Wie viele Bilder werden bei einer gut gehenden Ausstellung verkauft?

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3 Antworten

Es hängt von den Werken des Künstlers ab, ob sie das Käuferinteresse wecken und den Geschmack der Besucher treffen.

Zu einer Vernissage die kauffreudigsten Personen einzuladen, ist die vorrangige Aufgabe des Galeristen. Ein guter Galerist sollte auch vielversprechende Kontakte haben. Eine Vernissage wird aber auch oft nur als "soziales Happening" und nicht als Verkaufsveranstaltung betrachtet.

Üblicherweise werden die verkauften Werke dann mit einem roten Punkt gekennzeichnet - und die habe ich rückblickend durchschnittlich an 10 Prozent der Werke gesehen. Dabei gibt es auch noch die "vorgetäuschten" Punkte, um größere Nachfrage vorzuspielen.

Nach wie vor ist der Spruch des alten Meisters Wilhelm Busch (aus "Maler Klecksel") gültig:

"Leicht kommt man an das Bildermalen, // doch schwer an Leute, die's bezahlen."

Unverkaufte Bilder kann der Galerist zu einer Auktion in den Kunsthandel geben. Dort wird dann im direkten Verhandeln der aktuelle Marktwert festgestellt. Allerdings kann man über gescheiterte Geschäfte grundsätzlich nur wenig in Erfahrung bringen, darüber wird gerne geschwiegen.

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Zuerst mal wäre zu definieren, was eine "gute gehende" Ausstellung überhaupt sein sollte,.?

Auch bei  "gängigen" Vernissagen muss man/ frau extrem differnzieren, zwischen Kunstvereinen, kleinen Galerien, grossen Galerien, Museen etc. also mal hinsehen, wer die Ausstellung organsiert und wer dort angesprochen, eingeladen werden soll, ..

in gewissen Kreisen, auch im kleineren Rahlem, wenn ein zahlungskräftiges Publikum eingeladen wird, (Freunde des Künstlers, etc.,) kann es durchaus zu "Verkäufen" kommen, aber die grossen Verkäufe und Geschäfte werden (generell) nicht in Ausstellungen / Vernissagen bei Galerien  abgwickelt, sondern in Auktionshäusern, denn das ist die dem-entsprechende, kommerzielle Plattform im Kunsthandel, eher, ..!



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Was ich so beobachte bei Ausstellungen von näher bekannten Künstlern, in Banken, Stadthallen und kleineren Galerien ist, dass oft großes Interesse vorhanden ist, die Besucher sich Prospekte und Visitenkarten geben lassen, aber sehr wenig kaufen, z. B. mit der Begründung dass das Bild nicht zum Stil der Wohnung passt. Es gehört schon großer Idealismus dazu, sich mit etwas wohlwollender Aufmerksamkeit zu begnügen! Hängt auch viel von den Umständen ab. Von mehr als 5-10 % können da die Künstler nur träumen! 

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