Wie viel von unserem Gehirn nutzen wir eig wirklich ?

9 Antworten

Wenn wir schon bei Einstein sind: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher." Oder auch "Es ist schwieriger eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern, als ein Atom". Das passt doch ganz gut auf die Nutzung des Gehirns von 10% oder 6% oder 20% oder was auch immer. Wer's glaubt... Dann kann man auch glauben, dass Lernen durch synaptische Veränderungen geschieht. Macht ja nichts, dass die Synapsen 24 Stunden brauchen, bis sie eine dauerhafte Verbindung geschaffen haben. Überhaupt glauben wir eine Menge zu wissen.

Dass ein Großteil des Gehirns nicht genutzt wird, ist ein Mythos. Klar gibt es, wie hier schon mehrfach angedeutet, einen Unterschied zwischen Hirnbesitzern und Hirnbenutzern.

"Wie nennt man einen Menschen, bei dem 100% des Gehirns gleichzeitig aktiv sein können?" - Epileptiker!  Vince Ebert

Ist zwar ein fieser Witz, stimmt aber. Bei einem epileptischen Anfall ist das Gehirn so akiv, wie Gehirn-Jogging-Programme uns immer versprechen...

...die entscheidende Frage ist gar nicht mal so sehr, "wie viel" wir nutzen, sondern "wie" wir es nutzen, unser Hirn.

 

Ist nämlich ein Trugschluss, dass womöglich irgendeine Prozentzahl dessen (d.h.: des "Genutzten" in Relation des "zur Verfügung Stehenden") allein etwas aussagt über den Nutzungsgrad; es kommt demnach gar nicht so sehr auf die "Größe" an (bzw. wieviel der einzelnen Gehirnareale benutzt wird).

Viel bedeutender ist, wie (gut) diese untereinander verschaltet sind, oder "verlinkt" (also: wie das Hirn "programmiert" ist), sozusagen.

Die eigentliche Hirnaktivität ist (bei Inanspruchnahme) dann unter Umständen sogar geringer (!), wenn die Vernetzung (!) eine gute ist. 

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