Deinem Kind vermittelst. Ob Du Zweifel hast oder eher positiv drangehst, ob Du dem Kind zeigst, dass Du Vertrauen in es hast, dass es diese Veränderung gut meistern wird, oder eher ängstlich bist, dass es unter der Trennung leidet, sind große Unterschiede, die das Kind spürt.

Hab Vertrauen in Dein Kind, in das, was es Dir vermittelt und in Deine eigene Wahrnehmung. Sprich mit Deinem Kind. Frage es. Es wird auf seine Art verstehen und Dir auf seine Art antworten.

Alles Gute für Euch - Sabine

Meine Enkelin geht ab August in den Kindergarten,Sie wird im Juli 3.Seit Januar ist 1x im Monat Eingewöhnungstag,der sich zunehmend von der Zeit her steigert. Grundsätzlich halte ich 6 Stunden für zumutbar.Bei Vollzeitberufstätigen müssen die Kinder ja auch länger im Kiga sein.

Ich möchte noch hinzufügen,dass es auch von der Kindereinrichtung abhängt.

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Jedes Kind ist anders - glücklicherweise!

Manche sind auch nach Stunden kaum wieder nach Hause zu "prügeln", andere wollen überhaupt nicht in den Kindergarten, weil sie keine Lust haben, immer nur das zu spielen, was gerade "dran" ist, sondern lieber ihre eigenen Ideen realisieren wollen.

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