Wie viele Ausländer gab es in Hitler-Deutschland?

12 Antworten

Türken wohl nur vereinzelt als Kaufleute und Angehörige der Botschaft bzw. Konsulate.

Es gab -trotz des NS-Rassenwahns- aber tatsächlich ein Handvoll Afrikaner in Nazideutschland. Dabei handelte es sich um Angehörige der kaiserlichen Koplonialtruppen, die nach dem Verlust der Kolonien nach Deutschland kamen.

Im NS-Sprachgebrauch nannte man sie "Kolonialneger". Sie wurden geduldet, da sie nach Nazi-Doktrin natürlich "rassisch minderwertig" waren, aber sich als Soldaten auf deutscher Seite um die Kolonien verdient gemacht hatten.

Sie wurden geduldet, da sie nach Nazi-Doktrin natürlich "rassisch minderwertig" waren, aber sich als Soldaten auf deutscher Seite um die Kolonien verdient gemacht hatten.

Was war dann aber mit den jüdischen Soldaten, die im 1. Weltkrieg tapfer für das Reich gekämpft hatten? Die wurden ja nicht geduldet.

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@Saturnknight

Die waren halt Juden.Also nach NS-Ansicht noch minderwärtiger als Afrikaner.

Zudem gab es die Dolchstoßlegende, in der behauptet wird, dass jüdische Soldaten, Bänker usw. den ,,echten" Deutschen in den Rücken gefallen wären und somit für die Niederlage gesorgt hätten.

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Das kann man so Grundsätzlich nur schwer beantworten Türken,Afrikaner etc sollten wohl nur in verschwindet geringer Zahl im Deutschen Reich gelebt haben (Konsulat,Geschäftsleute etc).

Allerdings muss man bedenken das Deutsche Reich war damals um einiges größer als die BRD (gerade nach Osten hin) und ich denke ein paar Millionen Polen,Tschechen etc lebten dadurch auch im DR,zudem lebte die Dänische Minderheit sicherlich auch im Norden damals schon.


Hallo,

Also wie viele Ausländer es damals gab,kann man so genau nicht sagen,aber auf jeden Fall nicht so viele wie heute.

Sicher gab es Türken und Afrikaner,wobei die Afrikaner sehr selten gegeben könnte.Die Türken gab es auch damals,nur nicht so viele wie heute.

Wie viele Ausländer es genau gab kann ich dir nicht sagen bzw. schreiben.Du musst schon wissen,dass das deutsche Volk damals sehr einheitlich war.

Afrikaner  waren höchstens durch das Afrikakorps vertreten, weil sie dieses Unterstützten.

Die Türkei war zwar im 1. Weltkrieg ein Verbündeter Deutschlands, aber im 2. Weltkrieg nicht mehr.Es gab also vermutlich Türkischstämmige Menschen in Deutschland, aber garantiert nicht allzuviele.

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Die Frage erübrigt sich eigentlich. Der Ausländeranteil war vermutlich unter 0,1%. Es sollen auch einzelne Afrikaner die von den Kolonien stammten und natürlich Türken im Reich gelebt haben, vermutlich auch nicht lange. Aber die kann man alle an einer Hand abzählen.

Deine geschaetzter Ausländeranteil kommt mir viel zu niedrig vor.

Hier http://www.zeit.de/wissen/2010-11/migration-hitler-drittes-reich/seite-2 kannst Du lesen, dass es schon alleine etwa eine Viertelmillion Gastarbeiter aus Italien gab.

Es gab auch zumindest so viele polnische Landarbeiter, dass die Nazis die Deutschen ermahnt haben, möglichst nicht mit denen am gleichen Tisch zu essen. So ne Ermahnung wär ja überflüssig gewesen, wenn das nur eine Handvoll gewesen wäre ...

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Zum Ende des Krieges waren das sehr viele, insbesondere Zwangsarbeiter aus ganz Europa. Viele haben auch in der Waffen SS gedient.


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