Wie viele Joints am Tag sind noch im Rahmen?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

wenn er auch beim Fortgehen kifft dann hat das weniger damit zu tun das er es wegen seinem ADHS nimmt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nordstromboni 06.11.2016, 03:21

Macht er denn Sachen fertig? Schule, Arbeit, Studium etz..

Wenn er denn ganzen Tag nur in seinem Zimmer rumhängt und kifft ist das dann weniger produktiv

Wenn du selber sagst "Der macht sich eigentlich auch mit Gras ziemlich gut" naja dann wird das schon einigermaßen passen

wenn er  aber immer zu spät kommt und ziemlich ohne Plan ist etz dann würde ich mir Sorgen machen

das andere Thema wäre auch noch das Geld

wenn man von 2-3 Joints pro Tag ausgeht, am Wochenende  dann bestimmt mal
mehr und unter der Woche wahrscheinlich weniger etz  wären das so 1
Gramm pro Tag das wären dann 10€ und im Monat sind das 300€

Wie finanziert er sich das? Wenn er denn Einkäufer für alle spielt und sich es dadurch verdient naja...

Man muß eben das "Ganze" sehen was dein Sohn macht  und wie er sich entwickelt

ein
ganz anderer Punkt wäre dann noch das Thema Kriminalität und was er
dann in bestimmten Situation sagen soll und auf keinen Fall sagen darf

Wie viele Joints im Rahmen sind hängt auch ab ob die pur oder mit Tabak gemischt sind ;)

Wie du oben schon geschrieben hast das die anderen Medikamente die er schon genommen hat und du auch 100% weißt das er es nicht "vorspielt" sieht das alles schon anders aus.

Ich würde an deiner Stelle mit deinem Sohn zu einer Suchtberatung.

Ich würde aber da auch ganz klar vorher mit ihm reden und sagen das du nicht mit ihm deshalb hingehst weil du willst das er aufhören muß (was du innerlich ja anscheinend schon hoffst) sondern weil du dir Sorgen um ihn machst und du eben eine externe kompetente Meinung du der Situation hören willst

0
douschka 06.11.2016, 04:17
@Nordstromboni

Er geht zur Schule ( BvB) und jobbt nebenbei regelmäßig. Er sorgt für seine Einnahmen, von mir gibt es nichts.

Irgendwie tut er mir leid, dass er viel arbeitet und für diesen Sch...... Geld ausgibt. Er lässt seine Kontoauszüge offen liegen.

Ich komme gut klar mit einem Volljährigen, doch fände ich spezielle Suchtausgaben so schade. Mal Kneipe, Party etc. ist o.k. von mir aus auch Zigaretten  und Wodka.

Mit dem Gesetz hat er seine Erfahrung gemacht, bisher unter geringfügige Jugendstrafe. Seiner Selbstverantwortung ist er noch nicht bewusst. 

Ach ja, die ganze Tippeltappeltour von Jugendamt und sonstwas habe ich durch ohne jegliche Abwertung. Kind ist halt "speziell".

0
Nordstromboni 06.11.2016, 04:36
@douschka

Wenn ich mir von dir alles durchlese hast du leider mit denn ganzen Sachen eh schon mehr Erfahrung als man haben will.

Zur eigentlich Fragen wie viele Joints sind noch akzeptabel kann man eigentlich keine genau Angabe machen

Du kannst Gras pur rauchen und bist dann zugedröhnt oder eben mit Tabak mischen und nur ein bissl Gras reingehen

1

Der Körper kann sich individuell auf den stoff thc anpassen.Dementsprechent,kann nur er wissen was "noch im rahmen" ist.

Ausserdem ist nicht jeder joint gleich groß und nicht immer wird pur geraucht sondern auch viel mit tabak gemischt.

Ich würde empfehlen anstatt einen joint zu rauchen darüber nachzudenken sich einen "Vaporizer" anzuschaffen.So wird das gras nicht mehr verbrannt sondern verdampft und die lunge leidet nicht mehr so darunter.

Ausserdem wäre es empfehlenswert ich über eine möglichkeit zu informieren um zu prüfen wie "rein" das cannabis ist.Die meisten negativen folgen von cannabis konsum enstehen nicht durch cannabis sondern durch streck mittel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
douschka 06.11.2016, 02:45

Darauf habe ich keinen Einfluss. Hoffe inständig, dass er weiss, was er tut.

