Wie viele Elemente gibt es über das PSE hinaus

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Das PSE ist die tabellarische Aufstellung ALLER bekannten Elemente, also lautet die Antwort: keines. Möglich, dass irgendwann weitere hergestellt werden. Aber die existieren bislang nicht, und dann werden sie im PSE stehen.

und tritium

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@Wissensente

Unzählige. Von fast jedem Element gibt es natürliche und dazu jede menge künstliche, bereits untersuchte Isotope. Die stehen in der "Karlsruher Nuklidkarte". Pro Element sind da ein bis drei Dutzend zu finden. Aber nur beim Wasserstoff haben die Isotope eigene Namen (2H = Deuterium, 3H = Tritium)

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@Wissensente

Na, mal nachdenken: Protonen muss 1 sein, sonst wäre es kein Wasserstoff. Und damit die Masse auf 3 kommt, müssen 2 Neutronen dabeisein.

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@Wissensente

Isotope unterscheiden sich nur in ihrer Neutronenzahl. Die Protonenzahl bleibt immer gleich, sonst spricht man nicht mehr von einem Isotop, sondern von einem anderen Element.

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@Wissensente

Alle bekannten Isotope eines Stoffs werden im PSE aufgezählt (na gut - natürlich nur, wenn in dem PSE auch die Isotopen aufgeführt werden, was nicht immer der Fall ist)!

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@Arrggh

Das PSE führt keine Isotope auf, nur eine Nuklidkarte tut das. Und wenn schon, dann Isotope eines Elements, nicht eines Stoffs.

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@botanicus

Beziehungsweise alle Isotope eines Elements am selben Platz. Drum heißen sie auch Isotope.

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@prohaska2

Das mit dem Namen stimmt, aber die Isotope sind über ihre Neutronenzahl definiert, und da nur deren Durchschnitt im PSE angegeben wird, kann man nicht sagen, auch nur ein Isotop werde im PSE genannt. :-)

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Danke für's Sternchen :-)

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Nein, es "gibt" keine Kerne jenseits der bekannten, einige der letzteren sind als Spuren nachweisbar und sind immer schwieriger selbst in kleinsten Mengen herzustellen.

Noch nicht mal die 92 Elemente bis U sind stabil, zB Tc gibt es in der Natur nicht mehr. Künstlich hergestelltes Pu und Am sind zwar in substantiellen Mengen vorhanden und werden als A-Bomben-Material "genutzt".
Es kommt also drauf an, was Du unter "es gibt" verstehst. Für immer kürzere Zeiten sind auch immer schwerere Kerne denkbar bei immer höheren Energien kombiniert mit immer raffinierteren Spezial-Versuchsbedingungen und -Nachweismethoden.

Atomgewicht 500, wie das von Dominigk getitelte (Abenteuer-) Buch, ist aus heutiger Sicht unmöglich.

Schwarze Löcher dagegen können als riesige Atomkerne angesehen werden, die durch die Schwerkraft zusammengehalten werden, aber sie sind sicher nicht in einem Protonen+Neutronen-, also Perioden-system zu erfassen. Zwischen ihnen und den distinkten Kernen des Periodensystems klafft eine welten-weite Lücke.

Deine Frage kennzeichnet aber den Mangel unserer Denkmethoden: Wir erfinden Ordnungssysteme für das Vorhandene und möchten das dann unverändert extrapolieren, wobei wir nicht merken, wie sich durch die lineare Fortschreibung die Qualität des Fortgeschriebenen verändert!

Sieht man einmal von wenigen Ausnahmen ab, die von Nukliden mit besonders stabiler Kernkonfiguration (doppelt magischer Kern; das letzte Bekannte dieser Art ist das Element 114) gebildet werden, ab, gilt die Fausregel, dass mit steigender Ordnungs(=Kernladungs)zahl die Elemente immer instabiler werden und letztlich nur noch als Detektorspur einzelner Atome mit immer kürzer werdender Lebensdauer nachweisbar werden. Letztlich ist die Frage noch zu entdeckender Elemente die Frage nach der Entwicklung immer feiner anzeigender Detektoren, was irgendwann sich einmal nicht mehr rechnet, weil es wichtigere Fragen in der Kernphysik gibt, die es zu lösen gilt, zum Beispiel, das Problem der Kernmanipulation, um Kerne so zu behandeln, dass sie auch bei ungünstigem Protonen-Neutronen-Verhältnis wieder stabil werden. Hätte man das im Griff, gäbe es nicht nur neue Elemente, sondern das Kernreaktorabfallproblem wäre gelöst. Doch das ist Science-Fiction pur. Doch bis dahin gibt es Elemente außerhalb des PSE nur bei Science-Fiction-Autoren, die von Naturwissenschaften keinen blassen Schimmer haben.

woher weißt du das quelle und es gibt 114 element? insgesamt oder im PSE

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@KHLange

Ob in aktiven Fusionsreaktoren oder unter extremen Bedingungen (innere der Sonne, etc.) noch weitere Elemente existieren, ist unbekannt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die gleichen Gesetzmässigkeiten existieren wie in künstlicher Umgebung. Ansonsten sehr vollständige Antwort..

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