Wie viele fallen bei BWL durch?

6 Antworten

Es fallen in der Regel 25% durch (Mathe, Statistik, Bilanzierung und KLR)

Weitere 15% geben auf.

Im eigenen BWL-Studium war es wie die Vorurteile. Ca. 60% haben am Ende abgeschlossen und nur so 15% machen den Master.

Der Rest hat aufgehört oder sich für einen anderen Studiengang entschieden, da wirklich viele BWL studieren, ohne sich für BWL zu interessieren (Kann man ja immer gebrauchen und der NC war nicht hoch).

Ich hatte da ein nicht repräsentatives Erlebnis: Ende der 90er habe ich als studentische Hilfskraft Mathe-Klausuren für Wirtschaftswissenschaftler mit korrigiert. In einer Klausur, in der man alle möglichen Hilfsmittel benutzen durfte (Anm: Damals gab es noch kein mobiles Internet) und man nur 25% der Punkte zum Bestehen benötigte, sind dennoch 50% der Studenten durchgefallen. Dabei fand ich die Klausur jetzt nicht so schwer. 

Aber, wie gesagt, nicht repräsentativ. Mathe sollte man aber schon einigermaßen kapieren.

Ein Genie muss man auch nicht sein aber davor scheuen sollte man sich auch nicht. Wer mit Mathe überhaupt nichts anfangen kann ist mit keinem Wirtschaftsstudium gut beraten. In jedem Studiengang finden sich viele Abbrecher oder Durchfaller. Es ist nunmal nicht jeder für jeden Studiengang geeignet und junge Menschen tun sich nunmal auch etwas schwer zu erkennen wo die eigenen Stärken und Schwächen sind und das wiederum mit einem entsprechenden Studium auszugleichen und etwas finden was passt vorausgesetzt man hat nicht ein gewisses Fach wofür man sich immer schon außerordentlich interessiert hat. Ein ganz klares Ziel verfolgen die wenigsten. Auch eine Statistik wird dir nicht sagen ob das Fach zu dir passt oder nicht passt.


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