Wie viel Wert legt ihr auf Bionahrung, vor allem in der Schwangerschaft?

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8 Antworten

Ich lege keinen Wert auf Bio-Nahrung und habe es auch während der Schwangerschaften nicht getan.

Eine ausgewogene Ernährung halte ich für wichtig und richtig, aber ob das dann unbedingt Bio sein muss, bleibt - zumindest für mich - mal dahingestellt.

Oft ist das ja eh nur Lug und Betrug, vor allem, wenn es aus dem Ausland kommt, weil ja gar nicht genau festgelegt ist, was "Bio" eigentlich genau aussagt. Das kann im Prinzip nahezu jeder auf sein Produkt draufschreiben.

Deswegen ist der echte Bio-Kunde ja schlau und kauft nur regional bio, anstatt sich konventionellen Mist reinzupfeiffen, der vor Glyphosat nur so trieft.

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@Graecula

Kann es sein, dass sie überhaupt keine Ahnung haben, von dem was sie sagen? Ich hasse es wenn Menschen mit Halbwissen hier ihre Meinung äußern! 1. Sind Bio-Kunden nicht schlau, denn sie kaufen überteuertes Futter, was der Wirtschaft und der Effektivität des Anbaus schadet. Sind sie schonmal an einem Feld vorbeigekommen, auf dem das Unkraut mehr Fläche einnimmt als das Getreide? Das zeichnet Bio aus: Der Ertrag im Gegensatz zu konventionellem Anbau ist deutlich geringer und die Anfälligkeit für Pilze etc. ist deutlich höher. 2. Die Produkte aus konventionellem Anbau "triefen" nicht von Glyphosat, denn das Spritzmittel wird äußerst selten Ausgebracht und wenn es auf das Feld kommt, dann nach der Ernte oder vor der Aussat, um das Unkraut zu vernichten. Zwischen diesem Zeitpunkt und dem der Ernte liegen mindestens 5 Monate.

Erst denken, dann schreiben!!!

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Ich mag bio, insofern das weniger zusatzstoffe und Farbstoffe ect. Verwendet werden, der Anbau ist mir da nicht so wichtig^^ du kannst dich also auch ganz normal weiter ernähren, ließ dir nur vllt ab und zu mal durch was genau da wirklich drin ist in deinem essen. Ich kenne das motte:" wenn da etwas steht das du nicht kennst, kann dein Körper damit auch nichts anfangen"

Bio-Nahrung ist nicht weniger giftig als konventionelle Nahrung. Das Problem der Pestizide und Fungizide wird in den Medien normalerweise unsachlich behandelt (in letzter Zeit v.a. im Zusammenhang mit Glyphosat), die Grenzwerte sind sicher und es sind keine Schäden zu erwarten, auch nicht für das ungeborene Kind. Gleiches gilt für Antibiotikarückstände in Fleisch.

Umgekehrt kann es bei Bio in Ausnahmefällen zu unerwünschten Beimischungen ungesunder Unkräuter oder Pilze kommen. Es nimmt sich nichts.

Es gibt auf diesem Gebiet sehr viel Panikmache:

http://www.theeuropean.de/thilo-spahl/10324-die-gruenen-und-die-anti-glyphosat-kampagne

das ist keine gute Argumentation... z.B. bei einem Bio-Kohlkopf (oder Äpfeln, Birnen, Erdbeeren, Lauch, etc, etc.) kannst du dir sicher sein, dass kein Unkraut beigemischt wurde. Dein Argument zieht eigentlich nur bei ...hmmm... Rucola? Bärlauch? Aha. Pilzbefall haben die Pflanzen auch nicht, den würde man sehen und das Produkt käme nicht in den Verkauf, weil es z.B. zuvor abgestorben ist. Bio-Fleisch ist völlig ohne Antibiotika (und Unkraut ;) ), die ja nur prophylaktisch eingesetzt werden in der Industrie, also um Krankheiten vorzubeugen, weil wenn ein Viech krank wird, gleich 1500 vernichtet werden müssen. Ist also rein ökonomisch. Ökologisch ist es, Tiere erst gar nicht in solchen Zahlen zu halten. Dann kann man auf Antibiotika verzichten...

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Würde ich nicht hauptsächlich selbst erzeugtes Obst und Gemüse essen, dann würde ich regionale demeter tk-Produkte nehmen, besser geht es eigentlich nicht.