0
AOMkayyy 06.11.2016, 03:23
@douschka

Du könntest ja immerhin mit ihm reden, dass er sich aufgrund der Gesundheit lieber ein Vaporizer anschaffen soll und könntest auch sein Konsum etwas im Auge behalten bzw. ihn manchmal fragen, wie viel er denn so konsumiert. So merkst du dann selber ob er ein Problem hat um notfalls entgegenzuwirken. Das Alles ist ja auch eine Form der Einflussnahme.

1

jeden tag kiffen ist genau so bedenklich wie jeden tag bier zu trinken.

allerdings ist auch der tägliche konsum von amphetaminen (ritalin) oder opioiden (jedes bessere schmerzmittel) bedenklich. je nach erkrankung würde ich die medikation dann aber vor die risiken der abhängigkeit stellen.

bei der menge an sich sehe ich beim cannabis nicht die notwendigkeit eines limits. wer möchte soll so viel rauchen wie er will, passiert ja nichts, ausser dass man irgendwann einschläft. allerdings kenne ich auch nur gelegentlichen konsum und diese einstellung sollte vielleich nicht unbedingt auf täglichen konsum übertragen werden.

TLDR: ich kann das in eurer situation nicht einschätzen und auch seinen konsum nicht beurteilen. hoffe meine persönliche sicht konnte dir trotzdem irgend wie weiter helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Cannabis ist bei vielen Leuten mit ADHS ein "Wundermittel" weil es extrem wenige Nebenwirkungen hat, effektiv ist und im Gegensatz zu Ritalin nicht die Persöhnlichkeit, Kreativität und die Lebensfreude nimmt. Ihr könntet auch mal probieren was passiert wenn ihr das Ritalin mal weglässt und nur mit Cannabis behandelt und evtl. könnt ihr wenn es hilft nen Antrag auf ne Ausnahmegenehmigung stellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei dem einen braucht es nur ein paar Züge, bis man eine Psychose bekommen kann. Die anderen können 50 joints hintereinander rauchen und es passiert nichts. Es kommt auf den Menschen drauf an. Damals war Gras nicht so gefährlich, heute schon, weil da Mittel wie Thc reingepantscht werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
AOMkayyy 06.11.2016, 03:06

THC (Tetrahydrocannabinol) ist ein Wirkstoff, der schon in der Pflanze vorhanden ist. Die heutigen Pflanzen sind zwar stärker, dass liegt aber normalerweise an der Züchtung.

0
Pinchschlo 06.11.2016, 08:46

ok.. hat uns die Biologielehrerin so erklärt haha

0
AOMkayyy 06.11.2016, 15:14
@Pinchschlo

Habe ich selbst schon einige Male erlebt, dass Menschen, die eigentlich Präventionsarbeit leisten sollten, gar keine Ahnung haben.

0
GuterHelfer18 06.11.2016, 12:14

wahrscheinlich wird in Cannabis THC reingepantscht xD

0

Ich würde ihnen raten eine Beratungsstelle aufzusuchen:) Dort kann die Situation besser eingeschätzt werden.Bestimmt ist das auch telefonisch und anonym möglich!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
douschka 06.11.2016, 03:18

Ja, das habe ich. Aber es nur Wischiwaschi. Nicht gesund und Drohung von Abhängigkeit. Gebracht hat`s nichts.

0
nnblm1 06.11.2016, 08:39
@douschka

Naja, die Möglichkeit einer Abhängigkeit besteht eben, sollen die Beratungsstellen was vorlügen? Außerdem gibts bei entsprechender Veranlagung die Gefahr einer substanzinduzierten Psychose (zugegeben gering, aber eben doch ein Risiko).

Klar, lieber Cannabis als andere Drogen, aber gesund ists halt nicht.

0
Minabella 06.11.2016, 03:22

Irgendwie ist es jedenfalls besser nicht von etwas abhängig sein zu müssen. Ihr Sohn muss sich einfach den Folgen sehr bewusst sein. Die Erfahrung die ich gemacht habe ist dass Menschen mit hohem Cannabis Konsum sehr vergesslich waren und langsam in allem waren. Zb lange nachdenken müssen und ohne Joint total durcheinander sind. Das wäre für mich als Mutter zB ein Zeichen einen Schlussstrich zu ziehen und dagegen anzukämpfen und da einfach mal zum Wohl des Kindes gegen den Willen des Sohnes den Cannabis konsim zu beenden.

