Wie viel Wasser läuft durchschnittlich pro Jahr die Toilette runter?

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8 Antworten

Einer der Gründe ist wohl weil man auf die weise besser die Auslastung bestimmen kann. Anhand des Verbrauches kann man ungefähr abschätzen was in der Kläranlage ankommen wird und kann das einkalkulieren. Könnte man ohne Probleme auf jedes Wasser zugreifen, könnte die Kläranlage womöglich mit den Mengen nicht klarkommen.

Der andere Grund ist natürlich Geld. Jeden Liter den du verbrauchst must du bezahlen und Regenwasser ist umsonst, zudem kann man Abwasser nicht messen. Daher wird es nach Trinkwasser verbrauch berechnet.

Das mit den Tanks gibt es, doch ist es Privat Sache ob man das Geld investieren will. Denn dafür muss zu dem Tank eine separate Pumpe + Leitung zu den Toiletten gelegt werden, da das kein Trinkwasser ist. Des weiteren muss auch das Regenwasser zu einem Bestimmten grad gefiltert werden. Es ist schlichtweg eine Kosten und nutzen Frage. In großem Siel könnte das wirklich eine Menge sparen doch in einem einzelnen Haus sind die Kosten wohl zu hoch als das es sich schnell lohnen tut.

Im Durchschnitt etwa 14 m³ = 14.000 Liter pro Person

Warum Trinkwasser? Weil die meisten Menschen gar keine andere Wahl haben.

Auf dem Land könnte man Behälter aufstellen um Regenwasser zu sammeln. Aber a) braucht es dazu ausreichend Platz, b) natürlich ausreichend Regen und c) muß das Wasser dann auch irgendwie zum Klo kommen. Es eimerweise rein schleppen ist schon, besonders bei einer mehrköpfigen Familie, mühsam.

Andere Möglichkeit, auch nur auf dem Land machbar, einen Brunnen bohren. Aber auch hier muß das Wasser irgend wie zum Klo.

Leitungen vom Brunnen ins Haus zu legen geht nur mit sehr strengen Auflagen. Außerdem darf dieses Wasser dann nur für Klo und Waschmaschine verwendet werden.

Ein kompliziertes und sicher auch teures Genehmigungsverfahren ist dazu nötig.

Es gibt dabei mehrere Probleme: Das Haus, bzw. die Wohnungen, die mit dem Regenwasser versorgt werden sollen, müssen ZUSÄTZLICHE Leitungen haben, was NACHTRÄGLICH natürlich recht teuer und aufwändig ist RICHTIG TEUER wird aber die "Lagerung" des aufgefangenen Wassers: Dazu sind, wenn es gut werden soll, SEHR großeTanks notwendig, die ja auch irgendwo aufgestellt werden müssen. In älteren Häusern bietet sich dafür der Austausch nicht mehr benötigter Öltanks gegen Wassertanks an.. Wer aber diesen Platz NICHT hat, der müßte die Tanks vergraben oder kompliziertere Lösungen finden....

Wer oder was hindert Dich daran, Regenwasserzisternen aufzustellen und daraus Brauchwasser zu schöpfen? Allerdings gehört so etwas verboten!

Dein Ansinnen ist unsozial noch umweltfeindlich dazu! Durch den modernen Wassersparwahn kommt der gesamte Wasserkreislauf der kommunalen Versorger ins Stocken. Damit das in den Rohren stehende Frischwasser nicht verkeimt und die Abwasserrohre nicht verstopfen, müssen jetzt die Wasserwerker immer öfter frisch aufbereitetes Trinkwasser in die Abwasserkanäle spülen. Das kostet unnötig Arbeit und Energie und verteuert das Trinkwasser. Es gibt auch Leute, die mit dem Geld rechnen müssen!

Das kann ich absolut unterschreiben. Ich kann den ganzen Wassersparwahn auch nicht nachvollziehen. Wobei sich mir nicht ganz erschließt, weshalb mein Ansinnen aus diesem Grund unsozial sein soll. Es ist doch im Prinzip egal, welches Wasser ich für die Toilettenspülung nutze, hauptsache es kommt Wasser in die Kanäle.

