Wie viel verlust muss man bei einer 16k leitung hinnehmn?

5 Antworten

2012 trat ein neues Gesetz in Kraft, nach dem ein Anbieter eine vertraglich festgelegte Leistung auch erbringen muss. Der kleine Zusatz „bis zu“, der oft angegeben wird, ist nun keine geltende Ausrede mehr für nicht eingehaltene Versprechen. Wenn ein Anbieter 16000Kbit/s zusichert, muss nun wenigstens 85% davon ankommen. Sollte die DSL-Geschwindigkeit um mehr als 30% von der vertraglich festgelegten abweichen, kann man wegen Nichteinhaltung des Vertrages fristlos kündigen oder gar auf Schadenersatz klagen.

ich würde das als durchaus normal bezeichnen. Deswegen steht ja auch immer "bis zu". Wenn es permanent unter dem nächst niedrigen also vermutlich 8k liegt sollte ein Tarifwechsel möglich sein

Der Anbieter stellt schon nur eine "bis zu..." Leistung. Denn neben der Leitungen des Anbieters spielt die Entfernung bis zur nächsten Einspeißung und auch massiv das eigene Netzwerk eine Rolle. Es können problemlos 90-95% im Haus ankommen. Wenn schlechte Kabel oder gar verstellte Einstellungen dann davon nur noch 10% übrig lassen, kann dies nicht dem Anbieter angelastet werden.

11-12k von 16 ist zwar nicht toll, entspricht aber immer noch dem deutlich größeren Teil der maximal möglichen (nicht versprochenen) Leistung.

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