0
AOMkayyy 06.11.2016, 03:28
@Minabella

Ich würde ihnen teilweise zustimmen, wenn er kein ADHS hätte. Denn mit ADHS bleiben ihm eigentlich nur vier Möglichkeiten. Weiter Cannabis konsumieren, eine Medikation mit Ritalin oder ähnlichem, ein Leben mit ADHS oder irgendwelche anderen unpopuläreren Alternativen, zu denen ich nicht sagen kann. Bei den ersten Drei kann eigentlich lediglich der Betroffene selbst und in gewissem Maße noch sein näheres Umfeld die beste Lösung finden, über das Internet ist das wohl schwer.

0

Hallo,

es gibt zwar Untersuchungen die beweisen sollen das Cannabis beruhigend wirkt, aber bewiesen ist es nicht. Ist das mit einem Arzt besprochen?!

Cannabis kann immer mit einer Psychose enden, auch wenn der Körper sich an die Stoffe gewöhnt hat. Aber wie gesagt, es KANN sein MUSS aber NICHT!

Ich würde das ganze mit dem Hausarzt oder Neurologen besprechen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
douschka 06.11.2016, 02:53

Die Kommentare von Ärzten kenne ich. Aber was kann ich bei einem Volljährigen erreichen?! Er muss sich selbst verantworten.

Wollte nur das Maß in etwa wissen.

0
Zocker19966 06.11.2016, 02:55
@douschka

Ich glaube jeder sollte das für sich selbst bestimmen. Es ist illegal, er sollte aufpassen auf was er sich einlässt. Wie Sie das so beschreiben könnte man von einer Sucht ausgehen, wenn er eine "Art Entzugserscheinungen" hat. Ich würde auch nicht auf die Kommentare einer Frageseite achten, eher einen ärztlichen Rat zur Seite ziehen. 

0
douschka 06.11.2016, 03:45
@Zocker19966

Mir selber nützt ärtzlicher Rat wenig. Kind muss sich bewusst werden. Ich glaube schon, dass er sich auf einem verdammt schmalen Grad befindet.

Bin ganz arg vorgewarnt, habe Angst und möchte es nicht noch einmal erleben müssen. Mein großer Sohn hatte in seiner Schulzeit, wie viele gekifft. Wie auch immer, wurde er Jahre später von Cristal Meth abhängig. Ganz schlimme Zeit. Haben gemeinsam den Entzug gemeistert. Die Tour wünsche ich keinem. Er hat es geschafft und ist stabil geworden, hat sein Leben im Griff.

Da ich diese Phase mit meinem Kind durchlebt habe und weiss, wie schwer es ist, möchte ich dies meinem jüngerem Sohn und vor allem mir ersparen.

Ratschläge, wie Drogenberatung und sonstige Stellen, kenne ich zur Genüge. Im Grunde ist es so, so lange wie sie sich sicher fühlen ist es o.k., wehe sie verlieren den Horizont.

Verhindern kann ich nichts. Möchte eigentlich nur den Stand des Einstieges erfahren und mich darauf gefasst machen.

0
WastedYout 06.11.2016, 11:35

Bist du eigentlich bescheuert? Das Cannabis ne Einstiegsdroge ist wurde öfter wiederlegt als es eigentlich geht.

0

All diese Nebenwirkungen sind pure Angstmache und deine Ausführungen betreffend der Dosierung ergeben wirklich keinen Sinn.

Ich habe über Jahre verschiedene Präparate für ADHS zu mir genommen, über Methylphenidat (dein "ritalin") bis zum jetzigen Elvanse.

Bei keinem einzigen Präparat ist irgendeine Nebenwirkung aufgetreten. All diese Nebenwirkungen gibt es bei jedem Medikament und da treten sie echt wenig auf, diese ganzen Horrorgeschichten sind Mythen oder beziehen sich auf Präparate, die es gar nicht auf dem Markt gibt.

Über all die Jahre musste meine Medikation immer wieder erhöht werden, ADHS ist nicht konstant, das stellt man immer wieder neu ein.

Warst du mit deinem Sohn mal bei einem Psychiater?

Cannabis verursacht übrigens psychische Erkrankungen als Langzeitfolge.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
AOMkayyy 06.11.2016, 03:10

Sicher ist für einige Ritalin die richtige Wahl, aber die Nebenwirkungen von Methylphenidat sind vorhanden und äußern sich auch bei vielen. Wenn man den Patienten glauben kann, dann kann Cannabis eine wirklich gute Alternative sein, zudem kann Cannabis zu psychischen Erkrankungen führen oder zumindest "unterstützen", muss aber nicht.

2
douschka 06.11.2016, 03:13

Gratuliere, Du bist eine Minderheit. Eine Vielzahl von Patienten leidet mehr unter den Nebenwirkungen als den erwünschten Wirkungen, zumindest in jungen Jahren.