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@tetra13

Wer Trinkwasser spart bei der Toilettenspülung oder sonst irgendwo, der verringert den zur Vermeidung der Verkeimung ("stehend Wasser stinkt"!) notwendigen Fluss des Trinkwassers in den Versorgungsleitungen. Dieser Fluss muss dann aus hygienischen Gründen von den Wasserwerkern künstlich organisiert werden. Die damit verursachten Kosten werden auf den Trinkwasserpreis umgelegt. Der egoistische Wassersparer mag dabei seine eigene Wasserrechnung verkleinern, die Gesamtheit der Wasserkunden muss aber mehr bezahlen. Kurzum, der Wassersparer bereichert sich auf Kosten der Gemeinschaft, und das nenne ich unsozial.

Dessen ungeachtet ist natürlich schon die Vorstellung grotesk, zwecks Toilettenspülung Regenwasser einzusammeln. Die Vorstellung taucht auf GF öfter als fordernde Fragestellung auf, wobei sich die Fragesteller hüten, ihre alberne Forderung selbst zu praktizieren. Insofern nehme ich das nicht ganz ernst. Der moderne Wassersparwahn ist aber schon eine ernsthafte Angelegenheit. Und dieser Wahn wird dann meistens noch mit den trockenen Sandwüsten begründet, gerade so, als würde ein Berliner Wassertrinker die Sahara austrocknen. Vielleicht sollte der besser Schnaps trinken.

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@dompfeifer

Lese meinen Kommentar bitte nochmal genau durch. Ich habe bereits mehrfach betont, dass ich diesen Wassersparwahn auch nicht gut finde und keineswegs unterstütze. Aber es dürfte doch ziemlich egal sein, ob ich nun Regenwasser oder Trinkwasser aus der Leitung für meine Toilette benutze. Hauptsache es kommt Wasser in die Kanäle. Ob diese nun mit Regen oder Trinkwasser durchgespült werden, dürfte dabei ziemlich egal sein.

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weil das abwasser nach verbrauch des trinkwassers berechnet wird. und da ja alle was verdienen wollen, wird diese möglichkeit direkt ausgeschlossen.

Kleiner tipp. es gibt an bestimmten orten, 1000 L container zu kaufen. dazu nen pumpe, ein paar rohre. handwerkliches geschick und du kannst dir das selbst bauen, erzähl es bloß keinem. 


um deine eigentliche frage zu beantworten. 6-9 liter pro spülgang. wie oft gehst du am tag aufs klo mal  anzahl liter/spülgang mal 365. dann weist du es^^


erzähl es bloß keinem.

Ist das etwa verboten?

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@tetra13

will nicht wissen was passiert wenn die stadtwerke dahinterkommen das du abwasser abführst ohne es zu bezahlen^^ das wasser aus der regentonne tauch auf dem zähler nicht auf also kann es auch nicht für abwasser berechnet werden. es sei denn ihr habt ne grube die ihr auspumpen lassen müsst.

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Trinkwasser ist in Deutschland in mehr als ausreichender Menge verfügbar. Aber niemand hindert dich daran, anderes Wasser für dein Klo zu verwenden.

"mehr als ausreichend" stimmt zumindest in SEHR warmen Sommern NICHT: Dann reichen die Tiefbrunnen nicht mehr aus und Städte an großen Flüssen müssen sog. Uferfiltrat "zufüttern". Das kann man daran merken, dass plötzlich das Trinkwasser gechlort wird.

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WC & Badewanne & Geschirrspüler, sind die größten Wasserverschwender im Haushalt

>Warum muss es ausgerechnet wertvolles Trinkwasser sein?< asnsten müssten 2 W-Leitungen in jeden Haushalt Installiert werden, also ist Wasser billiger, und woher nimmst du das andere Wasser her ??

Da musst du den Stadtrat fragen. Selbst wenn du Regenwasser verwenden möchtest, um Trinkwasser zu sparen, sind damit etliche Auflagen verbunden.

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