Wie viel zahlt ein Arbeitnehmer an Beiträge

4 Antworten

das Verwirrende ist, dass du in der Überschrift den Arbeitnehmer und im Text den Arbeitgeber meinst. Aber soviel: außer bei der Krankenkasse zahlt der Arbeitgeber genau so viel wie der Arbeitnehmer. Bei der Krankenkasse zahlt der Arbeitnehmer etwas mehr.

Bei Vollzeitjob geht knapp die hälfte ab, steht dann etwas ausführlicher auf deiner Lohnabrechnung. Brutto hast du verdient, Netto kriegst du auf's Konto.

Hallo AMG94,

Sie schreiben:

Wie viel zahlt ein Arbeitnehmer an Beiträge. da ich es total vergessen habe möchte ich wissen wie viel % vom Lohn jeder Arbeitgeber an die Krankenkasse und Versicherung einzahlt?<

Antwort:

Verwirrende Frage, da in der Überschrift der Arbeitnehmer und in der Frage der Arbeitgeber betitelt wird:

Unter folgendem Link finden Sie die Auteilung betreffs beider Parteien, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber:

google>>

wikipedia.org/wiki/Lohnnebenkosten

Auszug:

Der Arbeitgeberbeitrag liegt damit bei ca. 21 % des Bruttolohns des Arbeitnehmers, wenn der Arbeitslohn die Beitragsbemessungsgrenzen nicht übersteigt. Für den Teil des Bruttolohns, der die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an.

Die Beitragshöhe wird seit dem 1. Januar 2009 für alle Sozialversicherungszweige von der Bundesregierung festgelegt; zuvor war der Beitrag zur Krankenversicherung von der Kasse abhängig, die der Arbeitnehmer gewählt hat.

Der Arbeitnehmer trägt weitere 20,625 % seines Bruttolohns zur Sozialversicherung bei. In der Pflegeversicherung zahlen Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr einen Zuschlag von 0,25 %. In Sachsen zahlen die beitragspflichtigen Personen 1,475 % (1,95 % : 2 + 0,5 %) vom beitragspflichtigen Entgelt (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Hinzu kommt ggf. noch der erwähnte Zuschlag für Kinderlose. Arbeitgeber in Sachsen zahlen zur finanziellen Entlastung an Stelle des weiterhin bestehenden Feiertags dementsprechend 0,475 % (1,95 % : 2 - 0,5 %) des beitragpflichtigen Entgelts.

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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