Mein Sohn wurde zunehmend höher dosiert mit ganz argen Nebenwirkungen. Diese sind leider nicht von der Hand zu weisen, für diejenigen, die es nicht vertragen. Ein wirklicher Segen, wo es hilft. Er wurde zum Zombie. Magersucht, Wachstumshemmung, nicht mehr fähig den erlernten Fähigkeiten im Alter von 8 Jahren nachzukommen.

Bin weit ab von Mythen und Horrorgeschichten. Den Horror hatte ich beim Entzug meines Kindes von diesen Medikamenten nach über 6 Jahren Medikation zuhause. Allerdings auch in Verbindung mit verordnetem Disperon und Risperidon.

Erlebe täglich dein Kind kotzend und jegliches Essen verweigernd, sich in die Ecken zurückziehed, ohne Interesse an der Umwelt, vor sich hin vegetierend, was das Lachen verlernt hat - und dann spätestens denkst auch Du anders darüber.

1
Evoluzzer213 06.11.2016, 15:20
@douschka

Ich wurde seit ich 6 Jahre alt bin medikamentös gegen ADHS behandelt und nehme nun jeden Tag mindestens eine Tablette seit 11 Jahren (bin 17)

Ja die Mangel an Wachstumshormon hatte ich auch, hab mich aber gezielt dagegen behandeln lassen. 

Es kommt natürlich auch auf den Arzt an, wenn er einfach höher dosiert oder das Kind falsch einschätzt, dann kann es auch zu solchen unangenehmen Erfahrungen kommen.

Cannabis ist in solchen Mengen trotzdem keine Alternative. Ich bin mit Elvanse sehr zufrieden muss ich sagen, aber ob dein Sohn das noch bekommen kann ist eine andere Frage.

Cannabis macht deinen Sohn auch zum Zombie, vielleicht nicht morgen aber in 10 bis 20 Jahren ist sein Gehirn so vernebelt...

0

Falls ihr Sohn noch jünger ist (13-20)ist Cannabis als Medikament keines Wegs zu empfehlen weil es sich negativ auf die Entwicklung auswirkt. Falls "normale" Medikamente wirklich nicht gut ansprechen sollte es ernsthaft mit dem Hausarzt oder Facharzt besprochen werden ob sich Cannabis als Medikament eignet. Und nur um "cool"  dazustehen den Sohn kiffen zu lassen find ich recht traurig. Ich denk doch dass es da auch andere Sachen gibt um "cool" zu sein. Außerdem machen sie sich damit auch strafbar wenn ihr Sohn noch nicht volljährig ist und es mit ihrer Kenntnis geschieht. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
douschka 06.11.2016, 02:40

Mein Sohn ist volljährig, wohnt bei mir. Er kifft, darf es aber nicht in meiner Wohnung.

0
FragJan2611 06.11.2016, 02:45
@douschka

Okay aber er darf es nicht nur in deiner Wohnung, sondern er darf es NICHT. Darüber sollte man sich im klaren sein. Wenn es ihm wirklich helfen sollte bitte schleunigst mit einem Arzt besprechen. Es kann wirklich als Medikament verschrieben werden aber die Krankenkasse trägt dann die Kosten nicht.

1
AOMkayyy 06.11.2016, 03:15
@FragJan2611

Cannabis als Medizin zu bekommen ist wirklich knifflig und auch teuer (irgendetwas soll sich da an der Gesetzeslage ändern, bin ich aber auch nicht auf dem aktuellsten Stand). Wenns ihm wirklich helfen sollte und es nicht nur ein Vorwand für den Konsum ist, dann sollte er es über einen Arzt versuchen, aber notfalls nach der Devise "legal, illegal, scheißegal" handeln dürfen, insofern er das möchte. (Also zumindest nach meiner Auffassung von Moral)

0
FragJan2611 06.11.2016, 03:17
@AOMkayyy

wenn es nach diesem Grundsatz läuft muss man sich aber über die Konsequenzen bewusst sein...

0
AOMkayyy 06.11.2016, 15:17
@FragJan2611

Ja sicher, aber wenn er nicht gerade 50g zu Hause bunkert, dann ist die Strafe zumindest überschaubar. Außer man lebt in Bayern, dann wartet der Strick auf einen.

0
WastedYout 06.11.2016, 11:31

Wenn man seinen 13 Jährigen Kind Ritalin gibt dann kann man das Kind auch kiffen lassen

0

Was möchtest Du wissen?