Ich stimme dir vollkommen zu, der Hype um Bio ist riesig und je größerer Beliebtheit sich Biokost bei den Konsumenten erfreut, desto geringer ist die Chance dass man überhaupt noch irgendwo Biokost bekommt. Denn schließlich, wie soll das in den Mengen produziert werden. Doch nicht umsonst wird industrieller Landbau und Tierhaltung betrieben um der großen Nachfrage begegnen zu können. Wenn das mit Bio und artgerechter Tierhaltung genauso möglich ist, hätte man das doch auch gleich lassen können, wie es vor 80 Jahren war.

Achte auf eine gesunde ausgewogene Ernährung, die dir bekommt und Spaß macht, dann machst du alles richtig.

Tja, wenn sich "Bio"-Kunden mit Erdbeeren aus Israel und Spargel aus Peru oder Äpfeln aus Spanien abspeisen lassen, haben sie es nicht anders verdient!

Es geht darum, den eigenen Weg zu finden und regional und saisional zu essen. Und glaub mir, dann reicht es auch für alle!

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@Graecula

ja, ist aber leider völlig utopisch. So bin ich schon nicht mehr aufgewachsen. Sicher das Gemüse und Obst gabs aus eigenem Anbau, tierische Produkte vom Bauern, aber es gab eben auch Bananen und Apfelsinen und andere Dinge, die hier nicht angebaut werden können.
Und richtig, selbst wenn Bio drauf steht oder so angeboten wird und selbst wenn die Bananen aus ökologischem Landbau sind, spätestens mit ihrem Transport haben sie den Anspruch "Bio" zu sein verloren. Das gilt für alles, was nicht aus der Region stammt. "Bio" ist einfach nur sowas wie ein Beruhigungsmittel .... für ein gutes Gewissen...

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@windsbraut0307

Ich find's halt gefährlich und zu pauschal zu sagen: "Bio" ist schlecht und Geldmacherei. Das ist es sicher, wenn es um weitgereistes Obst und Gemüse (und Fleisch) geht. Ich esse tatsächlich auch Bananen und Mandarinen. Da aber Fairtrade. Das ist mir in dem Fall wichtiger als "Bio", zumal z.B. südamerikanische Standards schwer zu überprüfen sind. Den Kleinbauern dort wird halt verboten, mit Gift zu spritzen, sind dann aber auf sich gestellt.

Aber -abgesehen von den Bananen und ab und zu einer Mango - sollte es gerade jetzt zu dieser Jahreszeit leicht fallen, saisonal und regional zu essen. Auf dem Bauernmarkt gibt's jetzt schon beste Erdbeeren und Spargel! Schon allein mit sich auszumachen, dass man eben keinen billigen Spargel aus Griechenland kauft, sondern den teureren vom Markt, ist viel Wert! Manchen ist nur der Preis wichtig...

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Ich lege sehr viel Wert darauf. Auch außerhalb der SS und gerade für meine Kinder. Mir ist wichtig, dass mein Obst und Gemüse Demeter-Standards genügt oder ich zumindest beim Bauern nebenan kaufe. Nur dann schmeckt es mir auch. Ich verzichte damit so gut es geht auf Glyphosat und andere Pestizide (naja, manchmal müssen es auch ein paar Kekse sein, oder Schokolade ;) ).

Du weißt dass Demeter nach den Prinzipien der esoterischen Sekte der Antroposophie funktioniert? Also z.B. Zauberei verlangt?

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@Grobbeldopp

Anthroposophen (sic) sind keine Sekte. Da ist so viel mehr drin (z.B. anthroposophische Krankenhäuser, etc.). Aber ich will das gar nicht verteidigen, weil auch mir die Anthroposophie zu weit geht (ich entbinde demnächst z.B. bewusst NICHT in einem solchen KH, bzw. lasse alle meine Kinder gegen alles impfen.).

Der Grundsatz der Anthroposophie allerdings ist gut: Der Mensch im Mittelpunkt. Nicht die Wirtschaft. Demnach wird auf Demeterhöfen halt weniger produziert, aber dafür gesund und allein mit der Gesundheit des Menschen im Hinterkopf. Gut oder? Oder findeste nicht?

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Wichtiger als Bionahrung ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Bio ist nur Geldmacherei mehr nicht

Das ist genau so "verpestet" wie das normale essen

MfG

Ist es nicht, weil glyphosatfrei. Wer natürlich "Bio"-Erdbeeren aus Israel und "Bio"-Spargel aus Peru kauft ist selber schuld und dumm.

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@Graecula

Was hast du denn mit deinem sch*** Glyphosat? Um über die Grenzwerte zu kommen muss man ca. 1000 Liter Bier an einem Tag trinken. Nach dieser Menge hätte man andere Probleme als das Glyphosat...

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