4 Antworten

Nein, da ändert sich nichts.

Du musst nur besser darauf aufpassen, dass Du nicht zu viel nimmst, es darf nichts an den Seiten herunter laufen und eventuell mit der Platine in Kontakt kommen.

Bei den "normalen" Prozessoren reicht ein kleiner maximal erbsengroßer Tropfen. Den dann mit einem Stick Papier oder dünner Pappe gleichmäßig und dünn verteilen.

Es muss wirklich gleichmäßig und dünn verteilt werden.
Zu viel davon würde an den Seiten heraus quetschen, was bei metallhaltiger Paste ziemlich ungünstig wäre. Zu wenig beeinträchtigt die Kühlleistung.

Du kannst den Kühlkörper ja nochmal ab nehmen und schauen, wie sich die gewählte Menge verteilt um ein Gefühl dafür zu bekommen. Die "verschwendete" Paste kann man da denke ich vernachlässigen.

Wärmeleitpaste arbeitet nicht nach dem Prinzip "Viel hilft viel". Daher ist es ausreichend, die Kontaktflächen dünn zu bestreichen. Es sollen lediglich leicht Unebenheiten ausgeglichen werden, damit der Kontakt vollflächig gegeben ist und Wärme besser (ab)transportiert werden kann. kann....überschüssige , am Rand herausquellede Paste besser abwischen. Sie hat dort keinen Nutzen.

Einen etwa erbsengroßen Klecks in der Mitte und am besten ein Tuch griffbereit halten. Alternativ gleich ein Wärmepad benutzen, dann erübrigt sich die Frage und du hast auch den Wartungsaufwand nicht (WLP sollte regelmäßig erneuert werden).

einen nussgroße Menge auf die CPU tun, Kühler drauf setzen und festziehen. Nicht zu viel und nicht zu wenig (zu viel ist sogar schlimme als zu wenig) - musst halt die CPU Temperaturen im Auge behalten. 

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