Wie viel Wohngeld könnte ich bekommen? wenn überhaupt?

2 Antworten

BFD Wohngeld oder ALG-II berechtigt?

Moin, ich fange in einem halben Monat einen Bundesfreiwilligendienst an, für den ich von Zuhause wegziehen muss (Bewerbung im Umkreis wurde abgelehnt). Nun habe ich schon eine Wohnung für 360€ Warm (260€ Kalt, die Stadt liegt in der Mietstufe 2) gefunden, deren Miete ich gerne selbst zahlen möchte. Da ich allerdings nur ein Taschengeld von 305€ bekommen werde habe ich versucht mich etwas über das Wohngeld kundig zu machen.

Wenn ich das richtig verstehe brauche ich ein Mindesteinkommen von 764€ (404€ Regelsatz + 360€ WM), wovon ich 80% also 611,20€ selbst zur Verfügung haben muss um berechtigt zu sein. Wenn mir meine Eltern das Kindergeld zahlen und ich das BFD-Taschengeld bekomme fehlen mir also knapp 120€.

Nun die Frage: stimmt es, dass ich sämtlichen monatlichen Geldeingang als "Einkommen" verrechnen kann und ich also durch eine freiwillige monatliche "Unterstützungszahlung" meiner Eltern von 120€ Wohngeld berechtigt wäre?

Wenn das nicht funktioniert könnte ich ja auch noch einen ALG 2 - Antrag stellen, wobei ich einfach mal vermute, dass das mit noch mehr "Behördenkram" verbunden ist. Wenn ich also wieder den Bedarf von 764€ und ein anrechenbares Einkommen von 295€ (aus 190€ Kindergeld und 105€ Taschengeld nach Abzug des Freibetrags von 200€) zugrunde lege komme ich bei 469€ raus. Ist das richtig bzw. eine Genehmigung irgendwie halbwegs realistisch?

Vielen Dank für Antworten! Ich hoffe ihr merkt, dass ich mich schon so gut es geht in das Thema eingearbeitet habe aber mir einfach noch die Sichtweise von jemand fachkundigem fehlt :-)

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Wohngeld Zweitwohnung

Hallo,

hat man eigentlich Anspruch auf Wohngeld wenn man vorübergehend auf eine Zweitwohnung angewiesen ist?

Hintergrund: ich mache derzeit ein Praktikum in einer Großstadt in Hessen. Mein eigentlicher Wohnort ist ca. 150km entfernt, daher habe ich vor Ort ein kleines Appartment (15m2) gemietet. Die Miete ist recht hoch, die Praktikumsvergütung sehr niedrig. Sie deckt ein bisschen mehr als die Miete ab, reicht aber bei weitem nicht für die Lebenshaltungskosten.

Da ich auch sonst, wenn ich kein Praktikum absolviere, nicht viel verdiene und nebenbei noch studiere ( postgradual, Fernstudium an Uni - habe auch Studentenstatus), habe ich nun für meine Praktikumszeit Wohngeld beantragt. Nach meinen Infos - ich habe mich an verschiedenen Stellen informiert und auch mit den Behörden in der Heimatstadt gesprochen - stünde mir ja Wohngeld zu, da ich das Appartment momentan mehr nutze als meinen Hauptwohnsitz ( den ich im übrigen nicht selbst angemietet habe - sprich, Vertrag läuft dort nicht auf meinen Namen). Das heißt mein Lebensmittelpunkt ist im moment für einige Monate hier vor Ort.

Nun habe ich ein Ablehnungsbescheid von der hiesigen Wohngeldstelle bekommen mit der Begründung: "Der Wohnraum, für den Wohngeld beantragt worden ist, wird von Ihnen während der Zeit benutzt, in der Sie vom Familienhaushalt vorübergehend abwesend sind (§ 18 Nr.3 WoGG). "

Kennst sich jemand aus? Habe ich da falsche Infos bezüglich der Wohngeldberechtigung? Lohnt es sich nun Einspruch einzulegen? Hätte man da Aussichten auf Erfolg? Und auf welche Paragrafen könnte ich mich beziehen?

Danke Euch im Voraus

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